Elternforum Schwanger - wer noch?

Wie sieht das bei euch mit der Angst aus?

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Guten Morgen Kugelis :-) Man hat ja in der ganzen SS über schonmal Phasen gehabt,in denen man Angst hatte das etwas nicht stimmen könnte.Der eine mehr,der andere weniger.Ich glaube fast jeder von uns hat hier auch schon mal aus irgend einer Sorge gepostet.Oder?Bei mir waren es die ersten fast 5 Monate wo ich mir Sorge gemacht habe,ob mit der Kleinen alles in Ordnung sein wird,weil ich letztes Jahr zwei Fg hatte jeweils 12SSW und 13SSW.Aber als ich die Kleine anfing regelmäßig zu spüren,habe ich mir auch keine großartigen Gedanken mehr gemacht.Gehe jetzt auch ziemlich locker und positiv mit der SS um.Aber man wird doch ziemlich oft verunsichert in einer SS,sei es von Ärzten.Man liest es ja jeden Tag fast hier.Und jetzt vor deM ET ist manch eine Frau wieder in Sorge ob die Geburt wohl gut verläuft,oder ob das Baby auch wirklich Gesund sein wird.Manche haben auch tierische Angst einfach vor den Geburtsschmerzen.Ich persönlich habe keinerlei Angst vor der Geburt und den Schmerzen,wobei ich sagen muss,Gedanken ob das Kind Gesund sein wird und alles gut verläuft,mache ich mir auch.Denke mal,das ist auch ganz normal und so geht es jeder werdenen Mami oder? :-) Die SS ist eigendlich eine Zeit in der man sehr oft schonmal mit Angst zu kämpfen hat.Ging es euch bis jetzt auch so? Wir haben es ja bald geschafft :-) lol aber in welcher Situation hattet ihr schon mal Angst,jetzt in den ganzen SSW? Und wie geht es nach der geburt weiter??? Macht ihr euch auch schon mal Gedanken über den Kindstot?War gestern mal kurz im EngelForum und habe mal nur gelesen,und fand einige Schiksaleganz traurig und es hat mich nachdenklich gemacht.Müter die ihr Kind 11Monate alt an Kindstot verloren haben.Ist so etwas nicht schrecklich? Da fängt die Angst gleich wieder an,wenn die Kleinen erst mal auf der Welt sind.Aber ich denke mal,das gehört einfach zum Muttersein dazu oder? Eine gesunde Angst!! Es werden auf uns noch soviele Situation als Eltern zukommen,bis die Kleinen Groß sind! Sei es Krankheiten wo man sich Sorgen wird,oder der erste Weg zur Schule ganz alleine.Wir Haben halt bald die volle Verandwortung über einen kleinen Menschen :-) Würde mich interessieren wie ihr so über Angst denkt? Lg Steffi und Bauchmaus Mia Melina


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Hallo Steffi Du sprichst mir aus der Seele. Irgendwie macht man sich immer Gedanken. Geht mir auch ständig so. Bei mir ist es momentan so, dass die Blutwerte des Ersttrimesterscreening nicht so gut waren, aber am US alles in Ordnung ist. Die Dicke der Nackenfalte war hervorragend. In 3,5 Wochen habe ich daher einen Feinultraschall, der mich lt. FÄ beruhigen soll. Jeder sagt immer man soll sich nicht soviele Gedanken machen, aber man tut es irgendwie trotzdem auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Denke das ist gerade bei der ersten Schwangerschaft so. Es gibt einfach soviel was passieren kann - muss ja aber nicht. Ich bin eigentl. auch eher ein etwas pessimistischer und ängstlicher Mensch aber mein Freund, der glücklicherweise das krasse Gegenteil ist, versucht mich doch immer wieder zu beruhigen. Ich befürchte auch, dass die Angst ums Kleine nicht besser wird, wenns mal auf der Welt ist. Da fängst dann wahrscheinl. nach kurzer Zeit erst richtig an. Vielleicht legt sich das auch mit der Zeit. Ich denke am Wichtigsten ist trotz allen Ängsten positiv zu denken und zu hoffen, dass alles gut gehen wird. Wünsch Dir und Mia Melina alles Gute. Bin sicher bei Euch wird alles gut gehen (warum soll es auch nicht so sein)! Liebe Grüße Trotzkopf80


