Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist jetzt 6,5 Monate alt und aufgrund der Tatsache, dass mein Mann und ich Allergiker sind in dieser Hinsicht besonders gefährdet. Nachdem ich Ihn nun sechs Monate gestillt habe, muss ich nun beifüttern. Jetzt liest man ganz kontroverse Meinungen darüber wie man da zu verfahren hat. Am einleutensten war hier die Gabe von immer einer Zutat mehr über einen überschaubaren Zeitraum. Ich begann also mit Frühkarotte und machte dann mit Frühkarotte und Kartoffeln weiter. Jetzt kommt bald der Abendbrei dazu. Hier wird auf Hypoalergene Kost ausgewichen. Für wie lange ? Ich kann doch meinem Kind nicht den gleichen Brei bis zum Abituralter geben. Ebensowenig möchte ich meinem Sohn nicht zumuten sein junges Leben mittags mit dem auf die Dauer zweifelhaften Genuss von Karotten und derer Derivate zu fristen. In allen anderen Säugligsnahrungen habe ich jedoch immer Zutaten gefunden, die für alergigefährdete Kinder als Zweifelhaft eingestuft sind. Sei es Getreide, sei es Vollmilch. Ich blicke einfach nicht durch. Ist mein Sohn auf Gedeih und Verderb dazu verdammt immer das gleiche zu essen um sicher zu gehen, dass er nur verträgliches zu sich nimmt, oder gibt man solchen Kindern einfach irgend etwas in der Hoffnung, dass er schon nicht reagieren wird ? Trotz der unterschiedlichen Hotlines von Hipp, Alete, etc. fühle ich mich seh alleine gelassen und wende mich deshald an dieses Forum. Vielleicht weiß ja jemand Rat. Gruß. Martina
Liebe MArtina, Sie haben den Anfang mit der Beikost bei Allergiegefährdung sehr richtig gemacht. Bleiben Sie beim Mittagsmenu einfach erst mal bei 2 Sorten Gemüse plus Kartoffeln und Fleisch. Als Milchgetreidebrei nehmen Sie am besten einen HA-brei, den es von vielen Firmen gibt. Obst am besten nur Apfel, Banane, Birne und Aprikose. Vermeiden sollten Sie im 1.Lebensjahr Kuhmilch, SOja, Hühnereiweiß, Fisch, Nüsse und Weizen. Ab etwa 10 Monate können Sie dann zunehmend alle anderen NAhrungsmittel einführen. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo Martina, eine antiallergische Ernährung wird für die ersten 6 Monate empfohlen, darüber hinausgehend nur für sehr stark gefährdete Kinder nach Rücksprache mit Deinem Kinderarzt. Mein Sohn ist auch allergiegefährdet und ich fange nun auch bald mit Beikost an und zwar ganz normal ohne HA-Breie etc. Denn in den Gläschen ist auch schon Eiweiß drin, was ja eben gemieden werden soll. Ich werde ganz normale Beikost einführen, wie für nicht allergiegefährdete Kinder auch. Gruß Vivy
Mitglied inaktiv
In dem Alter kann man guten Gewissens wochenlang das Gleiche füttern. Wenn Dein Sohn die Karotten (auf die viele Kinder-einschließlich meine Tochter- allergisch reagieren) verträgt, glaube ich nicht, dass er bei anderem Gemüse allergisch reagiert. Versuchs doch mal mit Pastinake (gibt´s im Reformhaus) oder Mangold. Meiner Tochter habe ich wochenlang Kürbis gefüttert. Den gibt´s im Gläschen von Hipp oder Alnatura (Drogeriemarkt DM). Vollmilch würde ich allerdings noch weglassen und wegen der vielen Ballaststoffe auch nicht zu viele Getreideflocken. Die fertigen Abendbreie, die man mit Wasser anrührt sind übrigens entsetzlich süß. Die würde ich auf jeden Fall mit Schmelzflocken o.ä. "strecken". LG Urte
Mitglied inaktiv
In dem Alter kann man guten Gewissens wochenlang das Gleiche füttern. Wenn Dein Sohn die Karotten (auf die viele Kinder-einschließlich meine Tochter- allergisch reagieren) verträgt, glaube ich nicht, dass er bei anderem Gemüse allergisch reagiert. Versuchs doch mal mit Pastinake (gibt´s im Reformhaus) oder Mangold. Meiner Tochter habe ich wochenlang Kürbis gefüttert. Den gibt´s im Gläschen von Hipp oder Alnatura (Drogeriemarkt DM). Vollmilch würde ich allerdings noch weglassen und wegen der vielen Ballaststoffe auch nicht zu viele Getreideflocken. Die fertigen Abendbreie, die man mit Wasser anrührt sind übrigens entsetzlich süß. Die würde ich auf jeden Fall mit Schmelzflocken o.ä. "strecken". LG Urte
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