Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Busse, ich habe versucht, mich schlau zu machen, aber ich finde keine konkreten Aussagen oder Studienergebnisse über die Wirksamkeit von Flourgabe in Bezug auf die Kariesprophylaxe bei Kleinkindern. Ihre Aussage "senkt das Kariesrisiko deutlich" reicht mir als Mutter nicht aus. Worüber ich allerdings bei meinen Recherchen gestolpert bin, ist die Verweigerung der Kostenübernahme der Krankenkassen für ein reines Flour-Produkt. Es werden also nur die Kosten für die Flouridierung übernommen, wenn sie Bestandteil einer Vitamin-D-Gabe sind. Da ich ausschliessen kann, daß gleichzeitige Verabreichung von Vit-D in Bezug auf Flourid-Gabe medizinisch notwendig ist, kommt mir der Verdacht, dass die alleinige Flourid-Gabe überflüssig/wirkungslos ist. Wäre dies nicht der Fall, und die Wirksamkeit bestätigt, dann würden die Kassen doch auch die Kosten übernehmen, oder? Herr Dr. Busse, lassen Sie mich an Ihr Gewissen als verantwortungsvoller Arzt appelieren. Haben Sie jemals eine Hersteller-unabhängige Studie gelesen, die meinen Spekulationen widerspricht?
Liebe Sabine, die Krankenkassen bezahlen aus gutem Grund sogar für Kinder bis zu 12 JAhren die Prophylaxe mit Fluorid TAbletten und später Gel. Die Wirksamkeit ist in vielen seriösen wissenschaftlichen Studien belegt, sonst würde doch z.B. eine Trinkwasserfluoridierung, wie in der Schweiz oder in USA nie zugelassen worden sein. Alles Gute!
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