Mitglied inaktiv
Hallo! Ich habe vor 10 Monaten meinen 2. Sohn entbunden und bis jetzt gestillt. In der Zwischenzeit haben wir mit Kondomen verhütet. Jetzt stellt sich die Frage nach einer langfristigen Verhütungsmethode. Im Vordergrund steht vor allem ein möglichst niedriger Hormongehalt und die Vermeidung von Zwischenblutungen oder das Ausbleiben der Blutung (hätte dann warscheinlich jedesmal die Angst, doch schwanger zu sein). Ich habe vor ca. 10 Jahren die Pille genommen und dann aber abgesetzt, da ich damals ebenfalls Zwischenblutungen hatte. Ist die jetzige Pillengeneration hierbei schon weiter - bzw. verträglicher geworden? Wir haben die ganzen Jahre nur Kondome verwendet und es hat auch alles geklappt ;-) ! Wie hoch wäre eigentlich die Verhütung mit Kondomen und zusätzlich die Verwendung eines Verhütungscomputers? d.h. an den "Roten" Tagen kein GV und sonst mit Kondom? Ich spüre auch die Tage um den Eisprung durch Unterleibsziehen. Es besteht auch zusätzlich noch ein familiäres Brustkrebsrisiko - muß ich auch das berücksichtigen? Vielen Dank für Ihren Rat! Elisabeth
Liebe Elisabeth, zum familiären Brustkrebsrisiko kann man ohne genaue Beschreibung der Situation Stellung nehmen. Sprechen Sie mit Ihrem FA ob eine genetische Untersuchung erforderlich bzw. gerechtfertigt ist. Die Verhütung mit Hormoncomputer ist mit einer 94%tigen Sicherheit eher schlecht. Die niedrig dosierten Mikropillen mit 20 µg Östrogen und 100 µg Levonorgestrel haben sich sehr bewährt. Es besteht eine hohe Zyklusstabilität bei hoher Sicherheit. Schauen Sie hier im Forum auch einmal unter „Was Frau will“ und Pillenzeit“ nach, da erhalten Sie zusätzliche Informationen. Gruß Dr. Mallmann
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