knopf.im.ohr
Was erzählt ihr euren Kindern, wer die Geschenke bringt? Das Christkind oder der Weihnachtsmann? Oder erzählt ihr euren Kindern etwas ganz anderes? Was wurde euch erzählt bzw. was wollt ihr euren Kindern später mal erzählen, wenn ihr jetzt noch keine Kinder habt? Liebe Grüße, Knopf
Ich erzähle meinen Kindern, dass es den Weihnachtsmann sehr wohl gibt (oK, die Große glaubt da nicht mehr wirklich dran) - der Weihnachtsmann ist ein Freund von Gott und bringt den Kindern jeweils ein Geschenk, die anderen Geschenke besorgen die Eltern. So denkt meine kleine Uschel-Puschel-Lina, dass das EINE Geschenk tatsächlich nur vom Weihnachtsmann ist - sie stellt ihm auch immer Kekse hin. Mal sehen, wie lange noch ;-) Beim Nikolaus ist es ja so, dass es ihn tatsächlich gab und das finden die Kinder besonders spannend. Zumal auch noch aus der heutigen Türkei. Der Nikolaus bringt die Schokolade, das kleine Geschenk dazu die Eltern. Das Christkind hilft dem Weihnachtsmann übrigens, genau wie die kleinen Wichtel und Gnome, Elfen und Feen :-)
Unsere Kinder sind (bald 8, 6 und 2). Wir haben ihnen eigentlich immer erzählt, dass der Weihnachtsmann dem Christkind hilft - sie haben aber das Christkind irgendwie unter den Tisch fallen lassen (wahrscheinlich, weil der Weihnachtsmann einfach so allgegenwärtig ist - sei es in den Filmen, Büchern,...) und haben nur vom Weihnachtsmann gesprochen. Wir halten es nun so, dass wir Weihnachten feiern, weil das Christkind geboren wurde und die Geschenke bringt der Weihnachtsmann ;) (wobei es beim Großen wahrscheinlich eh das letzte Jahr sein wird, wo er daran glaubt, weil er schon von so vielen Seiten hört, dass es den Weihnachtsmann/das Christkind gar nicht gibt). LG
Ich bin da eigen. Ich erzähle nichts, was ich nicht glaube. Wenn er mich FRAGEN würde, könnte ich ihm erzählen, was ICH glaube. Aber er kennt aus dem Kindergarten das "Christkind", er kennt das Christkind von der (Ex) Schwiegermutter, er wird mit uns wie jedes Jahr auch Yule feiern. Also auch die heidnischen (wiccanischen) Feste kennt er. Und obwohl ich ihm noch nie von Santa Claus (mit dem ich ja aufgewachsen bin) oder dem Weihnachtsmann erzählt habe, ist er der festen Überzeugung, dass der Weihnachtsmann bald kommt. Woher er das hat weiß ich nicht aber bei soviel Reklame, von der wir umgeben sind, die auf uns einprasselt wundert mich nichts mehr. Ich greife das nicht auf, ich frage ihn also nur was er so glaubt und für ihn ist das ok.
...werden auch nicht gebracht sondern wir beschenken uns weil wir uns freuen, dass wir einander haben und weil wir Jesus Geburtstag feiern. Wieso sollte denn das CHRISTKIND was schenken? Der hat ja selbst erst viel später Geschenke bekommen. Gut, bei Nikolaus ist das was anderes, der hat ja wirklich geschenkt.
Ich finds auch so unlogisch, dass ein Baby Geschenke bringen soll und was mich am meisten stört ist, dass das Christkind meistens als weibl. Engel dargestellt wird ![]()
Ich bin ein absolutes Christkind-Kind!
Bei meinen Eltern/Verwandtschaft kam das Christkind und das ist für mich eine der schönsten Kindheitserinnerungen überhaupt. Dieses Zauber- und Wunderhafte, das meiner Meinung nach heute im Alltag sowieso viel zu kurz kommt.
