Marie1984
Hallo, ich bin in der 35. Woche schwanger und habe bereits ein großes schweres Kind spontan geboren. Ich habe eine tiefsitzende Vorderwandplazenta. Das würde ja bedeuten, im Falle eines Kaiserschnittes müsste der Arzt diese durchschneiden. Ich kenne jetzt zwei Fälle aus der nahen Vergangenheit, bei denen dies schiefgegangen ist, da die Kinder (Notkaiserschnitte) verkeilt waren und so nicht sofort rausgeholt werden konnten. In einem Fall ging es, soweit man das jetzt schon beurteilen kann, relativ glimpflich aus, im anderen ist das Kind mehr tot als lebendig. Ich habe jetzt gerade wirklich große Angst vor der Geburt, dass evtl ein Not-KS notwendig wird und dann sowas passiert! Kann man diesem Risiko durch einen geplanten Kaiserschnitt entgehen? Denn dann ist doch das Kind noch nicht so fest im Becken, dass es feststecken kann, oder?? Noch wichtigere Frage für mich: Ist diese tiefsitzende Plazenta für Sie ein Grund, eine Klinik mit angeschlossener Kinder-Intensivstation zu wählen? Denn mein Wunsch-Krankenhaus hat keine Kinderstation, sondern nur Beleg-Kinderärzte......ich bin gerade ratlos und verunsichert. Vielen Dank bereits vorab für Ihre Antwort! LG Marie
Hallo, Eine Vorderwandplazenta sitzt meist nicht an der Schnittstelle - man müsste die OP-Berichte sehen um beurteilen zu können was da war...also lässt man es besser... Sie haben bereits ein schweres Kind geboren,insofern ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering ,dass Sie einen KS bekommen. Gegen alles kann man sich nicht absichern und wenn man es wollte geht dennoch etwas schief - eine KS- Indikation halte ich in Ihrem Fall nicht gegeben - der KS dient den Kindern ,die nicht auf vaginalem Weg geboren werden können und das ist auch gut so. Übrigens wenn das Kind so tief "im Becken steckt" dass es per KS schwer zu entwickeln ist war die Diagnose falsch gestellt,denn dann kann das Kind vaginal-operativ bzw vaginal geboren werden. Seien Sie ganz entspannt,Sie können ganz normal und in Ruhe Ihr Kind in Ihrem Wunschkrankenhaus zur Welt bringen. Alles Gute und eine schöne Geburt, Grüße Silke Westerhausen
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