SilberGold1
Guten Tag, ich komme zurück auf unsere Rücksprache von heute Morgen – vielen Dank nochmals für Ihre Einschätzung. Die Hautklinik der Uniklinik Essen empfiehlt eine jährliche Kontrolle, während die Hautklinik in Krefeld eine Kontrolle alle sechs Monate vorschlägt – obwohl beide Kliniken die Nävi als unauffällig eingestuft haben. Im Bericht der Hautklinik Krefeld wurde klar vermerkt, dass die Befunde völlig unbedenklich sind, aber auch, dass nachvollziehbar sei, dass wir uns Sorgen machen – insbesondere wegen der familiären Vorgeschichte mit Melanomen. Der Onkel meines Sohnes – also der Bruder meines Mannes – hatte Hautkrebs im Alter von 29 und erneut mit 38 Jahren. Mein Mann selbst hat viele dysplastische Nävi. Ich vermute, dass die häufigeren Kontrollen, wie sie von der Hautklinik Krefeld empfohlen wurden, mit dieser familiären Belastung zusammenhängen und weil ich mir sehr Sorgen mache. Dennoch bin ich mir ab jetzt doch etwas unsicher, da die Befunde als „völlig unbedenklich“ eingestuft wurden und gleichzeitig eine engmaschige Kontrolle empfohlen wird. Da ich unter hypochondrischen Krankheitsängsten leide, fällt es mir schwer, die Situation richtig einzuordnen. Soll ich die Kontrollhäufigkeit als rein vorsorgliche Maßnahme verstehen – oder könnte die Empfehlung der Hautklinik Krefeld auf eine medizinische Einschätzung hindeuten, die über die reine Vorsorge hinausgeht. Wie würden Sie die Empfehlung zur halbjährlichen Kontrolle unter diesen Umständen bewerten? Wäre es nachvollziehbar, dass sich ein Arzt so entscheidet, auch wenn alles völlig harmlos aussieht? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen D.H
Da kann ich Ihnen auch nicht richtig weiterhelfen. Man sollte nur beachten, dass maligne Melanome im Alter Ihres Sohnes EINE RARITÄT sind, weshalb ein regelmäßiges Hautkrebsscreening in Kindesalter nicht vorgesehen ist!
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