Lisifaerie
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter (2 Jahre) ist am Dienstag (also vor 4 Tagen) rückwärts auf den Hinterkopf gefallen. Etwa 10 Stunden später begann sie, mehrfach zu erbrechen, weshalb wir in die Kinderklinik gefahren sind. Dort wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert, sie wurde stationär überwacht (Herzfrequenz, Sauerstoff etc.). Ein CT wurde nur als Option erwähnt, falls sich der Zustand verschlechtern sollte – das war zum Glück nicht nötig. Nach zwei Tagen durften wir nach Hause, da sie stabil war und wieder gegessen hat. Seitdem kommt es jedoch immer wieder zu Phasen, in denen sie scheinbar grundlos erbricht – meist einmalig oder in mehreren Schüben, aber jeweils ohne weitere neurologische Auffälligkeiten. Sie ist danach sofort wieder klar, wach, fröhlich und spielt normal. Auffällig ist, dass das Erbrechen meist dann auftritt,wenn sie müde ist, körperlich aktiver war oder nach einer Mahlzeit (z. B. Kartoffelbrei, Banane, Milchbrötchen). Ansonsten ist sie normal entwickelt, ansprechbar, aktiv und trinkt gut. Meine Fragen: Ist es bei einer Gehirnerschütterung normal, dass über mehrere Tage hinweg immer wieder Erbrechen auftreten kann, auch wenn das Kind sonst völlig normal wirkt? Wie lange kann so etwas anhalten, bevor man an eine andere Ursache (z. B. Magenreizung, Kreislauf, viraler Infekt) denken sollte? Gibt es etwas, das wir in der Ernährung oder im Verhalten in dieser Phase besonders beachten sollten? Ich bin selbst sehr erschöpft von den letzten Tagen und möchte einfach sicher sein, dass dieses wiederkehrende Erbrechen noch im Rahmen des „Normalen“ liegt. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Einschätzung. Mit freundlichen Grüßen Lisa
Liebe L., das kann ich aus der Ferne nicht gut einschätzen. Denn es ist unklar, ob das Erbrechen noch mit dem Sturz auf den Kopf zu tun hat. Ihre Tochter sollte deshalb unbedingt erneut untersucht werden, wenn Sie erbricht. Alles Gute!
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