Maxi2012
Hallo, ich hatte heute mein Kreissaalgespräch und habe gefragt ob man nicht einen Wehenhemmer in der Anfangsphase spritzen kann das man die PDA noch rechtzeitig schafft. ich habe nur 1 Mal eine PDA geschafft und bei den anderen wurde gesagt das sie es nicht mehr machen. Entweder war es zu früh oder zu spät usw. Mir wurde gesagt das so ein Whenhemmer nur 5 Minuten wirkt und ständig nachgespritzt werden müsste, das würden sie nur 1 Mal geben wenn man die PDA in Ruhe setzen will. Sonst nicht da sie auf das Herz gehen. Von meiner hebamme weiß ich aber Frauen die frühzeitige Wehen bekommen z.B. 20 SSW bekommen Wehenhemmer entweder in Tablettenform oder per Infusion, und es sind die gleichen die man unter der Geburt für das setzten der PDA geben würde. Daher verstehe ich nicht warum man so eine Infusion auch nicht in der Anfangsphase der Geburt geben kann damit man eine PDA bekommen kann. Ich habe leider sehr traumatische Geburten gehabt und habe jetzt schon Panikattacken, mir wurde gesagt ich könnte noch ein Schmerzmittel per Infusion bekommen weiß aber nicht ob das wirklich hilf da ich bei den anderen Geburten auch Schmerzmittel bekommen habe (Spritze und Zäpfchen) Leider haben die überhaupt keine Wirkung gezeigt. Gibt es noch Alternativen zur Schmerzlinderung oder kann ich auf eine PDA hoffen? Bekomme jetzt das 7 Kind.
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, es ist so, wie es Ihnen in der Klinik erklärt wurde. Geburtswehen sind so stark, dass man sie nur kurzfristig (einige Minuten lang) medikamentös hemmen kann. Gemacht wird das eigentlich nur, wenn zu starke wehen zu einer Notsituation führen. Die relativ hohe Dosierung des Wehenhemmers führt zu starken Nebenwirkungen. Die Dosierung über eine Dauerinfusion wäre entweder wirkungslos oder die Nebenwirkungen wären zu stark. Das ist deshalb keine Option zur Wehenhemmung unter der Geburt. Allenfalls zur Regulation überhäufiger Wehen könnte man so eine Infusion einsetzen. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen.
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