Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Impfung

Frage: Impfung

Florentina046

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Hallo Dr. Busse, meine Tochter wurde heute gegen MMR und Meningokokken geimpft. Nachdem der Arzt die Nadel für Meningokokken aus dem Arm rausgezogen hatte, kam direkt ein relativ dicker Blutstropfen aus der Einstichstelle heraus. Könnte das bedeuten, dass der Impfstoff ins Gefäß injiziert wurde? Oder kommen solche Blutstropfen auch raus, wenn der Impfstoff ordnungsgemäß im Muskel landet? Das Pflaster war auch etws blutig später. Ich mache mir etwas Sorgen, weil ich nicht sehen konnte, ob der Arzt vor Injektion kurz aspiriert hat, wie man das ja machen soll, um festzustellen, ob man im Gefäß ist. Aber vielleicht ist die Bewegung ja so klein, dass sie mir nicht auffallen konnte? Wäre das schlimm, wenn man einen Lebendimpfstoff oder einen Totimpfstoff ins Blutgefäß bekäme? Danke für Ihre Antwort!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe F., das ist kein Grund zur Sorge, denn eine solche Blutung kommt ja nur aus einem oberflächlichen Blutgefäß an der Haut und man kann nicht immer vermeiden, dass man beim Durchstich der Nadel eines davon trifft und verletzt. Alles Gute!


IngeA

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Bevor man etwas in den Muskel injiziert "aspiriert" man erst. D.h. man zieht den Spritzenkolben etwas zurück. Nur wenn da kein Blut kommt (kein Blut = nicht im Gefäß) darf man spritzen. Ich bin sicher, euer KiA hat das auch gemacht, also wird der Blutstropfen von einem oberflächlichem Gefäß gekommen sein. LG Inge


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