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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich hatte Ihnen gestern eine Frage bzgl. MMR-Impfung der Mutter während der Stillzeit gestellt. Leider war der eingefügte Link zu Dr. Paulus (Rund-ums-Baby.de --> Medikamente während Schwangerschaft + Stillzeit) nicht der, auf den ich eigentlich verweisen wollte, so dass die Fragestellung unverständlich war. Hier noch einmal die Aussage von Dr. Paulus, die mir Sorgen bereitet, da ich mich gegen MMR impfen ließ, als mein Sohn 3 Monate alt war und noch voll gestillt wurde: "Eine Rötelnimpfung in der Stillzeit führt oft zum Übergang der abgeschwächten Lebendviren in die Muttermilch (Isacson et al 1971, Grillner et al 1973, Buimovici-Klein et al 1977, Losonsky et al 1982). Eine Exposition mit Rötelnviren vor dem 15.Lebensmonat – entweder durch Impfung des Säuglings (Wilkins & Wehrle 1979) oder durch Aufnahme über die Muttermilch (Losonsky et al 1982) - kann zu einer abgeschwächten Immunantwort bei späterer Impfung und damit zu einem eingeschränkten Impfschutz beim Kind führen (Losonsky et al 1982, Wilkins & Wehrle 1979, Tingle 1986). Derzeit wird zumindest eine Applikation von Rötelnimpfstoff bei Säuglingen unter 15 Monaten nur in Ausnahmefällen eines Hochrisikokollektives empfohlen (Fulginiti 1979). Da Impfviren über die Muttermilch auf den Säugling übergehen, wird eine Rötelnimpfung kurz nach der Geburt nicht als ideal betrachtet. Bei Mumps (und Masern) dürfte die Problematik ähnlich aussehen". Daher meine Frage, ob ich den Impfschutz meines Sohnes nach der 2. MMRV-Impfung überprüfen lassen sollte. Weitere Frage: Stellen die über die Muttermilch aufgenommenen abgeschwächten Impfviren ein Risiko für SSPE dar, falls sie ins Gehirn eines so jungen Säuglings gelangen sollten? Vielen Dank für Ihren Rat! :-)
Liebe B., das sind uralte Daten, die sich nicht bestätigt haben und deshalb gilt auch weder die Einschränkung einer Impfung der Mutter noch muss man bis zum 15. MOnat mit einer IMpfung des Kindes warten. Der MMRV-Impfstoff ist ab 9 Monaten zugelassen. Alles Gute!
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