Am Weihnachtsabend war es immer so schön, wenn wir draussen vor dem Haus standen und durchs Wohnzimmerfenster die Lichter am Baum sahen...und dann voller Freude ins Haus rannten. Ich habe auch extrem lange ans Christkind geglaubt, bis 11 oder so. Als ich es dann erfahren habe, war es für mich auch überhaupt kein Drama, dann durfte ich nämlich den Baum schmücken! Und früher hat es mein PApa immer gemacht...ich finde das im NAchhinein irgendwie schön, dass mein doch eher rationell und praktisch eingestellter Papa den Weihnachtsbaum so schön geschmückt hat :) Für mich war das Christkind auch nicht gleich das Jesuskind, sondern ich stellte mir darunter eher eine Art schöner Weihnachtsengel vor. Und als Kind war das für mich gar nicht fragwürdig etc., mir war klar weshalb Weihnachten gefeiert wird!
Monsieur will kein Christkind mal bei unseren Kindern...seine Mutter unterstützt mich sehr und schenkt ihm immer mal wieder Christkindgeschichten
. Ich persönlich würde unbedingt diesen Glauben weitergeben wollen, weil er für mich das Zauberhafte an Weihnachten ausmacht. Ansonsten wird es schnell kommerziell, irgendwie. Ich habe auch noch all die lustigen Wunschzettel von früher! Meine Eltern haben das auch so schön gemacht, das Christkind hat uns ab udn zu was vors Fenster gelegt am Morgen...eine Mandarine oder sonst was Kleines und immer war dann ganz viel Glitzer dabei. Einmal habe ich einen Brief vom "Christkind" bekommen, auf lila Papier mit Goldschrift und Glitzer...den habe ich in meiner Schatztruhe aufbewahrt. Tja, und Monsieur will das eher nicht - bis jetzt haben wir den Kompromiss, dass das Christkind dann wohl bei meinen Eltern kommt...naja, mal schauen *g*
Zum Weihnachtsmann habe ich gar keinen Bezug. Wir sind ja doch noch weiter entfernt vom Norden, deshalb ist er bei uns nicht so ein Begriff. Für mich als Kind war es immer klar, dass halt der Weihanchtsmann zu einigen Kindern kommt und zu anderen das Christkind. Wir haben aber auch den Sankt Nikolaus, der immer am 6. Dezember kommt und Geschenke bringt (also Mandarinen, Nüsse, Lebkuchen, Schokolade) und uns sagt, was wir gut oder schlecht gemacht haben im letzten Jahr.
LG Kiki (wieso, seid ihr auch am diskutieren? *ggg*)
bei uns kam auch schon immer das Christkind, ich habe das meinen ganzen kinderglauben hindurch nie in frage gestellt. Bei meinem mann kam auch das christkind... und so kommt es eben jetzt auch für unseren Sohn. Natürlich kennt auch er den Weihnachtsmann, da der ja nunmal in vielen geschichten auftaucht, gerade auch bei Astrid lindgren und Petterson und Findus... das haben wir so erklärt, dass das christkind alleine ja gar nicht alle kinder auf einmal besuchen kann und das dehalb bei anderen der Weihnachtsmann kommt. Der Nikolaus kommt auch und steckt kleinigkeiten in den Stiefel---bei uns zuhause kam der früher am 05. 12. gaaaaanz schnell am haus vorbeigefahren mit dem Rentierschlitten, so schnell, dass die Kufen Funken schlugen (Wunderkerzen) und schmiss einen kleinen geschenkesack vor die Tür...
Ich glaube, Christkind und Christuskind meint nicht das Gleiche. Das Christkind ist eine Engelsgestalt und steht symbolisch für den "Heiligen Geist". Es war in meiner Vorstellung ein weiblicher Engel mit blonden, langen Locken und Heiligenschein. Das Christuskind hingegen ist das Jesuskind. Wie hat man es euch erzählt?
