Sehr geehrte Frau Dr. Mallmann, ich bin aktuell schwanger mit meinem ersten Kind und hatte heute (8+1) meinen ersten Termin beim Gynäkologen. Soweit war zum Glück alles in Ordnung, auch ein Herzschlag war zu sehen. Ich leide an PCOS und Adenomyose, mein Leben lang hieß es vonseiten der Frauenärzte, ich könne nur mit externer Hilfe schwanger werden. Nun hat es glücklicherweise spontan geklappt, jedoch bin ich entsprechend besorgt um unser kleines Wunder. Ich arbeite als Grundschullehrerin in einer 1. Klasse und war eigentlich davon ausgegangen, ein Beschäftigungverbot zu bekommen (dies wurde mir früher vonseiten meines Gynäkologen so kommuniziert). Nun meinte er jedoch, dass ich weiter unterrichten soll, solange ich keine zu schlimmen Schwangerschaftsbeschwerden habe.  Gegen Masern, Röteln, Windpocken und Keuchhusten habe ich Antikörper. Allerdings habe ich große Angst, mich unwissentlich mit Ringelröteln oder auch CMV (viele meiner Schüler haben kleine Geschwister) anzustecken.  Ich bin immer gerne in die Schule gegangen, aber nun extrem müde und vor allem einfach sehr besorgt um mein ungeborenes Kind. Durch das junge Alter meiner Schüler ist es schwierig, Abstand zu halten. Permanent suchen die Kinder den Körperkontakt zu mir und natürlich werde ich auch mal angehustet o.ä. Wie beurteilen Sie meine Situation? Kann ich guten Gewissens weiterhin unterrichten, ohne mein Kind zu gefährden? Ist meine Besorgnis überzogen? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Hilfe! Freundliche Grüße