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Hallo Dr. Busse, wir haben drei Kinder: Miriam 4 1/2, Joel 2, Benjamin 5 Monate. Seit einiger Zeit bekommt Joel regelrechte Schrei- und Trotzattacken. Er schreit völlig außer sich eine halbe Stunde lang und stampft mit den Füßen auf. Wenn man ihn während des Schreiens auf den Arm nimmt und versucht, zu beruhigen, bringt das garnichts. Er schreit weiter. Die Anlässe sind unterschiedlich und zum Teil kleinlich: - Er soll mit dem Spielen aufhören und seinen Schafanzug anziehen. - Mama fährt zur Arbeit und er kann nicht mit - Er soll seine Bauklötze aufräumen. - Er bekommt nichts Süßes Auf den Rat unserer KÄrtzin hin bringen wir Joel bei einer Schreiattacke in ein separates Zimmer mit offener Tür, sagen ihm, er könne zu uns, wenn er mit dem Schreien aufhört. Er kommt dann 30-mal schreiend aus dem Zimmer raus, wir schieben ihn wieder zurück. Irgendwie funktioniert das auch nicht so recht. Wir haben den Eindruck, daß er aus seinem Trotz nicht raus kann. Öfters wenn wir ihn nach einer halben Stunde auf den Arm nehmen, ist er ganz anhänglich. Würden wir das nicht machen, würde er noch weiterschreiben. Von selbst hört er nicht auf. Mit unserer Tochter 4 1/2 hatten wir nie solche Probleme. Irgendwie wissen wir nicht so recht weiter. Was raten Sie uns? Sollen wir das weiter so "durchziehen"? Vielen Dank.
Lieber R., das ist eine normale Phase ihres SOhnes und ihre Reaktion völlig korrekt. Nur hinterher sollten Sie ihn kurz trösten und Verständnis zeigen für seinen "Frust". Alles Gute!
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