Betty Beggy
Hallo - Frage zu Medikamenten: seit langem sind die Kinder mal wieder richtig krank. Kind 7: seit 5 Tagen, klassisch zunächst hohes Fieber, total kaputt, danach Schnupfen und Husten , behandelt mit Ibuprofen (als es ihr sehr schlecht ging) , Ambroxol (is hier ACC besser?, bzw Unterschied?) , Nasenspray und Inhalieren(wobei ich bei dem Pariboy oft das Gefühl habe es hilft nichts) . Gut soweit. Ambroxol bekam sie zuletzt gestern früh (geb ich nur morgens). Hat alles gut geholfen, gut abgehustet. Soweit alles im Griff gehabt. Nun ist es Abends total eskaliert, sie hustet Keuchhusten ähnlich unproduktiv, extremer Reizhusten, Schlafen unmöglich. Daraufhin gab ich erstmals Hustenstiller (ich meine damit nicht einen sinnfreien Hustensaft, sondern Hustenstiller Pentoxyverin. Ich weiss es ist nicht zu kombinieren mit Ambroxol (Abstand war aber 12 Stunden) und der Husten wurde von produktiv zu einem keuchhustenähnlichem Husten. Was mir noch mehr Gedanken macht ist eher , dass das Medikament sich so liest als wäre es potentiell gefährlich bei geringer Überdosierung etc. Mir wurde es auch noch nie vom KIA verschrieben (obwohl es extrem half nun für die Nacht). Kann man das so machen? Mir wird mit dieser Sache kein Arzt wohl helfen können, wenn ich mich nun zu den anderen RSV Kindern 3 Stunden ins Wartezimmer sitze. Die Medikamente an sich habe ich alle, das wird man wohl mit Ruhe aussitzen müssen….. meine Frage bezieht sich jetzt auf die Kombination die ich so verabreiche, und va auf den Hustenstiller, der mir nicht geheuer ist. Und ob sie wissen ob es derzeit RSV oder Influenza Wellen gibt, das ist schon sehr hartnäckig alles…. Also soll ich was weglassen? Hustenstiller? Vielleicht eher doch Hustensaft (der hilft aber meist nichts, da kann ich auch Honig nehmen), Ambroxol morgens, Hustenstiller abends, geht das? Fieber etc ist nun alles überstanden. Oder hilft auch weiter Ibuprofen, wenn das Fieber weg ist?
Liebe B., ich kann ein Kind aus der Ferne nicht beurteilen und kann deshalb auch keine individuellen Behandlungsempfehlungen geben. Husten ist nicht gleich Husten und nur der Kinderarzt kann bei einer Untersuchung feststellen, was dahinter steckt und wie es zu behandeln ist. "Schleimlöser" gelten in der Wissenschaft abgesehen von ganz speziellen Krankheiten als entbehrlich bis unsinnig. Oft ist es einfach Nasenschleim, der den Rachen hinunterläuft und zum Husten reizt, weshalb oft Nasentropfen sinnvoll sind. Nicht selten führt eine obstruktive Bronchitis zum Husten, die dann mit bronchialerweiternden Medikamenten zum Inhalieren und/oder Einnehmen behandelt werden sollte. "Hustenstiller" muss man ebenfalls kritisch sehen, und da sie Nebenwirkungen haben können, sollten sie nur auf Verordnung des Arztes gegeben werden. Ein Löffel Honig wirkt oft genauso gut. Alles Gute!
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