Mitglied inaktiv
hallo dr. busse, ich versuche meiner tochter (6 1/2 monate) seit 3 wochen mittags ein gläschen zu fütter, außer viel geschrei und 2 tl karotte ist da nicht viel zu machen, auch eine milchflasche wird von ihr nicht akzeptiert. da ich nun seit sie auf der welt ist, alle zwei (!!!) stunden, auch nachts (!!!) stille, bin ich mittlerweile nervlich am ende. was mache ich falsch? ich will das stillen nun langsam beenden, möchte sie aber weder mit der flasche noch mit dem löffel "vergewaltigen". soll ich evtl. mit einem nachmittagsbrei (getreidebrei mit wasser und obstmus) anfangen, oder "pole" ich sie damit gleich auf "süß"? ganz lieben dank für ihre hilfe, irgendwie konnte bis jetzt keiner helfen. gruß und gute nacht!
Liebe K., Sie müssen einfach lernen, dass Sie ihrem Kind auch Grenzen setzen müssen und dürfen. ´Mit 6 Monaten alle 2 Stunden stillen hat nichts mit dem wirklichen Bedürfnis ihres Kindes zu tun. Am besten fangen Sie zunächst mal damit an, dass nachts "die Bar geschlossen ist". Ideal wäre, wenn ihr Mann ans Bett geht und nur mit leisem Reden tröstet. Mittags einfach ohne Drängen so viel vom Löffel anbieten, wie ihre Kleine gerne nimmt. DAnn aber bis zum nächsten Stillen eine Zeit warten. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
War richtig geschockt, als ich las`, daß das nichts mit den wircklichen Bedürfnissen des Kindes zu tun hat! Ich frage mich welchen Bedürfnissen denn, wenn nicht die von diesem 6 Monate alten Baby?? Stillen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, seien sie gedultig mit Ihrem Baby,es braucht ihre Nähe warscheinlich noch ganz besonders Ich würde ihnen raten sich mit einer Stillgruppe oder Hebamme in Verbindung zu setzten! Meiner Meinung nach ist das überhaupt ganz normal, das ein Baby mit 6 Monaten noch keine Lust hat Beikost zu essen, vorallem, wenn sie die beste Nahrung von allem bis jetzt bekommen hat!
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