Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Meningokokken

Frage: Meningokokken

cjj

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Sehr geehrter Dr. Busse, ich möchte meine Tochter so früh wie möglich gegen Meningokokken B impfen lassen, unsere Kinderärztin impft gegen Meningokokken B aber erst ab einem halben Jahr. Beim Informieren über die Impfung habe ich oft gelesen, dass (unabhängig welcher Meningitis-Erreger) ein Anteil der Menschen Keimträger sind und die Erreger somit weitergeben und andere anstecken können. Nun ist meine Kleine 4 Wochen alt und hat demnächst auch Kontakt zu den Großeltern, welche sie auch auf den Arm nehmen möchten. 1. Muss ich nun Angst haben, dass jemand (nicht nur speziell die Großeltern), der sie z.B. auf dem Arm hat oder anfasst und sie versehentlich anniest, anspuckt o. Ä. mit Meningokokken anstecken kann? 2. Meine Schwiegermutti hat Multiple Sklerose und da bin ich auch immer unsicher, ob sie aufgrund ihres schwachen Immunsystems, Erreger in sich trägt, die sie weitergeben kann... Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen! Mit freundlichen Grüßen cjj


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe C., es gibt keinen Grund, speziell vor Kontakten in der Familie Angst zu haben. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, mit der Impfung gegen Meningokokken B wie mit allem Impfungen zum frühest möglichen Zeitpunkt, also mit 2 Monaten zu beginnen, da die Jüngsten das größte Krankheitsrisiko haben. Sprechen Sie doch bitte in diesem Sinne mit Ihrer Kinderärztin. Alles Gute!


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