Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Beikost

Frage: Beikost

DANI0807

Beitrag melden

Hallo Herr Dr. Busse, Mein Sohn ist mittlerweile 9.5 Monate alt. Er war leider nie ein guter Esser und wurde auch leider in den ersten 2 Wochen seines Lebens mit Infusionen und Sonde versorgt, da aler aufgrund eines Pneumothorax im künstlichen Koma lag. Seid dem 5. Monat habe ich immer wieder versucht meinem Sohn Brei (selbst gekochten oder Gläschen) anzubieten bis vor 5 Wochen ohne Erfolg. Nun seid knapp 5 Wochen isst mein Sohn Mittags seinen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, jedoch sind wir derzeit erst bei einer Menge von knapp 100-120g. Danach hat er noch Hunger und möchte die Flasche. Auch beim Abendbrei nimmt er ca 60-80g momentan und verlangt auch danach noch die Flasche. Nun zu meinen Fragen: 1. Ist es in Ordnung meinem Sohn weiterhin danach die Flasche anzubieten? Von vielen höre ich immer wieder das sich das Kind ja daran gewöhnt und sich daher aus Bequemlichkeit nicht am Brei satt isst? (die Mengen wurden zwar bisher immer etwas größer aber halt nur sehr langsam). 2. Es komm leider immer mal wieder vor, dass mein Sohn beim Essen auf einmal schwallartig erbricht (es wirkt immer so als würde er in diesen Momenten etwas was hinten auf der Zunge liegt nicht geschluckt bekommen) kann es dafür einen medizinischen Grund geben, dass er die Nahrung dort nicht immer verarbeitet bekommt? Für mich ist es jedesmal schrecklich anzusehen, gerade weil es auch nicht immer einfach ist ihn zu füttern bzw. Ich mir eh große Gedanken mache wegen der Mengen die er isst. An sich ist er sonst fit. Er nimmt zu, schläft gut, ist aktiv und aufgeweckt... Nur das Essen macht mir Sorgen. Freundliche Grüße Daniela R.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

Beitrag melden

Liebe D., Ihr Sohn ist fit und gut gediehen, das ist das entscheidende! Sie sollten deshalb nicht in die "mein Sohn verhungert"-Falle tappen und sich ständig Sorgen machen ums Essen, ihn dazu drängen,......, denn das führt oft genau zum Gegenteil. Lassen Sie Ihrem Sohn Zeit, bieten Sie dann, wenn alle essen am Tisch seine Mahlzeiten und etwas vom Tisch freundlich an. Und geben "notfalls" im Abstand dazu die Teilflasche. Alles Gute!


Mamamaike

Beitrag melden

Hallo, ich kenne das von meinem Sohn so, dass er erst gegessen hat und dann an der Brust getrunken hat (ich habe sie nicht angeboten, sondern er hat gefordert). Als die Essmenge sättigend war, hat er nicht mehr gesucht. Von daher finde ich das "Nachtrinken" nicht unnormal, das gibt sich von selbst. Zum Erbrechen kann ich Dir nichts sagen, aber einen allgemeinen Tipp geben: Versuch nach Möglichkeit entspannt an die Mahlzeiten heranzugehen. Kleine Kinder haben eine gute Antenne für angespannte Situationen, und wenn Dein Sohn merkt, dass Du gestresst bist, wirkt sich das auch auf sein Essverhalten aus. Du brauchst Dir ja keine Sorgen zu machen, dass er "vom Fleisch fällt", er braucht halt länger, aber das ist ja im Endeffekt nicht schlimm. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Guten Tag Herr Dr. Busse, mein Sohn ist jetzt fast 9 Monate und ich befasse mich schon länger damit, was ich ihm am besten zum Essen anbiete. Ich bevorzuge das Essen selbst zu kochen. Nun ließt man im Internet doch so einiges und manches widerspricht sich u.a. auch was die Hebamme rät. Daher wollte ich nun Sie einmal fragen, wie aus Ihrer Sicht ...

