Liebes Ärtze Team,  bei einer kürzlich durchgeführten Blutuntersuchung wurde bei unserem 11-jährigen Sohn ein Magnesiumwert festgestellt, der sich im unteren Normbereich bewegt. Uns wurde daraufhin empfohlen, Magnesium zuzuführen. Ich habe mich dazu in der Apotheke beraten lassen und entsprechende Präparate erhalten (ohne Rezept, also privat gekauft). In diesem Zusammenhang bin ich auch auf Informationen gestoßen, dass ein niedriger Magnesiumspiegel mit Konzentrationsschwierigkeiten in Verbindung stehen kann. Teilweise wird beschrieben, dass solche Symptome auch mit ADHS verwechselt werden können – wobei es bei unserem Sohn ausdrücklich nicht um eine ADHS-Diagnose geht, sondern lediglich um ein besseres Verständnis möglicher Zusammenhänge. Daher hätte ich folgende Fragen: Wäre es aus Ihrer Sicht sinnvoll, die Magnesiumgabe (z. B. in Form von Beuteln) fortzuführen, auch ohne eine erneute Blutkontrolle? Besteht die Gefahr einer Überdosierung, oder wird überschüssiges Magnesium in der Regel vom Körper ausgeschieden? Oder würden Sie eher davon abraten und empfehlen, es vorerst bei einer ausgewogenen Ernährung zu belassen – auch wenn sich diese aktuell im Alltag etwas schwierig gestaltet? Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung.