Katharina123
Lieber Herr Dr Busse, ich bin 3 fache Mama und kein Fan davon, sich mit Plänen und Vorgaben verrückt zu machen. Ich denke, mit Mutterinstinkt und gesundem Menschenverstand klappt vieles am besten. So bin ich bisher auch bei allen drei Kindern mit der Beikost umgegangen. Zur Einführung in den ersten 2 Wochen hab ich mich an die Mengenangaben und so gehalten, als es dann gut klappte, habe ich nun mittags kunterbunte Gemüsemischungen mal vegetarisch, mal mit Fleisch, mal mit Fisch, mal mit Hülsenfrüchten oder Ei, eingeführt. Dabei wiege ich nichts ab oder verfolge irgendwelche Pläne, sondern ich koche halt für meine Tochter und mich (salze auf meinem eigenen Teller nach und püriere natürlich für meine Tochter alles) und sehe ein glückliches und gesundes Kind vor mir. An die Zubereitungsangaben auf den Babygriespackungen morgens, Nachmittags und Abends halte ich mich natürlich. Wobei ich beim Obstmus dazu wieder mixe, was der Obstkorb hergibt. Meine Tochter gedeiht prima und alle sind zufrieden. Bis auf unseren Kinderarzt, der sagt, ich solle sie nicht so vielfältig ernähren, sondern weiterhin vorsichtig Gemüsesorte für Gemüsesorte einführen und alles schön einzeln füttern. Es ginge dabei um die Allergiegefährdung und um ihren Geschmackssinn, der sich nicht gut ausbilden könne, wenn sie mit der kunterbunten Gemüsemischung und dem Obst konfrontiert würde. Außerdem solle ich mich an Rezepte halten, um das Fett am besten dosieren zu können. Das einzige Argument, dass ich noch ansatzweise nachvollziehen könnte. Hülsenfrüchte würden Blähungen verursachen, soll ich auch nicht machen. Dabei schmecken rote Linsen z. B. sehr gut und hätte sie Verdauungsstörungen, würde ich natürlich sofort etwas umstellen oder anpassen. Ich kann diese Vorsicht gar nicht nachvollziehen und verstehe nicht, wieso ich meiner 9 Monate alten Tochter nicht kochen darf, was schmeckt, ihr wichtige Nährstoffe liefert und bisher problemlos lief!? Ich jage ihr ja keine Pizza durch den Mixer, sondern wir sprechen hier über frisch gekochtes, gesundes Essen, salzlos, höchstens mal mit Kräutern aus dem Garten abgeschmeckt. Was sagen sie dazu? Viele Grüße, Katharina
Liebe K., ich finde Ihren Ernährungsansatz wirklich herzerfrischend und kann Ihnen nur gratulieren zu Ihrem wunderbaren "Mutterinstinkt". Es gibt nichts schöneres, als wenn auch Babys im Beikostalter am Familientisch alles mitessen dürfen und Spaß am gemeinsamen Essen entwickeln. Und weder was Allergien angeht noch die Geschmacksentwicklung machen Sie mit ihrer wunderbaren Vielfalt einen Fehler, nach neueren Erkenntnissen sollen Kinder frühzeitig viele verschiedene Lebensmittel kennen lernen. Und entwickeln dabei eher Toleranz als Allergie! Alles Gute!
Katharina123
... Natürlich gibt es Kartoffeln, Reis, Couscous und Nudeln...zu dem Gemüse und Fleisch etc... Viele Grüße, Katharina
Ähnliche Fragen
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wir haben ein paar Fragen zur Beikost, da wir zum Teil sehr unterschiedliche Angaben dazu finden. Unsere Tochter ist knapp 5 Monate alt und wir haben mit Anfang des 5. Monats angefangen zusätzlich zum Stillen Brei zu geben. Wie oft pro Woche sollte der Mittagsbrei Fleisch enthalten? In welchem Alter sollte das e ...
