Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

leidiges thema schlaf

Frage: leidiges thema schlaf

novembermama2020

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guten morgen. wie so viele plagt auch uns das thema babyschlaf. meine tochter, 9 monate, hat schon immer schlecht geschlafen. monatelang nur auf mir, nuckelnd oder in der trage etc. schritt für schritt haben wir viele tipps umgesetzt. nach der umstellung von 3 auf 2 tagschläfchen kehrt langsam wieder etwas ruhe ein. sie schläft tagsüber immer alleine im bett, am vormittag, manchmal mit hilfe beim weiterschlafen, meistens eine gute stunde. nachmittags sind wir jetzt im sommer meistens unterwegs, da schafft sie nur 30min im kinderwagen oder trage. auch die schlafenszeiten haben sich gut eingependelt (ca 07.00 aufstehen, ca 09.30 schlaf 1, ca 14 uhr schlaf 2, ca 19 uhr nachtschlaf) unser großes problem ist das einschlafen am abend bzw. der nachtschlaf. es klappt oft super, dass ich neben ihr im bett liege und sie schläft nach etwas "plaudern" und kuscheln ganz alleine ohne körperkontakt ein. dennoch wird sie extrem häufig wach und weint. schon am abend und auch in der nacht. mit viel glück schläft sie 1x 3 stunden am stück, manchmal 2 stunden am stück. aber seit wochen wird sie fast stündlich wach und weint und das einzige, was hilft, weiterzuschlafen, ist stillen. haben Sie noch irgendwelche tipps? nicht nur, dass es sehr an meinen nerven zerrt, auch die kleine ist tagsüber oft müde und schlecht gelaunt. so ein nachtschlaf kann ja auch für sie keine erholung sein. lg


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe N., nach einer langen Zeit mit gut gemeinten aber meist auf Dauer nicht hilfreichen "Einschlafhilfen" ist es für Ihre Tochter nicht leicht, selber in den Schlaf zu finden. Auch nachts, wenn sie ganz normal mehrfach fast oder ganz aufwacht. Entscheidend ist jetzt ein konsistentes Handeln mit einem festen Zubettgehritual nach der letzten Mahlzeit in ihr eigenes Bett. Und nach dem Gutenachtlied oder Ähnlichem bleiben Sie einfach nur ruhig neben dem Bett sitzen bis sie zur Ruhe findet. Nachts dann auch nur mit leisem Reden, Singen und einfach da sein beruhigen. Alles Gute!


E.M.M.A

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Kinder brauchen ihre Eltern auch beim Schlafen. Einer unserer Instinkte ist nunmal das Überleben: im Schlaf ist man wehrlos. Also muss man sich geborgen fühlen - Kinder wissen nicht dass sie im Schlafzimmer keine natürlichen Feinde haben. Wenn die Einschlafsituation nicht sicher ist (Eltern nicht mehr da, anderes Bett etc) wird man bei der Lagerprüfung immer wieder wach. Man kann es also anders gestalten oder (zumindest mit dem Kind) aushalten. Sprich Konditionieren. Körperkontakt ist im übrigen auch für uns Erwachsene ein Garant sich sicherer zu fühlen (oder wie fühlt es sich im Arm von deinem Liebsten an?) Der Kampf gegen die Einschlafsituation Kostet meistens Kraft und niemand schläft gut im "Kampf"


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