Frage im Expertenforum Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft an Dr. med. Helmut Mallmann:

Anti-D nachgewiesen in vorheriger Schwangerschaft

Frage: Anti-D nachgewiesen in vorheriger Schwangerschaft

NadineGn

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Guten Tag, in meiner vorherigen Schwangerschaft wurden Antikörper (Anti-D) nachgewiesen. Gestartet bin ich mit einem Titer von 1:32. Am Ende der Schwangerschaft lag der Titer bei 1:2000! Nach der Geburt musste mein Sohn Phototherapie und 3 Bluttransfusionen erhalten. Das war natürlich sehr belastend für uns alle. Nun ist meine Frage, ob eine weitere Schwangerschaft überhaupt noch möglich ist, oder ob davon eher abgeraten wird. Wir wünschen uns sehnlichst noch ein weiteres Kind, aber natürlich möchte ich kein Risiko eingehen. Vielen Dank für Ihre Antwort


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Eine weitere Schwangerschaft ist möglich. Aber die Schwangerschaft sollte früh in Zusammenarbeit mit einer Klinik/Praxis für Pränatalmedizin betreut werden. Der Verlauf ist stark abhängig von dem Verlauf der vorhergehenden Schwangerschaft. Deshalb sollte Sie frühzeitig mit einer Klinik/Praxis für Pränatalmedizin Kontakt aufnehmen und das Vorgehen planen. Die Blutgruppe des Kindes lässt sich heute relativ früh über einen Bluttest bestimmen. Im Fall der Blutgruppe Rh positiv kann man dann über AK-Titerkontrollen und mit Ultraschallverfahren das Risiko fürs Kind eingrenzen. Wenn notwendig kann man auch schon ab dem zweiten Trimenon Blut zum Kind transfundieren. Die Erfolgsquote ist recht hoch. Aber ich muss gestehen, dass ich tatsächlich keine Schwangerschaft nach Blutgruppenunverträglichkeit betreut habe. Aus eigner Erfahrung kann ich da nicht berichten. Fragen Sie vielleicht einmal im Forum von Prof. Hackelöer, der wird sicherlich auf Erfahrungen mit solchen Schwangerschaften haben. Alles Gute !!! Gruß Dr. Mallmann


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