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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, mein jetzt bald 6jähriger Sohn hatte mit knapp 3 Jahren die erste Operation Polypen entfernen und Paukenröhrchen setzen. Die Röhrchen verblieben ca. 1 Jahr in beiden Ohren, danach bekam er wieder eine Mittelohrentzündung und uns wurden Langzeitpaukenröhrchen empfohlen. Also 2. OP wieder Polypen stutzen und Langzeitröhrchen gelegt. Diese Röhrchen sind Ende Februar 2008 rausgefallen. Vor zwei Tagen nun klagte mein Sohn über Ohrenschmerzen und dann sah ich auch das Dilemma: aus beiden Ohren lief die Suppe raus, erst klar dann immer gelblicher, leicht bräunlich, über Nacht Ohren total verkrustet und jetzt läuft es immer noch ein bißchen. Seit gestern müssen wir ein Antibiotikum nehmen, wir waren beim Ohrenarzt, nicht beim Kinderarzt. Ich mache mir große Sorgen um Vernarbungen des Trommelfelles und damit verbundene bleibende Schwer-hörigkeiten und mache mir Sorgen um seine Sprachentwicklung. Wir sind seit zwei(!) Jahren in logopädischer Behandlung wegen Dyslalie. Er lispelt noch und spricht neue Wörter total falsch nach. Ich hab schon zu meinem Mann gesagt, noch eine OP nur über meine Leiche. Was ist Ihr Rat? Kann die MOE entstanden sein, weul wir direkt Mitte März bis vor 3 Tagen einen Schwimmkurus mit 3 x die Woche schwimmen und tauchen besucht haben? Der Arzt hatte gesagt, es darf wieder Wasser an die Ohren, deshalb habe ich ihn schnell zum Schwimmkursus angemeldet. War das ein Fehler? Muß ich in Zukunft die Ohren immer abdichten? Ziemlich verzweifelte, liebe Grüße. Ihre Dinah,
Liebe D., das mit der Mittelohrentzündung kann auch einfach Zufall sein und Spekulationen, was falsch gelaufen ist, führen zu nichts. Wichtig ist jetzt eine wirksame und ausreichend lange antibiotische Behandlung und danach muss man das Hörvermögen überwachen. Mehr kann man im Augenblick sicher nicht tun. Alles Gute!
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