Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Ängste

Frage: Ängste

Alexia13_03

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Hallo Herr Dr. Busse, Wie sie schon bestimmt gemerkt haben, bin ich eine ängstliche Mutter. Meiner größte Angst ist es, dass mein Sohn eine Gehirnblutung bekommen könnte. Bei jedem auch dem kleinsten Knuff bekomme ich Angst. Ich kann die "Stürze" nicht einschätzen und schiebe Panik. Immer wenn er weint hab ich Angst ihm sei was passiert. Können Sie mir vielleicht sagen wie ich damit umgehen soll? Woran erkenne ich ob etwas dramatisch ist? Ich will meinen Kleinen seine Erfahungen sammeln lassen. Und doch kann ich nicht loslassen dabei ist er schon 11 Monate und bin immer in seine Nähe damit ich "beschützen" kann. Wie bekomme ich solche Ängste in den Griff? Und andere Mamis seid hier bitte nicht zu streng mit mir, denn ich versuche mein Bestes. Danke


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe A., da kann ich Ihnen nur dringend raten, sich professionelle Hilfe gegen Ihre Angststörung zu suchen, bevor diese Ihre ganze Familie belastet und Sie unglücklich macht. Alles Guet!


gemref76

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Wenn es bei dir so extrem ist, gibt es für dich nur die Lösung eine Therapie zu beginnen. So bald wie möglich. Damit du mit deinen Ängsten nicht euer Leben schwer machst.


Anamavite

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Hallo! Ich weiß, dass es hier einige Muttis gibt, die alles mitkommentieren und einen mit ihrem Besserwissen und ihrer tollen Gelassenheit zerreißen wollen... Und dich gleich in Therapie schicken wollen... Was ich persönlich schade finde, weil man schreibt ja hier nicht aus langeweile sondern weil man sein Kind liebt und das Beste will... Damit geht halt jeder anders um! Naja jedenfalls möchte ich dir nur sagen, dass es mir oft genauso geht, gerade wenn es um sein Köpfchen geht aber mittlerweile versuche ich tatsächlich "gelassener" zu sein und denke auch, dass hinfallen einfach dazugehört aber aufs Köpfchen passe ich dennoch auf... Hauptsache er fällt nicht aus einer Höhe oder stößt sich an Ecken und Kanten... LG


Anniquita83

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Ich glaube, es kommt da ganz auf die jeweilige Person an. Bei manchen mag der Rat helfen, dass man vieles gelassener sehen sollte; bei anderen hingegen hilft wirklich nur eine Gesprächstherapie, vor allem wenn man merkt, dass man die Ängste nicht alleine in den Griff bekommt. Ich kenne deine Situation, denn ich hatte vor 13 Jahren panische Angst vor allen möglichen Krankheiten und mir hat die Gesprächstherapie am besten geholfen. Seitdem erst kann ich mit dem Tipp, einiges gelassener zu sehen, auch umgehen, gerade jetzt als Mutter. Ich wünsche dir alles Gute und ich finde es im Übrigen toll, dass du dir deiner (vielleicht oft unnötigen und übertriebenen) Ängste bewusst bist und deinem Kind die Chance geben willst, seine Erfahrungen zu sammeln, ohne dass deine Ängste ihm zu enge Grenzen setzen.


LilaDu

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Bei meinem Großen war ich ähnlich. Er hat ein Handicap und ich habe deswegen hinter alles und jedem eine Bedrohung gesehen. Mir hat es geholfen viel darüber zu reden, mit meinem Mann, meiner Schwester( sie ist selber Mutter) und auch mit den behandelnden Ärzten bei zusätzlichen kontrolluntersuchungen. Mit der Zeit ist es bei mir immer besser geworden und mitlerweile bin ich zweifache Mama und recht locker. Das darüber reden hat mir sehr geholfen, für mich hat es wie eine Therapie gewirkt. Vielleicht hast du auch jemanden im näheren Umfeld, mit dem du ganz offen über deine Ängste sprechen kannst? Übrigens ist eine "richtige" Therapie nichts schlimmes, ich habe eine wegen einer Essstörung( weit vor der ersten schwangerschaft) hinter mir und es hat mir so vieles wieder leichter gemacht. Man wird dich dort ernst nehmen und dich nicht auslachen.Viele schrecken davor zurück, aber es kann einem sehr helfen, wenn man selber nicht die Kurve bekommt.


Jessica001

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Der Text könnte auch von mir stammen. Habe genau so wie du diese Ängste. Das sind muttergefühle, man möchte sein Baby einfach schützen, da sie noch so Klein und hilflos sind bzw. empfindlicher als erwachsene, das wird sich aber mit der Zeit legen, je älter die Kinder werden desto gelassener sieht man es. Einige die schrieben du musst eine Therapie machen ist Quatsch!


Alexia13_03

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Hallo Mädels, Vielen Dank für Eure Antworten... es tut so gut zu wissen, dass man nicht alleine mit solchen Gedanken und Ängsten auf der Welt ist. Liebe Grüße!


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