Mitglied inaktiv
Hallo, will ja keinem auf die Füße treten, denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr verschieden. Aber ich habe hier oft den Eindruck, dass manche Mütter die Namen dazu benutzen, all ihre eigenen, unerfüllten Kleinmädchen-Träume von einer Popstar- oder Schauspielerkarriere auf ihre armen Kinder zu projizieren. Geht doch lieber mal davon aus, dass Eure Kinder Eure hochgestochenen Erwartungen nicht erfüllen. Sondern absolut durchschnittliche, stinknormale Alltagsmenschen sein werden. Und klingt es nicht total affig, wenn die Kollegin an der Supermarktkasse bei LIDL Eurer Tochter an der anderen Kasse zuruft: "Hey, Lily Grace, watt kosten die Kondome...???" Oder der Dachdecker-Kumpel auf dem Bau Eurem Sohn zuruft: "Ey, Joey-Marlon, jetzt schmeiß' endlich mal datt Maßband rübba!!" Klar müssen es nicht immer deutsche Namen sein, aber die englischen Namen, die gewählt werden, sind oft total kitschige Starlet-Namen und passen vor allem nicht zu unseren spießigen deutschen Nachnamen, ich finde das teilweise eher peinlich. Ich würde vielleicht Namen wählen, die etwas internationaler sind und sowohl nach Deutschland als auch in andere Länder passen (z.B. Lisa, Anna, Hanna, Tim, Lukas, Marc, Marcus, Johanna, Maria etc.), davon gibt's doch unendlich viele, die nicht so krass aus dem Rahmen fallen, eh? Wie gesagt, ist nur eine Meinungsäußerung, ich werde die Mädels hier mit Ihrer heimlichen Liebe für einen Hauch von Hollywood natürlich eh nicht von der Wahl abhalten können, ich weiß. ;-) Ich finde halt nur, dass man seinem Kind mit so einem Namen keinen Gefallen tut... Grüßle, Bonniebee
Dein Beitrag ist zwar eher amüsant als böse, aber trotzdem...ich bin seit über einem Jahr in diesem Forum und solche Beiträge wurden schon zu Dutzenden geschrieben...und alles^endet damit, dass jeder selbst entscheiden kann, wie sein Kind heisst...und Meinungsfreiheit haben wir ja schliesslich hier :-) Ich weiss, dass dieses Forum harmlos ist im Gegensatz zu anderen, aber man sollte doch endlich einsehen, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder altmodisch, englisch, modern, ausgefallen...nennen. Lg Gwen
Also mein Sohn(10mon) heisst Anthony Pascal( spitzname Tony) und wurde weder nach einem Hollywoodstar benannt noch wollte ich eigene träume damit erfüllen,ich finde der vorname muss nur einigermaßen zum nachnamen passen.würde ich müller o ä. heissen,wäre die namenswahl sicher anders verlaufen..
die sache ist die, dass du ignorant gegenüber der tatsache bist, dass diese namen gar keine hollywood-, sondern ganz normale namen in england und amerika sind. das problem ist, dass du sie nur aus dem fernsehen kennst. hier sind sie so alltäglich wie finn, jonas und stefan in deutschland. klar, man kann es auch übertreiben. ich finde es aber viel schlimmer, sein kind mit allerweltsnamen zu verschandeln. aus dir spricht pure ignoranz. ja, ja, es ist schon schlimm, wenn man sein leben lang nur in klein-kleckersdorf wohnt und lebt und keine ahnung von der welt hat.
Also im großen und ganzen kann ich dir da recht geben.Aber diese Diskusion wurde hier glaube ich schon 100 mal geführt.Es ist nun mal so das die Geschmäcker verscheiden sind.Und das der Name zum Nachnamen paßen muß finde ich total überholt.Wenn mein Kind heiratet und den Namen vom ehepartner annimmt ist auch nicht gesagt das das zusammen paßt. Lilly ist übrigens ein Deutscher Name :o) und früher hießen viele Mädchen Lilly:die Genartionen ändern sich und damit auch die Namen. LG Nicole
Für uns komen nur englische namen in Frage, weil - sie gut zu unserem Nachnamen passen, den man beinahe in jedes Land stecken kann - sie gut zu unseren englischen Vornamen passen (mein Mann und ich tragen beide englische Namen - unsere Eltern hatten scheinbar schon den gleichen Spleen) - weil sie UNS gefallen! Ich persönlich finde Lilly-Grace klingt wesentlich besser als Lisa-Maria :-) auch wenn es durch den Supermarkt gebrüllt wird. - und zuletzt weil Europa und deutschland eh immer internationaler wird - ich finde da muss man sich echt nicht mehr an "die eigenen" Namen halten. Letztlich wird sich jedes Kind mit einem außergewöhnlichen Namen irgendwann einen stinknormalen wünschen - und umgekehrt wird sich jedes mit einem häufigen namen auch mal einen ganz besonders seltenen wünschen. Im Erwachsenenalter jedoch sind 95% aller Menschen mit ihrem Namen ganz zufrieden :-)
... gibt es aber irgendwie immer, oder: Bekommt das Kind einen sehr häufigen Namen wird der Familie vorgeworfen nur mit der Masse mitzuschwimmen, ja nicht auffallen. Amerikanische Namen sagen aus, dass Kleinmädchenträume ausgelebt werden wollen. Gibt man seinem Kind einen klassischen, altdeutschen namen, hält man sich für etwas "Besseres" und besonders interlektuell ... Skandinavische Namen werden von antiautoritären Öko-Eltern bevorzugt. usw., usw.
