Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Ralf Brügel:

Antibiotikum

Frage: Antibiotikum

Koschka24

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Hallo, unser Kind muss Antibiotikum nehmen (Amoxicillin), welches wir selbst anrühren mussten. Immer wieder kommt es vor, dass kleine Reste zum Beispiel noch am Mund sind oder eben ja auch ausgedünstet werden (über das schwitzen). Meine Frage ist, ob für andere Familienmitglieder durch die so aufgenommenen minimale Reste des Antibiotikums Resistenzen entwickelt werden können? Und ich habe gelesen, dass man die 8 Stunden Abstand genau einhalten sollen, weil sonst der Spiegel zu sehr schwankt und auch dies Resistenzen befeuert. Sind denn Abweichungen wegen Schlafs in Ordnung, sodass die Abstände mal 6 und mal 10 Stunden sind oder ist das kritisch? Dürfen Vitamin D und K2 sowie Zink zusätzlich gegeben werden? Und ab wann startet man am besten mit dem Darmaufbau? Liebe Grüße 


Dr. med. Ralf Brügel

Dr. med. Ralf Brügel

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Hallo Koschka, bezüglich der Resistenzentwicklung für Familienmitgliedern bin ich sehr entspannt. Da ist nichts zu befürchten. Auch was die Einnahmezeiten angeht: optimal ist der vorgegebene Abstand, aber Schwankungen von plus/minus ein bis zwei Stunden sind im Alltag nicht zu verhindern. Vitamine und Zink kann weitergenommen werden. Darmaufbau ist aus meiner Sicht und Erfahrung nicht generell zwingend notwendig, da Antibiotikagaben oft auch sehr gut vertragen werden und der Darm sich von alleine reguliert. Ich würde dies lediglich bei entsprechender Symptomatik (starke Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen) empfehlen. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel


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