Charlotte16
Sehr geehrter Herr Dr. Mallmann, ich hatte am 10.03. meine 4. Sectio, danach war alles okay, der Wochenfluss wie immer nach etwa 10 Tagen weg, die Rückbildung aber normal. Auch keine Bauch- oder Kopfschmerzen wie nach dem letzten Kind, was für einen Lochialstau sprechen würde. Seit etwa 3 Tagen hatte/habe ich zunehmende Unterbauchschmerzen, ich dachte erst ursächlich sei eine Verstopfung, gestern Abend entleerte sich Unmengen altes Hämatom, so viel wie am ersten Tag nach der Sectio, danach kam weiter altes braunes eher flüssiges Blut, kurz hellrot und jetzt wieder flüssig-bräunlich. Es wird weniger, aber sobald ich schwer hebe, läuft wieder mehr nach. Wenn es ein Stau gewesen wäre, müsste es ja irgendwann aufhören und die Bauchschmerzen auch weggehen. Oder sind das jetzt Nachwehen, weil die Gebärmutter sich wieder kontrahieren kann? Wobei diese beim Stillen nicht verstärkt sind, was ja eher dagegen spricht. Für eine Regelblutung ist es auch zu früh. Bei einer Endometritis hätte man doch Fieber? Und das Blut/der Wochenfluss ist auch geruchlos. Ein Plazentarest wurde sonografisch im Krankenhaus ausgeschlossen. Kann es sein, dass durch Überanstrengung eine Naht wieder aufgegangen ist? Ich muss sagen, ich habe mich nicht wirklich geschont, bin am 2. postoperativen Tag nach Hause und da war natürlich alles wie vorher ... aber warum sollte das jetzt erst anfangen? Ich würde nun erstmal abwarten, ob es aufhört und nur bei Fieber zum Arzt gehen. Prinzipiell ist es ja gut, dass das alles rauskommt, oder? Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort! Herzliche Grüße Charlotte
Unmengen „altes Blut“ und Unterbauchbeschwerden nach einem Kaiserschnitt sollte Grund genug sein eine Kontrolle zu machen. Ein Aufgehen der Narbe ist eher unwahrscheinlich, aber auch die Möglichkeit sollte man ausschließen. Gruß Dr. Mallmann
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