Sunshine305
Sehr geehrter Herr Dr. Busse und gerne auch andere Mamas mit Erfahrung in der Hinsicht, meine Tochter hatte ab Kitastart (mit 27 Monaten) und bis zum Frühjahr vor ihrem vierten Geburtstag oft lange Reizhustenepisoden, wobei der Husten immer vom Rachenraum kam, Lunge war immer frei. Ich hatte hier schon oft dazu geschrieben. Besonders extrem beim Einschlafen und nachts (teilweise stundenlang alle paar Minuten ein hüsteln). Es bestand der Verdacht einer vergrößerten Rachenmandel, was in der Klinik mittels Endoskopie ausgeschlossen wurde. Auch auf eine Allergie deutete nach Ansicht unserer KiÄ nichts hin, da es nicht jahreszeitenabhängig war bzw. meist Herbst/Winter/Frühlingsanfang , auch im Hochgebirge auftrat und es auch lange hustenfreie Episoden gab, was gegen Milben spräche. Ab Winter 2020 war es dann besser und nur noch kurzzeitig während der Erkältungssaison. Sie wird nun im Sommer 6 Jahre. Im Januar hatte sie Corona mit nur zwei Tagen leichten Halsschmerzen, aber seitdem ist sie quasi dauererkältet. Wir hatten danach auch eine Episode verminderter Hörfähigkeit, waren beim HNO, der vergrößerten Gaumenmandeln und einen Paukenerguss diagnostizierte. Dies zweifle ich aber an, denn sie war zu dem Zeitpunkt deutlich verschnupft. Das Hören ist seit drei Wochen wieder in Ordnung. Aber seit Anfang März hustet sie nun schon wieder durch, mal besser, mal schlechter, vor allem nachts ist es schlimm und dann eine Nacht wieder gar nichts, man denkt es ist überstanden und in der nächsten Nacht geht es wieder los. Ein Zusammenhang zum Pollenflugkalender ist für mich nicht erkennbar. Von Freunden weiß ich, dass unsere KiÄ erst nach einem Jahr Tagebuch führen einen Allergietest macht. Ich möchte aber für mich endlich Klarheit und dies im besten Fall zumindest ausschließen können. Ich kenne kein anderes Kind was so häufig hustet. Die kleine Schwester schnupft zur gleichen Zeit dann höchstens mal ein wenig, aber hustet kaum und vor allem nicht über Wochen. Haben Sie noch irgendeinen Rat? Mir fällt nichts mehr ein außer der Allergietestung, der Papa hat auch Heuschnupfen. Allerdings flogen ja noch gar keine Pollen, als es im Februar anfing, sie hat auch nie juckende Augen oder Nase. Vielen Dank im Voraus!
Liebe S., auch wenn niemand bisher an Asthma denkt, wäre es sicher zu überlegen, einfach mal einen Behandlungsversuch mit einem Corticoid zum Inhalieren zu machen und oder Montelukast zu geben. Besprechen Sie das doch mit Ihrem Kinderarzt. Alles Gute!
Sunshine305
Ich muss noch dazu sagen, dass sie selbst sich durch den Husten in der Regel kaum beeinträchtigt fühlt, sie wird meist nicht mal wach bzw. stört es sie am Tage auch nicht, sie ist auch voll belastbar, hat keinerlei Atemnot. Also es gibt keinerlei Anzeichen, dass es in Richtung Asthma geht. Nachts scheint der Mund beim Husten voller Schleim zu sein, sie schmatzt dann immer so, aber atmet scheinbar frei durch die Nase.
Gast1234
Huhu! Wir hatten im Januar auch corona und seit Mitte März ist meine kleine (27 Monate) auch durchweg am Husten. Die ersten ein zwei Wochen war sie davon auch verschnupft. Hatte auch beidseitige Paukenergüsse. Den Husten wird sie aber trotzdem nicht los. Musste gerade an "Long Covid" denken ...
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