Mitglied inaktiv
Lieber Doktor Busse, unsere Kleine (14 Monate) ist vor ein paar Stunden sehr hart auf den Kopf gestürzt. Sie hat kurz geweint und sich dann schnell beruhigen lassen, hat nicht gebrochen und war nach zwei Minuten wieder ganz fröhlich und normal. Ich habe unseren Kinderarzt sofort angerufen, aber es war gerade Ende der Vormittags-Sprechstunde u. er meinte, ich bräuchte nicht reinkommen, weil sie ja wieder ganz normal ist, nicht bewußtlos war usw. Ich sollte aber sofort zu ihm oder in die Klinik, wenn sie in den nächsten 48 Stunden bricht, apathisch wird, Arme und Beine nicht richtig koordiniert oder sonstwie auffällig ist. Jetzt mache ich mir aber sehr, sehr, sehr große Sorgen wegen einer evtl. Hirnblutung. Sollte ich nicht doch mit ihr ins Krankenhaus? Es hat mich verunsichert, daß mein Kinderarzt meinte, das wäre nicht nötig. Sollte man nicht doch untersuchen, um eine Blutung auszuschließen? Die Stelle, auf die sie gefallen ist, ist an der Schläfe. War zuerst rot, ist jetzt nicht mehr rot, aber ein bißchen berührungsempfindlich (sie verzieht das Gesichtchen, auch wenn man nur mit den Fingerspitzen ganz zart darüber streicht) und fühlt sich leicht geschwollen an. Ich habe solche Angst... ist eine Hirnblutung denn wirklich unwahrscheinlich, wie mein Kinderarzt meint? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Liebe B., ich hoffe, ihrer Tochter geht es weiterhin gut. Die Aussage ihres Kinderarztes war völlig richtig. Immer wenn Sie aber unsicher sind und sich Sorgen machen, sollten Sie trotzdem ihre Tochter untersuchen lassen. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
In einem solchen Fakk bin ich bisher immer mit meinem SOhn in die Klinik gefahren. Du bist einfach beruhigter wenn sie dein Kind genau durchgecheckt haben. Von all seinen Stürzen blieben bis auf einen alle Folgenlos. Bei dem einen ist er mit nem Mädchen zusammengarannt und hatte sich ne Gehirnerschütterung zugezogen. LG
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