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In welche Schublade gehört ihr?

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In welche Schublade gehört ihr?

JaMe

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Bitte jetzt nicht hauen. Ich will keinen neuen Streit vom Zaun brechen, sondern bin einfach nur neugierig. Und da ich der Meinung bin, dass Schubladennamen nur dann negativ sind, wenn man sie negativ macht (oder sich dies einreden läßt), finde ich die Frage danach auch nicht unbedingt anmaßend der nervig. Und mal ehrlich, wo ist denn letztendlich der Unterschied zwischen Schublade und Kategorie? Deswegen also: 1. In welche Schublade gehört ihr mit eurem Namensgeschmack? Und was vielleicht auch interessant ist: 2. Könnt ihr euch daran erinnern, in welche Schublade eure Eltern mit ihrem Namensgeschmack zur Zeit eurer Geburt gehört haben? Gab es damals eigentlich Schubladen (so extrem wie heute) und haben sich die negativ angehafteten Schubladen in eurem Fall (und dem eurer Geschwister) bewahrheitet? Meine eigenen Antworten auf diese Fragen: 1. Meine Schublade bzw Schubladen sind "nordisch-skandinavisch-friesisch" und "kurz, knapp, nicht abkürzbar" 2. Hier bin ich mir nicht sicher. Ich denke es waren die Schubladen/Kategorien "Deutscher Durchschnittsname" und "kurz, knapp, nicht abkürzbar". Kategorie 1 läßt mich oft schmunzeln, denn die Begründung dafür war, dass der Vorname zum Nachnamen passen sollte. Der war jedoch ursprünglich skandinavisch und ist auch heute noch sehr viel häufiger in Dänemark und Schweden zu finden, als in Deutschland. Trotzdem sollte es halt ein deutscher Vorname zum "deutschen"/eingedeutschten Nachnamen sein. Und dass nicht aus rassenfeindlichen Gründen, sondern aus rein persönlichem Harmonieempfinden (komisch, dass man oft immer noch das Gefühl hat, so eine Aussage rechtfertigen zu müssen, um nicht missverstanden zu werden *seufz*.) Meine Geschwister und ich sind ganz gut damit gefahren, auch wenn zumindest ich (bei meinen Geschwistern weiß ich es nicht so genau) mir in der Teenagerzeit häufig einen etwas besondereren Namen gewünscht habe. Irgendetwas cooleres. Französische Namen waren damals was besonderes und ich habe mir doch tatsächlich den Namen Jacqueline gewünscht, der heute so verschrien ist. Und Luca hätte ich auch gerne mal geheißen, da ich lange auf dem Tripp war "Unisexnamen, die eher an Jungen vergeben werden, sind für Mädchen was ganz hippes." Letztenendes kann ich sagen, dass ich meinen Namen dann doch sehr mag, auch wenn die Buchstabiererei manchmal doch echt nervt (zwei mögliche Schreibweisen. Und ich habe wohl die erwischt, die immer überall 2. Wahl ist, obwohl für mich meine Schreibweise ganz logisch die 1. Wahl ist). Vor allem seit der Hochzeit, seitdem ich wirklich einen echten deutschen Nachnamen habe, den ich aber auch buchstabieren muß, da es so viele Varianten gibt, bin ich sehr oft genervt vom Buchstabieren. Andererseits bin ich dann doch froh, dass es kein französischer Name geworden ist, denn die werden ja auch oft falsch bzw unterschiedlich bzw abenteuerlich geschrieben. OK, ich habe mal wieder "Quasselwasser" getrunken. Jetzt seid ihr dran. lg JaMe


erbschen

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Antwort auf Beitrag von JaMe

**grins*** finde ich total süß, wie vorsichtig du an das thema rangehst.... wenn wir genau schauen, haben wir sie doch überall, die "schubladen" in der namenswahl, in der kleidungswahl, in der frisurenwahl, in der Wie-mache -ich-urlaub-wahl, wie wohne ich.... ich bin froh, dass jeder in einer anderen "Schublade" lebt; ich finde es unglaublich bereichernd, wenn man sich mal aus seiner heraustraut und in eine andere hineinschnuppert....was ich nicht mag, ist für meine gestempelt zu werden....nur die schubladensumme ergibt den ganzen menschen.... mann ich hoffe das kommt jetzt so rüber, wie ich mir das gedacht habe... zu meinen namen: ich gehöre sicher in die schublade: ich will einen namen der gerade nicht modern ist, eine schöne bedeutung hat, halbwegs lautierend zu schreiben ist und "zulässige" abkürzungen erlaubt meine eltern haben das glaube ich auch so gedacht, vor allem habe ich das am mitsuchen der namen für ihre enkelkinder gemerkt... erbs