Hallo Frau Dr. Althoff,   mein Sohn ist jetzt fast 9 Monate und ich befasse mich schon länger damit, was ich ihm am besten zum Essen anbiete. Ich bevorzuge das Essen selbst zu kochen und er bekommt hauptsächlich fingergerechte feste Nahrung (BLW) z.B. Pancakes oder Häppchen und ab und an etwas Brei dazu, den er aber nicht so gern isst. Ich sti ...

Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wir haben ein paar Fragen zur Beikost, da wir zum Teil sehr unterschiedliche Angaben dazu finden. Unsere Tochter ist knapp 5 Monate alt und wir haben mit Anfang des 5. Monats angefangen zusätzlich zum Stillen Brei zu geben. Wie oft pro Woche sollte der Mittagsbrei Fleisch enthalten? In welchem Alter sollte das e ...

Sehr geehrter Herr Dr. Busse,  ich habe eine Frage bezüglich der Beikost: mein Sohn wird nächste Woche 7 Monate alt. Er wiegt aktuell 9kg, wobei sein Gewicht aktuell etwas stagniert. Momentan schaffen wir nur sehr wenig Beikost am Tag, da er die Beikost dann schlichtweg verweigert und auch nicht sonderlich gut verträgt. Wir haben mit 5 Monaten ...

Sehr geehrter Dr. med. Ralf Brügel, meine Tochter bekommt seit ca 1 Woche mittags Beikost. Sie ist jetzt in ihrem 5. Lebensmonat. Da ich öfter gelesen habe,dass Babys erst ab dem 6. Lebensmonat Wasser trinken dürfen bin ich nicht sicher, ob und was sie trinken soll neben der Beikost? Ich habe sie nach dem Essen einfach immer gestillt allerdi ...

Lieber Dr. Busse, mein Sohn (knapp 5 Monate alt) isst seit circa zwei Wochen kleine Mengen an Gemüsebrei. Vor 3 Tagen hat er sich dabei ordentlich verschluckt. Es mag Zufall sein, aber seitdem klingt er total heiser wenn er weint oder schreit.  Andere Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber hat er nicht, daher würde ich eine Erkältung aus ...

Lieber Herr Dr. Busse, vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Blutfäden im Stuhl meines Babys. Aufgrund Ihrer Antwort habe ich noch eine Rückfrage: Wenn ich nun mit der Beikost beginne, sollte ich zu Beginn auf Kuhmilchprodukte für mein Baby verzichten? Wie verhält es sich mit Lebensmitteln wie Nüssen bzw. Nussmus, die ja früh eingeführt we ...

Guten Tag Herr Dr. Busse,  Ich habe meinem 8 Monate alten Sohn (korrigiert 6,5 Monate) vor 3 Tagen das erste Mal den Milch-Getreide-Brei angeboten.  Mittagsbrei klappt super, da isst er meistens 220-240g. Daher bekommt er Mittags keine Muttermilch mehr. Nun habe ich vor 3 Tagen direkt mit 200g Milch-Getreide-Brei begonnen und mir gar keine Ge ...

Lieber Dr. Busse, mein Sohn ist ein Frühchen aus der 35. SSW und hatte daher einen leichten Eisenmangel. Aus dem Grund riet die Kinderärztin, lieber früher als später mit der Beikost zu starten, damit wir schnell zum Fleisch kommen. Wir haben also nach 4,5 Monaten mit Beikost gestartet. Der Kleine - inzwischen unkorrigiert 8 Monate alt - findet Es ...

Liebe Frau Althoff,  wir haben vor ca. 4 Wochen bei meinem 6 Monaten alten kleinen Mann mit Brei zum Mittag angefangen. Erst ganz einfachen Gemüsebrei (Pastinake einige Tage, dann Kürbis, usw.) Er macht das ganz toll und es schmeckt ihm so gut, dass er mir immer den Löffel aus der Hand reißen will und schon den Mund aufsperrt. Anfangs war auch all ...