Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Beikost- und Trinkprobleme/ Viele Fragen

Frage: Beikost- und Trinkprobleme/ Viele Fragen

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Sehr geehrter Dr. Busse, meine 6 Monate alte Tochter bekommt seit ca. 3 Wochen Beikost. (die restl. Mahlzeiten noch Muttermilch) Mittags erhält sie entweder Gemüsebrei in den erdenklichsten Varianten (selbstgekocht oder Gläschen) oder Fleisch-Gemüse-Breie (Pute,Huhn oder Rind) und als Nachtisch (auf Anraten der KInderärztin) pürierte Birne oder Apfel. (Habe aber mit Karotte und Karotte/Kartoffel angefangen!)Alles ist kuhmilcheiweißfrei. (Allergieprophylaxe)Für den Kaloriengehalt setze ich, je nach dem, Maiskeimöl zu. Jetzt meine Fragen: 1. Sie trinkt, wenn überhaupt, zu und zwischen den Mahlzeiten nur abgekochtes Wasser, davon am Tag aber höchsten 20 bis 30 ml. Die Windeln sind aber stets nass, wir haben sogar den Eindruck, dass die sehr viel Urin absetzt. (stündlich mindestens 1 Mal) Ist die tägliche Wassermenge zu wenig und wenn ja, wie kann man das Kind zum Trinken animieren? 2. Ich habe in anderen Beiträgen gelesen, dass man den Breien Orangensaft zusetzen soll (Eisenresorbtion). In welcher Menge, bei welchen Breien und in welcher Form soll das denn passieren? 3. Mein größtes Problem derzeit: Mittags ist unsere Tochter ca 200g Brei, dann eine pürierte Birne und manchmal trinkt sie noch ein bisschen Muttermilch. Ich weiß allerdings nie, wann das Kind satt ist. Ich sehe immer nur am aufgewölbten und fasst platzenden Bauch, dass sie satt sein muss. Sie meldet nicht, weder durch Wegdrehen oder Weinen o. ä., wenn sie satt ist, genauso verhält es sich mit den Hungerzeichen. (auch hier wird nicht gemeldet, wenn der "kleine" oder "große Hunger kommt". Woran erkennt man denn, dass das Baby satt ist? Gibt es überhaupt eindeutige Signale? Gibt es Kinder, die sich überfuttern? Wie löst man das Problem? 4. Der Stuhl nach der Beikosteinführung ist knetgummigartig und fest (wie große Bohnen) aber täglich und regelmäßig. Ist das in Ordnung? (Früher hatte sie richtigen sauren, breiigen Muttermilchstuhl.) Vielen Dank für Ihre Antworten. Viele Grüße Dora


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe Dora, das läuft doch alles perfekt und Sie müssen nichts ändern. Die Menge von etwa 200 g sollten Sie einhalten, das reicht auf jeden FAll. Bei Gemüse-Kartoffel-Fleisch-brei müssen Sie nichts zugeben, dem Getreidebei am besten etwas Vitamin C haltiges Obst oder Saft. Alles Gute!


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