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Hallo Ihr zwei, ich hatte gestern schon gepostet, das ich aufgrund meiner Krankenvorgeschichte viel Angst um meinen Zwerg, aber auch um meine Gesundheit habe (heute nachmittag ist mein Arzttermin). Sicherlich macht man sich als Schwangere und auch später als Mami IMMER Gedanken um sein Kind. Aber ich für mich persönlich werde wohl bei diesem Kind noch schlimmer sein als bei meiner Tochter. Wie schonmal erwähnt, war ich 18Jahre alt, als sie zur Welt kam. Wir hatten schöne und sehr intensive Babyjahre. Aber Viviane hat sich auch früh selbstständig gemacht, und ich denke, auch diese Eigenschaft muß man fördern (auch wenn´s zu Anfang schwer fällt). Heute bin ich warscheinlich ein "Muttertier", da es mein letztes Kind sein wird. Aber über Kindstod ect. mach ich mir keine größeren Gedanken. Im Vordergrund steht erstmal ein gesundes, aufgewecktes Baby zur Welt zu bringen. Alles andere würde mich im Moment nur Wahnsinnig machen... Liebe Grüße, Kathrin mit Ihrer Großen Viviane Mae an der Hand und Zwerg inside:-)


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Ich versuch den Gadanken an Kindstod ganz weit von mir zu schieben, aber gerade bei dem Wetter bin ich froh, wenn die ersten drei Monate rum sind... Ich hab wenige Angstmomente gahbt, die mich wirklich gepackt hatten, im Dezember bin ich abends allein (wie immer) zu Fuß von der Arbeit nach HAuse, es hat ganz schön geregnet, und ich hatte die Kapuze von meinem Mantel tief ins Gesicht gezogen... und ganz plötzlich dachte ich mir: Was ist wenn dich jetzt jemand überfällt? Mir wurd fast schlecht bei dem Gedanken, jemand könnte mir in den Bauch treten oder ähnliches, und solche Gedanken hab ich sonst nie! Ich hab quasi in meiner "Jugend" (man ich werd ja alt!) viel Zeit nachts im Wald verbracht, hab jahrelang Kampfsport auf Leistungsebene gemacht, und trotzdem... Ich merks an meinem Fahrstil (ich bin eine von denjenigen, die in ihrem Tiefergelegten Auto über andere schimpft und gleichzeitig ne Sau auf der Straße ist *g), ich merks an meiner Ernährung (früher hätte mich echt nicht interessiert, was genau in der Saftpackung drin ist), ich merks am Umgang mit meinen Freundinen (mich hat früher nicht interessiert, wie gut oder schlecht die ihre Kinder handhaben, heut schau ich allein um mir was abgucken zu können schon mal genauer hin), ich für meinen Teil merke den Spruch: ein Kind verändert alles überdeutlich! Nicht nur in der Angst!


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Hallo. Also ja, das kenne ich. Am Anfang hatte ich rießige Angst, ich könne den Zwerg verlieren. V.a. weil wie jahre lang üben mussten und ich schan gar nicht mehr dachte dass ich schwanger werden könnte. Was wenn ich dieses eine Baby, das so lange auf sich hat warten lasse verliere? Wede ich wieder eins bekommen können? Jetzt, wo ich es spüre mache ich mir keine Sorgen mehr. Später wenns erst mal da ist... ja dann bestimmt wieder. Aber ich versuche mich nicht verrückt machen zu lassen. Ich werde auch keine Überwachungsgeräte kaufen um die Atmung zu checken.... wenn was ist, kann mans eh nicht mehr ändern. So tragisch es ist. Hoffe eben dass alles gut wird, auch bei Euch. Gruß


