Mitglied inaktiv
Hallo an alle, unsere Tochter hatte über Weihnachten einen schlimmen Infekt und einige Tage so um die 40 Fieber. Es ging ihr echt richtig schlecht !!! Sie hat viel geschlafen und geweint nichts gegessen usw. Naja - letztendlich haben wir Anbibiotika verschrieben bekommen. Wir haben aber nur einmal einen einzigen Löffel in sie rein bekommen - daraufhin hat sie total das würgen angefangen - aber ich konnte sie mit etwas Schokolade nochmal ablenken.... Sie ist auch kurz darauf wieder eingeschlafen, als sie dann aber nach einer Std. wieder aufgewacht ist hat sie als erstes erbrochen.... Soweit alles irgendwie verständlich, aber dann hat sie sich strikt geweigert irgend ein Medikament ein zu nehmen - keinen Fiebersaft mehr, keinen Hustensaft mehr, keinen Schleimlöser und beim Anblick der Antibiotikaflasche hat sie auch schon das weinen angefangen. Wir haben versucht sie mit allem möglichen zu überlisten - wir haben das Antibiotika in die Suppe gemischt -> daraufhin hat sie ihre Suppe nicht mehr angerührt, ich habe ihr Schokolade versprochen keine Chance, ich habe Bananezermatscht, kein Erfolg - letztendlich habe ich Schokolade geschmolzen und das Antibiotika da rein gemischt - mit dem Erfolg, dass sie auch die Schokolade wieder ausgespuckt hat..... Unser Kinderarzt meinte wir müssen sie dann halt zwingen. Erfolg war, dass sie es zwar genommen - aber keine 5 Min später wieder erbrochen hat. Ich glaube es geht ihr wie mir, ich hatte als Kind auch so einen furchtbaren Ekel vor Antibiotika, wenn ich es nur gerochen habe musste ich spuken, bis ich alt genug war für Tabletten. Letztendlich haben wir es weg gelassen und sie wurde zum Glück auch so wieder gesund.... Jetzt aber zu meinem Anliegen, was mache ich beim nächsten mal - oder wenn es wirklich so ernst ist, dass es ohne Antibiotika wirklich nicht geht ??? Hat jemand einen Tip für mich ??? Vielen Dank schomal - sorry für die Länge.... Sylvie
Liebe Sylvie, es gibt ja Situationen, da sind Medikamente wirklich lebenswichtig. Und auch ein Kleinkind kann lernen, dass bestimmte Dinge so wichtig sind, dass es sie akzeptieren muss. Das geht am besten je weniger "Zirkus" die Eltern darum herum machen sondern auch mit innerlicher Überzeugung das Medikament verabreichen. Notfalls auch mal energisch und mit Festhalten. Natürlich macht es Sinn, spielerisch ein Kind mit Puppe und Doktorkoffer auf solche Dinge vorzubereiten, im Ernstfall zählt aber nur die Überzeugungskraft der Eltern. Alles Gute!
Ähnliche Fragen
Meine Tochter (13 Monate) hat gegen ihre Mittelohrentzündung Antibiotika (Keimex) verordnet bekommen. Allerdings ist das immer ein Kampf, das Medikament zu verabreichen. Heute habe ich es ihr unter ihren Fruchtzwerg gerührt, den sie auch komplett gegessen hat - beeinträchtigt das irgendwie die Wirkung - ich hab mal gehört, dass Antibiotika nicht mi ...
Lieber Dr. Busse, bei unserem Sohn, 10 Monate, wurde am Samstag beginn. Lungentzündung mit einem basalen Geräusch diagnostiziert und daraufhin AB Infectocef verschrieben, 5, 2,5 und 2,5 täglich. Bis heute abend ging es gut, er hat es geschluckt. Bei der jetzigen Gabe hat er gewürgt, einen Teil seines Abendbreis wieder rausgebracht. Hab dann vers ...
Hallo Dr. BUSSE Mein Sohn knapp drei einhalb hat eine eitrige Mittelohrentzündung im rechten ohr, was ihm sehr zu schaffen macht. Ihm wurde Antibiotika verschrieben in Saft Form. Leider ist er ein totaler saft verweigerer... er muss es aber doch nehmen weil in seinem Ohr schon eine eiterblase ist und die auch platzen kann laut kinderarzt. Ich ha ...
Guten Tag, mein Kind muss noch 8 Tage lang 3x täglich Antibiotika nehmen. Wir versuchen alles, damit die Einnahme gelingt... Von nettem überreden, drohen, schimpfen, mit Saft mischen ist alles dabei... Er jedoch, spuckt die Medizin aus.. Welche Möglichkeiten habe ich?
Hallo, ich hab ein Riesenproblem. Mein Sohn 3jahre) hatte zuerst einen Mittelohrentzündung und dazu dann noch eine Lungenentzündung. Wir waren nun drei Tage stationär im Krankenhaus, was für meinen anderen Sohn (gleichalt), ihn und mich die erste Trennung und wirklich furchtbar war. Nun durften wir heute Heim, wenn es mit der Antibiotikagabe klap ...
Lieber Herr Dr. Busse, da ich Ihre Meinung sehr schätze und Sie mir schon des Öfteren weiterhelfen konnten, wollte ich Sie um ihr Einschätzung bitten: unser Sohn (7) benötigte in den letzten 5 Monaten 4 Mal Antibiotika (es wurde jedes Mal Blut genommen, Abstriche gemacht und es handelte sich um bakterielle Infekte - 1 Mal wars die Lunge, drei Mal ...
Guten Tag Herr Dr. Busse Mein Sohn (8 Monate) hat seit Montag Fieber. Als wir es bemerkt hatten hat es sich so im Rahmen 38,5 - 38,8 bewegt, seit gestern dann zum Glück nur noch bei 37,7 - 38,3 und nun quasi wieder fieberfrei. Wir waren bei der Kinderärztin, da unser Sohn leider eine angeborene Harnleiterabgangsstenose hat (welche regelmäßig beob ...
Sehr geehrter Herr Dr. Brügel, wir haben ein Anliegen bezüglich unserer Tochter (wird Mitte Juni 5 Jahre alt). Sie trägt weiterhin rund um die Uhr Windeln und lehnt das Töpfchen, Toilettenaufsätze sowie die Toilette konsequent ab. Wir haben über einen längeren Zeitraum verschiedene Ansätze ausprobiert (unterschiedliche Töpfchen, Aufsätze, Belohnu ...
Guten Tag Herr Dr. Busse, mein Sohn (3 Jahre 8 Monate) soll 3x täglich Antibiotika (Infecto-Cef) aufgrund einer Ohrenentzündung einnehmen. Die Kimderärztin meinte, er könne es im Abstand von 6 Stunden nehmen, die Apothekerin meinte, es müssen 8 Stunden sein. Dann müsste ich ihn jedoch am späten Abend ( gegen 22 Uhr) wecken. Dies würde ich gern ve ...
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, Ich bin komplett verzweifelt.Meine Tochter ist aktuell 1,9 Jahre alt.Sie hat in den letzten 8 Monaten bereits 5 Mal Antibiotika wegen Ohrentzündung bekommen.Wir waren bereits bei HNO, sie hat Polypen im Hals und auch Flüssigkeit in den Ohren.Wir waren bei zwei HNO gewesen und beide sagen,dass sie noch zu klein für ein ...