sonne.scheint
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Abeck, unser 5-jähriger Sohn hat einen Tag nach der ersten Comirnaty-Impfung einen büschelweisen Haarausfall entwickelt, wir befürchten eine Alopecia totalis. Gibt es etwas, was wir in der Situation jetzt und in Zukunft tun können? Gibt es nach Ihrer Erfahrung eine Erholung der Haarfollikel nach einer solchen Autoimmunreaktion? Wie ist der Verlauf bei Brauen und Wimpern? Müssen wir auf andere Organe achten, die aktuell auch mit reagieren könnten? Bedeutet eine solche Reaktion, dass unser Sohn insgesamt zu Autoimmunerkrankungen neigt? Als Besonderheit hatte er die letzten Jahre keine alterstypischen Infekte, da wir uns aufgrund einer Chemotherapie bei mir in Kombination der Corona-Pandemie sozial isolieren mussten. Würden Sie ihn ein zweites Mal impfen? Wie würden Sie vorgehen? Ganz herzlichen Dank und frohe Weihnachtsgrüße
Guten Tag, ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen der Impfung und dem innerhalb von 24 Stunden bermerkten Haarausfall. Ich würde eher Zusammenänge zu einer fieberhaften Infektion im Zeitraum von 10-15 Wochen vor dem Haarausfall sehen im Sinne eines postentzündlichen Effluviums. Leider kann ich Ihnen auch nichts über den Verlauf sagen. Ich hoffe, dass sich die Situation baldmöglichst wieder stabilisieren wird!!!