JaMe

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Antwort auf Beitrag von erbschen

"mann ich hoffe das kommt jetzt so rüber, wie ich mir das gedacht habe..." Siehste? Genau deshalb war ich ja auch so vorsichtig. *grins* Aber ich denke, ich habe dich genauso verstanden, wie du mich verstanden hast. Also keine Panik.


Früchtchen

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Also meine Liste kann nicht pauschal in eine Schublade gesteckt werden, weil da wirklich alles dabei ist... Nordisch: Ylva, ausgefallen: Runa, "schubladig" wie Aliah, alt wie zB Marlene und genauso hab ich auch englische Namen auf die Liste die ich gerne mag. Ich würde aber meine Liste wohl so ansetzen bei...öko-mittelschichtig ?! Keine Ahnung *lach* Is mir auch völlig schnurz Meine Eltern hatten sicherlich nicht so ein "Schubladendings" mit dem sie sich rumschlagen mussten. Wir pendelten zwischen USA und D und überall waren unseren Namen normal und keiner "Schicht" zuzuordnen. Mein eigener Name würde wohl eher zur "Oberschicht" gehören.


Anja1078

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Mein Namensgeschmack gehört in die gleiche Kategorie, wie deiner, aber auch noch zu "alte" deutsche Vornamen. Also, im ganzen Satz, ich mag skandinavische/nordische/friesische Namen sehr, aber auch die "alten" deutschen Namen, die grad wieder in sind, wie Emma, Paul und diese Richtung. Wir gehören wohl zu dem sogenannten Mittelstand. Ehrlich gesagt, habe ich mich auch schon häufig gefragt, in welche Schublade ich wohl gehören würde... Ich weiß gar nicht, in welche Schublade meine Eltern gehört hätten, wahrscheinlich in die: "deutscher Durchschnittsname" und "Top-10-Name" wenn es die damals schon gab?? Liebe Grüße von ANJA, die auch eine Zeitlang gern einen anderen Namen gehabt hätte, aber nicht wegen der Häufigkeit des Namens, sondern wegen des Klangs!


erbschen

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Antwort auf Beitrag von Anja1078

also ich finde ANJA wunderschön....leider viel zu selten vergeben; du bist die zweite Anja die ich bisher kenenglernt habe!!! finde das schriftbild und den klang super!!! erbs


Anja1078

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Antwort auf Beitrag von erbschen

HEUTE finde ich den Klang meines Namens auch sehr schön! Ich glaube, es war in der Pubertät, als ich meinen Namen nicht so mochte. In der Schule war ich IMMER die einzige Anja, aber im Sport- und Tanzverein war ich eine von mindestens 3 Anjas, das hat uns aber nicht gestört. Im gegenteil, Kinder gehen ja doch anders damit um!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Hi. Ich sehe das genauso wie du...es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen Schublade und Kategorie, wobei die Schublade immer negativ belastet ist.....keine Ahnung wieso. 1. Mein/unser Namensgeschmack ist wohl eher "klassisch, nicht zu kurz, keine Verniedlichungen"... Und ganz wichtig: keine Unisex-Namen...finde ich ganz schlimm, wenn man durch den Namen nicht zuordnen kann, ob Junge oder Mädchen.... 2. Ich glaube der Namensgeschmack meiner Eltern hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Mein älterer Bruder (9 Jahre älter) hat einen norddeutschen Namen. Mein Zwillingsbruder und ich haben eher klassische Namen, wobei sein Zweitname für die Zeit sehr modern war. Mein kleiner Bruder (5 Jahre jünger) hat einen sehr biblischen Namen und einen deutschen, klassischen Zweitnamen. Und meine kleine Schwester (9 Jahre jünger) hat dann wieder einen klassischen mit eher norddeutschem Zweitnamen. Schwierig zusammenzufassen. Für die Zeit, in der wir unsere Namen bekommen haben, waren sie alle eher neu und nicht sooo häufig. Ich glaube meine Eltern wollten immer was Deutsches, weil wir nicht hier gelebt haben aber die Namen doch hierher passen sollten, wenn wir wieder zurückkommen....


erbschen

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Antwort auf Beitrag von JaMe

also es gibt sicher noch namen, die ich noch immer nicht vergeben würde, die ich auch schon vor fast 16 jahren nicht vergeben wollte..... aber es sind jetzt sicher namen auf meiner liste, auf deren idee wäre ich damals sicher nicht gekommen; oder lieblinge von damals sind richtige outsider....