Erstens werden meine Kinder vermutlich weder Dachdecker noch Kassierer - ehrbare Berufe, aber nicht so ganz die passende Richtung (ja klar, meine Kids sind ja sooo durchschnittlich und ich phantasiere mir das natürlich nur zusammen) Zweitens haben wir keinen "spießigen deutschen Nachnamen" Drittens habe ich meinen Namen behalten und hoffe, dass meine Tochter auch so schlau sein wird Viertens habe ich keine Starallüren sondern möchte meinen Geschmack nicht einschränken lassen Fünftens stehe ich auch eher auf klassische deutsche Namen (wie Lilly!), finde aber, dass eine internationale Ergänzung in Zeiten der Globalisierung ganz angebracht sein kann Sechstens haben wir länger im Ausland gelebt und somit auch Interesse an internationalen Namen Siebtens sind weder mein Mann noch ich - ohne dir wieder glauben machen zu wollen, ich hätte unerfüllte Wünsche oder hohe Erwartungen - "absolut durchschnittliche, stinknormale Alltagsmenschen", und somit werden es unsere Kinder hoffentlich auch nicht sein Achtens was ist so schlimm an "absolut durchschnittliche, stinknormale Alltagsmenschen" mit schönen Namen? Gruß von Zusa
Gut gesagt Tiger ;-) !!!!
Mit der dritten Lisa und dem fünften Lukas in einer Klasse tut man dem Kind aber auch keinen Gefallen. Natürlich sind, wie du ja auch gesagt hast, Namen Geschmackssache und eine jetzt 30 jährige Mathilde (kenne ich), hatte in ihrer Schulzeit wahrscheinlich sogar mehr unter ihrem Namen zu leiden, als eine Lily ider ein Joey (mal ehrlich, Doppelnamen werden meißt sowieso nicht beide ausgesprochen, so schlimm kann´s also nicht sein). Vielleicht sollte man sich einfach damit abfinden, daß wir in einer Zeit leben, wo man schon fast gezwungen wird über den eigenen nationalen Tellerrand hinauszuschauen und dabei vielleicht auch den einen oder anderen internationalen Namen findet, der einem gut gefällt. Und was ist mit Kindern aus Bi-nationalen Familien? "Dürfen" die auch keine englischen, französischen, türkischen Namen haben, nur weil sie vielleicht falsche Hollywood- oder Tausend und eine Nacht- Assoziationen wecken können? Ehrlich, es gibt viele ausländische, wie auch deutsche Namen, die mir auch nicht gefallen und die ich etwas unpassend finde, aber ich finde es absolut wichtig, diesen Kindern und (!)ihren Eltern mit Toleranz zu begegnen. Ein Vorurteil, wie "die wollten nur ihre Kleinmädchenträume durch den Namen des Kindes erfüllen" nützen niemandem etwas, am wenigsten den Kindern.
Tja, und bei uns ist es genau anders herum - wir haben lange Namen gesucht und sie unsere Stammbäume durchgegangen. Und jetzt heißt es nicht: schöne, alte deutsche Namen - sondern: na, ihr habt ja auch so einen Skandinavien-Tick, mußten es denn unbedingt schwedische Namen sein... Somit kann man es wohl keinem Recht machen... LG Carlotta
Weil ich die Namen meiner Kinder nicht danach aussuche, ob sie sich später im Supermarkt oder auf der Baustelle passend anhören ;). Jedem seins :). Mehr sag ich nicht dazu, ist glaub ich nicht nötig. LG sun
Weil diese Namen in 10 oder 15 Jahren normal sind und kein Hahn danach krähen wird.Genau wie es heute Sabrina,Christoph,Stephan,Daniela oder was auch immer gibt wird es dann eben Lillys, Joeys,Lennys,Jamies und so weiter geben. Außerdem bleibt es ja immer noch den Eltern überlassen und es wird immer Leute geben die sich über Namen anderer aufregen.