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Lieber Herr Dr. Busse, meine 8-jährige Tochter ist seit Samstagnacht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an der Schweinegrippe erkrankt. Die Symptome deuten darauf hin, ein Schweinegrippetest wird bei uns nicht mehr durchgeführt, allerdings war der Grippetest beim Kinderarzt auf Influaenza-A-Viren positiv. sie ist aber gegen die saisonale Grippe geimpft, so dass nach Aussage der Ärztin davon ausgegangen werden kann, dass es die Schweinegrippe ist. Eigentlich hatte ich für morgen für mich und meine Kinder (ich habe noch einen 2 1/2-jährigen Sohn) Termin zum Impfen gegen die SG. Ich bin nun unsicher, ob ich diesen Termin mit meinem Kleinen noch wahrnehmen soll. Die Große ist ja durch die durchgemachte Erkrankung ohnehin geschützt, oder? Und mein Kleiner und ich sind doch in den letzten Tagen ständig mit diesem Virus in Kontakt gekommen. Ich habe seit gestern auch Kopfschmerzen und fühle mich unwohl, habe aber kein Fieber. Der Kleine hustet seit gestern, ist sonst aber gut drauf. Wie würde es sich denn auswirken, wenn wir die Krankheit bereits in uns tragen und dann noch geimpft werden? Könnte es dann zu einem stärkeren Ausbruch kommen? Ist die Impfung überhaupt noch sinnvoll? Wenn wir jetzt keinen stärkeren Ausbruch der Krankheit haben sollten, haben sich unsere Körper doch trotzdem mit dem Virus auseinander gesetzt. Sind wir dann nicht auch dadurch geschützt? Ich weiß, dass wir als Eltern das letztlich allein entscheiden müssen, ich brauche aber noch ein paar "Entscheidungshilfen". Vielen Dank bereits jetzt für Ihre Antwort. Viele Grüße
Liebe B., Sie können natürlich warten, ob Sie in den kommenden 2 Wochen erkranken und dann erst impfen, wenn das nicht eingetreten ist. Das ist sicher die beste Strategie derzeit. Alles Gute!
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