Anja1078

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Antwort auf Beitrag von erbschen

Ja, mein geschmack hat sich sehr geändert. Als ich 16 Jahre alt war, wusste ich schon, wie meine Kinder mal heißen sollen: Jasmin Denise und Kim René! Ausser Jasmin würde ich heute keinen Namen mehr davon vergeben (und Jasmin habe ich bereits als ZN vergeben) Damals fand ich Namen wie Paul sehr gewöhnungsbedürftig *g*


JaMe

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Antwort auf Beitrag von Anja1078

Ist bei mir genauso. Früher hätte eine Tochter bei mir wohl Patrizia, Manuela oder Katharina geheißen. Vergeben würde ich heute höchstens noch Katharina. Ganz schlimm fand ich damals Magdalena und Mathilda, die ich heute wirklich liebe, aber die mir einfach zu lang und damit abkürzungsgefährdet sind. Jungsnamen? Hmm, da müßte ich nachdenken. Florian und Joshua fand ich toll. Und Fabian auch. Vergebbar finde ich die alle noch. Bei Jungennamen hat sich mein Geschmack also nicht so extrem verändert. Höchstens ein wenig mehr richtig "nordisch, skandinavisch, friesisch" verlagert. lg JaMe (deren beste Freundin zu Schulzeiten Anja hieß und die den Namen damals sehr toll fand)


jule4

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Soo stark gar nicht mal. Ich mochte schon vor 20 Jahren z. B. Jonathan, Philipp, Luisa, Sophia....die mag ich immer noch. Einige nord. , die ich damals mangels Internet nicht kannte sind dazu gekommen und auch alte Namen a la Paul und Matilda.


hubbabubba

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Puh, schwierig...ich weiß nicht, in welche Schublade meine Eltern damals gehört haben...beide waren noch sehr jung (18+20), die geborenen Hippies, noch ständig auf Party, Schlaghose & Koteletten. Waren wohl sehr hipp, mein Dad wollte eine Kirsten, meine Ma eine Simone. Keine Ahnung, was die Namen damals waren?! Meine Schwestern heißen I.vonne, A.nnika & D.enise - was sagt das aus? Mein eigener Geschmack ist auch schwer einzuordnen - grundsätzlich mag ich die französischen Namen SEHR. Leider sprechen Viele diese Namen grottenfalsch aus, so dass es natürlich oft schnell ins Lächerliche gezogen wierden kann. Ich mag aber auch die nordischen Namen, aber nur die weichen - ja, ich gehöre glaube ich der Softy-Schublade an. Ich mag zB Fabienne ebenso wie Lova, Michelle ebenso wie Matilda, Joel ebenso wie Smilla. Aurelie ebenso wie Malin, Seraphina ebenso wie Liv. Was ist das für eine Schublade???? Ja, mein Geschmack hat sich verändert. Ist "spießiger" geworden sagt die Frucht ;-)


jule4

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Hmmm, unsere ZN hier sind total klassisch, EN selten, zweisilbig, am liebsten nordisch oder lat. , hab nun aber auch einen bibl. dabei wegen schöner Bedeutung. Meine Eltern... Ich selber hab einen kurzen Namen, der nicht modern war damals, als Junge hätte ich aber Andreas geheißen - der war gerade ziemlich "in". Meine Schwiegis standen total auf nord. Namen.


