Frage im Expertenforum Impfen an Prof. Dr. med. Ulrich Heininger:

Menginokokken B Impfung

Frage: Menginokokken B Impfung

Hakunamatata

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Hallo Dr Heininger, ich hab nochmal eine Frage zur Men B Impfung, vor der ich wirklich Bauchschmerzen habe und die mir schlaflose Nächte bereitet.  ich habe mir den Beipackzettel durchgelesen und die Ggf. Nebenwirkungen sind ja schon häufig und fallen deutlich ausgeprägter als z.B. bei der 6 fach Impfung. ich habe vorallem Bedenken bzgl bleibenden Schäden und vor der ersten Nacht nach der Impfung (krampfanfall / fieberkrampf) würde man ein kawasaki Syndrom bemerken ?  Die erste Nacht : wie soll ich mich dort verhalten - mir den Wecker stellen und Fieber messen und Zäpfchen geben ?  Wie lange halten die Nebenwirkungen an und ab wann nach der Impfung kann ich mit dem Beginn rechnen ?  Danke :) 


Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

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Hallo Vorbemerkung: nicht alels was in den Beipackzetteln als "Nebenwirkung" angeführt wird sind wirklich Nebenwirkungen des Impfstoffs. Vieles sind einfach Beobachtungen von Ereignissen, die auch ohne IMpfungen auftreten können. Wenn Sie diese IMpfung im Vorfeld so besorgt, sollten Sie auf alle Fälle ein gutes Aufklärungsgespräch in der Arztparxis bekommen, bei dem Sie Ihre Fragen dirket stellen und im Dialog beantwortet bekommenb. Das gilt auch für die von Ihnen angesprochenen Verhaltensmassnahmen. Dafür ist dieses Forum nicht ideal. Vertrauen Sie auf die Erfahrung Ihrer Kinderäztin/-arzt. Alles Gute!  


Hakunamatata

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Und ich wollte fragen, warum Deutschland die  Impfung als Standard ansieht seit 2024 und in der Schweiz ist es nur eine Ergänzung und kein Standard und hier auch erst mit 3 Monaten statt 2 Monaten ?  ist die Impfung besser verträglich wenn die Kinder noch Säuglinge sind oder wenn die größer sind ? 


Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

Prof. Dr. med. Ulrich Heininger

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Gerne. Die Karegorie "Ergänzende Impfempfehlung" gibt es in Deutschland nicht. In der Praxis spielt das aber in der Schweiz keine grosse Rolle, weil sie trotzdem empfohlen ist, darüber aufgeklärt werden muss und die kOsten auch von den Krankenkassen übernommen werden. Die Meningokokken B Impfung sollte so früh wie möglich gegeben werden, also lieber mit 2 Monaten als mit 3 Monaten. Sonst verscheinkt man wertvolle Zeit. Ich bin deshalb nicht glücklich mit dem Impfzeitpunkt in der Schweiz. Viele KinderärztInnen verabreichen sie auch bei uns in der Schweiz im ALter von 2 Monaten. Die Verträglichkeit ist ziemlich ähnlich, ausser dass Fieber eher bei Säuglingen als bei älteren Kindern nach der Impfung beobachtet wird.   Viele Grüsse!


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