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich habe eine Frage bezüglich der Beikost: mein Sohn wird nächste Woche 7 Monate alt. Er wiegt aktuell 9kg, wobei sein Gewicht aktuell etwas stagniert. Momentan schaffen wir nur sehr wenig Beikost am Tag, da er die Beikost dann schlichtweg verweigert und auch nicht sonderlich gut verträgt. Wir haben mit 5 Monaten ...
Sehr geehrter Dr. med. Ralf Brügel, meine Tochter bekommt seit ca 1 Woche mittags Beikost. Sie ist jetzt in ihrem 5. Lebensmonat. Da ich öfter gelesen habe,dass Babys erst ab dem 6. Lebensmonat Wasser trinken dürfen bin ich nicht sicher, ob und was sie trinken soll neben der Beikost? Ich habe sie nach dem Essen einfach immer gestillt allerdi ...
Lieber Dr. Busse, mein Sohn (knapp 5 Monate alt) isst seit circa zwei Wochen kleine Mengen an Gemüsebrei. Vor 3 Tagen hat er sich dabei ordentlich verschluckt. Es mag Zufall sein, aber seitdem klingt er total heiser wenn er weint oder schreit. Andere Symptome wie Husten, Schnupfen oder Fieber hat er nicht, daher würde ich eine Erkältung aus ...
Lieber Herr Dr. Busse, vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Blutfäden im Stuhl meines Babys. Aufgrund Ihrer Antwort habe ich noch eine Rückfrage: Wenn ich nun mit der Beikost beginne, sollte ich zu Beginn auf Kuhmilchprodukte für mein Baby verzichten? Wie verhält es sich mit Lebensmitteln wie Nüssen bzw. Nussmus, die ja früh eingeführt we ...
Guten Tag Herr Dr. Busse, Ich habe meinem 8 Monate alten Sohn (korrigiert 6,5 Monate) vor 3 Tagen das erste Mal den Milch-Getreide-Brei angeboten. Mittagsbrei klappt super, da isst er meistens 220-240g. Daher bekommt er Mittags keine Muttermilch mehr. Nun habe ich vor 3 Tagen direkt mit 200g Milch-Getreide-Brei begonnen und mir gar keine Ge ...
Lieber Dr. Busse, mein Sohn ist ein Frühchen aus der 35. SSW und hatte daher einen leichten Eisenmangel. Aus dem Grund riet die Kinderärztin, lieber früher als später mit der Beikost zu starten, damit wir schnell zum Fleisch kommen. Wir haben also nach 4,5 Monaten mit Beikost gestartet. Der Kleine - inzwischen unkorrigiert 8 Monate alt - findet Es ...
Liebe Frau Althoff, wir haben vor ca. 4 Wochen bei meinem 6 Monaten alten kleinen Mann mit Brei zum Mittag angefangen. Erst ganz einfachen Gemüsebrei (Pastinake einige Tage, dann Kürbis, usw.) Er macht das ganz toll und es schmeckt ihm so gut, dass er mir immer den Löffel aus der Hand reißen will und schon den Mund aufsperrt. Anfangs war auch all ...
Hallo Herr Dr. Brügel, unser Sohn ist jetzt 6 Monate alt und wir haben Anfang letzter Woche mit der Beikost angefangen. Bislang hat er Möhre, Kürbis, Süßkartoffel, Kartoffel probiert und heute hat er Pancakes aus Banane und Ei bekommen. Bisher hat er auf keins der Lebensmittel mit Ausschlag reagiert. Allerdings hat er seit etwa 2 Monaten gelegentli ...
Guten Morgen Herr Dr. Busse mein Sohn, 10 Monate alt, mag alles probieren. Ich koche ein wenig Brei, aber ich habe das Gefühl, dass er babygerechte Dinge von meinem Teller viel mehr genießt. Nun komme ich durch den Hinweis auf der Schmelzflockenpackung (binnen 4: Wochen nach öffnen verbrauchen) bzw . den Babygläschen (2 Tage) zu der Frage, wie l ...