Sabse9876
Hallo Herr Dr. Busse, Ich bin jetzt in der 33+0 ssw schwanger und es wurde in der 26. ssw ein SS-Diabetes bei mir festgestellt. Aufgrund einer Gebärmutterhalsverkürzung habe ich in der 30+1 und 30+2 ssw die lungenreife gespritzt bekommen. Seitdem spielen meine Blutzuckerwerte verrückt. Ich habe bislang versucht über eine bewusste Ernährung gegen zu hohe Blutzuckerwerte gegenzusteuern. Das Wachstum des Kindes ist symmetrisch und unauffällig trotz des erhöhten Blutzuckers. Ich frage mich nun, was die erhöhten Blutzuckerwerte für Auswirkungen auf das neugeborene Kind haben könnten und ab wann man aktuell Insulin spritzen sollte. Vielen Dank, herzlichst, Sabse
Dr. Trost-Brinkhues
Liebe S., solange das Kind unauffällig wächst und die Blutzuckerwerte unter Kontrolle sind, sollten Sie sich keinen zusätzlichen Stress machen! (der dann auch den BZ wieder nach oben bewegt) Die Bauchspeicheldrüse Ihres Kindes hilft ihnen mit und nur nach der Geburt muss überwacht werden, dass das Kind nicht unterzuckert. Entspannung! Alles Gute!
purzel87
Hallo Ich möchte dich auch gerne beruhigen. Ich hatte auch ss-diabetes und musste zum schluss sogar insulin spritzen, da die gesunde, bewusste Ernährung nicht mehr half. Mein Kind wuchs auch unauffällig und kam sogar als zartes kind zur Welt (2900gr). Nach der Geburt waren seine zuckerwerte schnell in Ordnung, meine auch wieder und der spuck war vorbei. Jetzt ist er 8 Monate alt und uns beiden geht es blendend. ach ja, mir musste man auch eine lungenreifespritze geben. Also ich hatte fast genau das gleiche wie du und es war und ist alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen. Deinem Kind geht es gut. Alles gute weiterhin und für die bevorstehende Geburt.
Sabse9876
Vielen Dank für die Antworten. Leider schießen meine Blutzuckerwerte jedoch echt in die Höhe. Ich habe Mein Frühstück bereits auf eine Scheibe Brot reduziert und verzichte auf die Milch, weil der Blutzucker dann im Rahmen bleibt. Heute Abend gab es beispielsweise Vollkornnudeln mit Gemüse und etwas Philadelphia als Soße. Mein Blutzucker war nach einer Stunde bei 120, nach zwei Stunden bei 140 und nach drei Stunden bei 160. ich bin echt am verzweifeln. Ich weiß gar nicht, was ich noch essen darf. Die Ernährungsberaterin sagt, ich soll es weitere 5 Tage beobachten. Das sind 5 Tage, in denen mein Kind gemestet wird... Werden alle Neugeborenen, dessen Mütter ss-Diabetes haben , auf unterzuckerung untersucht? Wann und wie oft werden die Untersuchungen gemacht und wie kann man gegensteuern?
Sabse9876
Ich habe noch eine weitere Frage: wenn das Kind nicht auffallend zu groß ist Und die Fruchtwassermenge ok ist, kann man dann Lungen- und Leberschäden beim Neugeborenen ausschließen? Ich habe gelesen, dass diese in Mitleidenschaft gezogen werden können. Und dass eine Unterzuckerung auch unter der Geburt entstehen kann?
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