Bei mir ist es genau die gleiche Vorstellung! Das Christkind war für mich nicht gleich das Jesuskind. Meine Eltern haben das gar nicht so spezifiziert - Kinder fragen selten nach so etwas. Ich staune immer wieder, wie "unlogisch" Kinder in solchen Situationen denken und völlig ohne Zweifel an etwas glauben.
Ich habe selber noch keine Kinder (obwohl man nun wirklich nicht behaupten kann, dass wir nich dran arbeiten
), aber bei uns würde wohl nur vom Weihnachtsmann erzählt werden, de am Nordpol wohnt und mit dem fliegenden Rentierschlitten die Geschenke bringt. So wurde es uns zumindest auch immer erzählt und ist in unserer Gegend eigentlich die gängige Variante.
Das Christkind ist hier in der Gegend kaum präsent, und wenn, dann kann kaum ein Kind etwas mit ihm anfangen. Und das kann ich trotz eigener Kinderlosigkeit ganz gut einschätzen, da ich einen Kindervolkstanzverein leite und in dieser Zeit die Gespräche der Kinder natürlich auch mitkriege und auch immer viel von ihnen erzählt bekomme. Wenn das Christkind überhaupt mal irgendwie auftaucht, dann höchstens als Engel mit goldener Lockenmähne, der dem Weihnachtsmann hilft und irgendwie immer eine brennende Kerze in der Hand hält (um die Kerzen am Baum anzuzünden?)
Der Nikolaus ist in unserer Gegend ein ganz anderes Thema. Da wußten wir damals schon (genau wie meine Tanzkinder heutzutage), ass es ihn wirklich gegeben hat und dass er eigentlich mit Weihnachten nichts zu tun hat, sondern dass der Nikolaustag nur eben zufällig mit in diese Zeit fällt.
Übrigens hat mir eines meiner Tanzkinder vor einigen Jahren mal erzählt, dass es für uns in Deutschland deshalb immer auch ein kleines Geschenk zum Nikolaustag gibt, weil in Holland (die Grenze ist hier sehr nahe und deshalb ist das Land auch bei Kindern sehr präsent) schon an diesem Tag die große Bescherung ist und die Kinder in Deutschland nicht glauben sollen, dass sie vergessen worden sind. Sie müssen sich halt nur ein wenig mehr gedulden, weil sie eben noch nicht dran sind. Schließlich gibt es ja in vielen Ländern unterschiedliche Tage, an denen die Geschenke stattfindet. Die amerikanischen Kinder müssen ja sogar noch einen Tag länger Geduld haben, als die deutschen und die holländischen, weil die ja erst am ersten Weihnachtsfeiertag ihre Geschenke kriegen. Das fand ich irgendwie ganz süß und es hat sogar eine bestechende Logik.
lg JaMe
bei uns kommt am 6. der Nikolaus und heilig abend das Christkind!! so kenne ich es, wobei es schon beim nikolaus unterschiedliche bräuche gibt.. Stelle das immer wieder fest, bei uns kommt der nikolaus am 6. am abend bei anderen schon auf den 6ten in der nacht, also geschenke morgens da!!! Tina
Mir wurde und ich werde erzählen, dass die Geschenke vom Christkind kommen :)
ich mim christkind nix anfangen kann. bin nicht religiös
waren selber schon 2x dort im urlaub. und irgendwann möcht ich gern nach rovaniemi ins weihnachtsmanndorf.
Wir feiern Weihnachten, weil es der Geburtstag von Jesus ist. Und weil dies so einmalig ist (Gottes Sohn, Auferstanden, unser Erlößer,...) beschenken wir uns vor lauter Freude, wie man es halt an einem Geburtstag tut. Und vor lauter Freude werden die Menschen schon seit hunderten von Jahren närrisch und verkleiden sich auch noch nett. So "bringt" also in Bayern und Österreich das Christkind die Geschenke, in Norddeutschland der Weihnachtsmann und in Norwegen die Jule Nisse. Wenn man das immer wieder sagt werden die Kinder von selbst Brauch und Realität irgendwann auseinanderhalten und auch so lange sie es wollen beides vermischen. Das ist in Ordnung.