Ev71

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Antwort auf Beitrag von JaMe

Hallo, ist doch mal eine schöne Frage. Zumal ich der Meinung bin, das der Mensch das Denken in Schubladen braucht, um seine Welt zu sortieren. Jeder macht es, kaum einer gibt es gerne zu, vor allem nicht die, die sich für besonders einzigartig halten... Also, ich gehöre in die Kategorie klassische, gerne biblische Namen. Viele hier bezeichnen die Namen, die ich mag als langweilig. Ich mag es vernünftig, eindeutig in Aussprache, Schreibweise und Geschlecht, gerne international bekannt. Meine Eltern waren sehr undeutlich und schwer zuzuordnen. Mein ältester Bruder hat einen klassischen, sehr zeitlosen Vornamen, der vor gut 40 Jahren weder modern noch altmodisch war und es auch heute noch ist. Der zweite Bruder hat den damaligen totalen top eins Modenamen. Mein Vorname ist die französische Koseform eines internationalen biblischen Namens in der englischen Schreibweise. Zudem noch in unserer Gegend zu der Zeit recht wenig gebräuchlich. Also ein echter "wiiiie heißt du?" Name. Okay, jetzt versucht das mal in eine Schublade zu pressen... Ach so, wir sind keine vier Jahre auseinander, von1968-1971 geboren. Liebe Grüße, Ev.


tinichris

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Antwort auf Beitrag von JaMe

also ich bin mir nicht ganz sicher, gehöre wohl in die "liebt-englische/ausländische-vornamen"-schublade. aber ich mag auch andere, zb biblische (miriam, sarah, noah, elijah...) und dann mag ich auch noch ein paar einzelne ganz klassische: anton, emil, tamara, lena... aber doch, großteils gehöre ich in die englische-vornamens-schublade meine eltern bei uns: meine schwester und ich hatten damals vorreiter-namen. nicht exotisch, aber in unserer altersklasse kenn ich so gut wie niemanden in mit unseren namen. meine schwester wurde dann zum modenamen und hält sich bis heute. der namen meines bruders ist eher "gewöhnlich", vertreten in allen altersstufen, aber nicht arg häufig. hält sich aber seit ein paar jahren untern den top 20... aber wir sind alle zufrieden mit unseren namen, und hoffe, meine kids werden das auch mal sagen können


jori

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Antwort auf Beitrag von JaMe

1. Da schließe ich mich an mit "nordisch-skandinavisch-friesisch", "lautgetreu und nicht abkürzbar". 2. Tatsächlich hatten meine Eltern auch die Schublade "nordisch-skandinavisch-friesisch", "lautgetreu und nicht abkürzbar". Find ich fast ein bisschen langweilig, aber mir GEFALLEN die Namen aus dieser Schublade nun mal am besten und sie sind am stimmigsten für uns ;-0


zauberwaldmädel1

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Antwort auf Beitrag von jori

auch wenn mein Posting jetzt wohl gleich auf Seite 2 rutscht, vielleicht liest ja noch jemand die Antwort ;-) bei 1. schließe ich mich deiner "Schublade" an, wir bewohnen also die gleiche Schublade *g* unser Nachname ist friesisch, da mein Mann "von oben" kommt, wir leben aber ziemlich in der Mitte Bayerns, also mußten die Namen "alltagstauglich sein", unsere 3 heißen Janis, Silja und Maris. Käme eine Nr. 4 (was wohl leider aufgrund unseres Alters nicht mehr der Fall sein wird *heul*) wäre es derzeit eine Ylva oder ein Arvid. 2. Meine Eltern sind wohl was zwischen "Trendnamen, die damals gefallen haben" und "Skandinavisch-ausgefallen", ich habe einen Anfang der 70er gefühlt jedem 3. Mädchen vergebenen Namen (Tanja), meine Schwester einen (noch heute) seltenen skandinavischen Namen . Früher fand ich meinen Namen schrecklich, heute freue ich mich , wenn ich eine Namensvetterin treffe und weiß, dass die meist ungefähr mein Alter hat ;-) LG T.


Holly87

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Antwort auf Beitrag von zauberwaldmädel1

Schönes Thema...vielleicht liest ja noch jemand meinen Post. Ich gehöre dann wohl in die Schublade "klassisch deutsch, gut aussprechbar, einfache Schreibweise". Viele würden meinen Geschmack als langweilig bezeichnen, aber das macht mir nichts aus. Meinen Eltern kann ich keine Schublade zuordnen. Wir heißen Cornelia, Manuela und Karin. Alle drei Namen sind weder sehr häufig noch waren sie je Trendnamen zu der Zeit. Meiner ist - wenn - nordisch und da ich aus Süddeutschland bin sehr untypisch, aber da ich nach einer Tante benannt bin kann man das nicht wirklich meinen Eltern zuschreiben, sondern eher meinen Großeltern.