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Hallo! Mein Sohn, 11 Jahre, nässt sich ca. alle 4-6 Monate 1-2x Nachts ein. Er sagt, dass er es einfach nicht bemerkt. Wir haben die Jahre zuvor, als er noch jünger war, lange mit einer Klingelhose gearbeitet. Auch der Kinderarzt hat uns immer beruhigt, dass dies alles "normal" sei und viele Kinder das "Problem " hätten. Er geht Abends vor dem Zubett gehen immer nochmal auf die Toilette. Auch sein Trinkverhalten ist nicht übermäßig viel am Abend. Jetzt steht im September die erste Klassenfahrt an (1 Woche lang) und mein Mann ist dagegen das er mitfährt. Er sagt, wenn ihm da was "passiert" ist er für immer das Gespött. Ich selbst möchte aber meinem Kind nicht dieses Gefühl geben, dass er ein "Problem" hat und ihn darin auch nicht einschränken und dieses tolle Erlebnis verwehren. Aber andererseits hat mein Mann auch nicht Unrecht. Die auf dem Markt erhältlichen Inkontinenz Schlafhosen sind allesamt sehr teuer und man erkennt und hört es einfach! Ich weiß, dass es Tabletten gibt ABER mein Sohn kann keine Tabletten schlucken und dann ist die Frage, woher wissen wir das diese funktionieren wenn es bei ihm ja eh nur alle paar Wochen/Monate passiert? Ich bin in einem sehr schwierigen Konflikt und es belastet mich sehr, da ich das Richtige tun möchte und für meinen Sohn auch ein entspanntes Erlebnis auf der Klassenfahrt bieten möchte. Hätten Sie für mich noch einen Rat/Idee? Herzlichen Dank!
Guten Morgen, für mich als Kinderarzt (und Vater) würde zunächst einmal an erster Stelle stehen, dass wir einen Weg finden, dass Ihr Sohn einigermassen unbelastet mit ins Schullandheim fahren kann. Nächtliches EInnässen ist etwas sehr lästiges für Familien, aber medizinsch fast immer völlig unproblematisch und ich kann auch nur nochmals unterstreichen, dass es irgendwann vollends ganz gut sein wird. Bis dahin gilt es für alle Beteiligten einen möglichst guten Ungang damit zu finden. Und gerade ein Schullandheim oder Übernachtungsgeburtstag stellt oft eine Herausforderung dar. Mein Vorschlag wäre, dass ihr Sohn übt ( und das schafft er !) Tabletten zu schlucken und dann würde ich mit dem Kinderarzt/der Kinderärztin vor Ort sprechen, um jetzt schon einmal probeweise für eine Woche abends eine Tablette (zB Nocutil) einzunehmen. Die allermeisten Kinder, die ich kenne, sind damit superstabil trocken. Mit dieser Sicherheit im Hinterkopf kann er dann hoffentlich beruhigt ins Schullandheim und muss eben dort abends die Tablette einnehmen und man muss ihm nochmals sagen, dass er nach der Einnahme keine großen Mengen mehr trinken darf. (nach dem Schullandheim kann man dann die Medikation wieder absetzen. "kleinere Unfälle" zuhause weiter ignorieren bzw. dem Sohn erklären, dass dies nicht schlimm ist und sich irgendwann verwächst) Alles Gute und herzliche Grüße Ralf Brügel
sunshine59
Was sagt denn euer Sohn dazu? Will er mitfahren? Würde er für diese Zeit eine Pants für große Jungs (aus der Apotheke oder Drogerie - gehen bis 14 Jahre) anziehen? Unter seine Nachtshorts, so sieht sie niemand. Knistern tun die kaum bis garnicht. Meine Ansicht; gib ihm die paar Pants mit und lasse ihn mitfahren. Klassenfahrten sind auch sehr wichtig für das Zusammengehörigkeitsgefühl!!
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