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Hallo ihr lieben! Ich bin so eine Mama die viel Angst hat, andere können Bäume ausreißen und wieder andere haben nur Trasch und Theater. Leider trifft es dabei auch immer wieder mich. Ich habe mein 1. Kind in der 20.SSW entbinden müssen, das war aber schon 1998. Es hieß damals anhand der Werte vom Triple Test, das das Kind schwer behindert sein würde (Offener Kopf oder Offener Rücken). Ich kam damals in der 14. SSW ins KKH - hatte Blutungen, die nicht aufhören wollten. Im KKH wurde über die gesamte Zeit nicht einmal Ultraschall gemacht, bis zum Tag X in der 20. Woche wo es ganz überraschend hieß, es ist gar kein Fruchtwasser mehr da. Durch die starken Blutungen über 6 Wochen hat niemand diesen Blasensprung bemerkt, und da ja mein Baby angeblich sowieso schwer behindert sein sollte, gab es nicht viel zu überlegen. Ich wurde vor die Wahl gestellt, entweder entbinden oder für die kommenden 8 Wochen in eine Spezialklinik 150 km entfernt und dann in der 28. Woche per Kaiserschnitt entbinden. Es könnte aber durch das fehlende Fruchtwasser passieren, das sich Hände und Füße verkrüppeln, weil das Kind weiter wächst und die Fruchtblase eng drum "kleben" tut. Ich entschloß mich mit meinem damaligen Mann zum Abbruch der Schwangerschaft, wir wollten nur 1 Kind und dann mit solchen katastrophalen Folgen. 36 Stunden Wehen - FÜR NIX... Mein kleines Mädchen war kerngesund!!! Kein offener Kopf, kein offener Rücken... was in den 8 Wochen passiert wäre - nur Gott weiß es. Es war eh zu spät darüber zu grübeln. Das war Mitte November 1998. 1999 wurde ich im Mai wieder schwanger, ein Junge, aber das spielte keine Rolle - Hauptsache alles geht gut und das Baby ist GESUND!!! Die Schwangerschaft wurde überschattet von großer Angst, zig Scheidenentzündungen und vielen undefinierbaren Schmerzen im Bauch... einfach Tag für Tag ANGST PUR! In der 14. Woche Blutung - KKH! Gott sei Dank hörte es wieder auf so das ich nach einer Woche nach Hause konnte, aber trotzdem wurde die Schwangerschaft nicht wirklich schön. Naja, auf jeden Fall ging im Endeffekt alles gut. Am 11.02.2000 war ET. Am 04.02. ging ich zum Frauenarzt, ich hatte ein ganz ungutes Gefühl. Sie kannte ja meine Vorgeschichte, macht Ultraschall, teilte mir mit das die Plaenta sehr stark verkalkt sei und das war´s. Damit wollte und konnte ich mich so nicht zu freiden geben und ging sofort zu dem 2. Frauenarzt den es dort noch gab. Er untersuchte mich eine halbe Stunde ganz intensiv und dann hieß es - SOFORT INS KKH!!! Ich fuhr nach Hause, holte meine Tasche, teilte meine Mutter mit das ich ins KKH soll, die mich nur auslachte und meinte, wie kann man nur freiwillig ins KKH gehen... Ich dachte ich bin im verkehrten Film, ich hatte solche Angst und meine eigene Mutter nahm mich nichtmal ernst... Im KKH wurde ich 1 1/2 Stunden durchgecheckt. Endbefund - das Kind muß in den nächsten 48 Stunden kommen, sonst stirbt es in meinem Bauch. Am 05.02. wurde nach einer Rasur und dem Einlauf gegen Mittag der Wehentropf angelegt. Ich bekam Wehen, aber erträglich. Gegen 16 Uhr wurde ich abgemacht, der Muttermund hatte sich zwar um 2 cm eröffnet aber so tat sich nix. Dann durfte ich entlich etwas essen. Hatte nur ne Milchschnitte - das war wohl nix, da ging es los, aber wie. Eine halbe Stunde hielt ich es noch im Zimmer aus, aber dann schleppte ich mich nach vorn zur Hebamme. Da hieß es nur, ach, nun gehts wohl doch los... ich wußte nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Um 18.30 Uhr war er da - GLÜCK PUR! Bis heute (7Jahre) habe ich aber Angst. Schläft er verdächtig lang, ist er mal krank, die Angst als Mutter ist immer präsent, aber das muß sicher so sein. Nun bin ich wieder schwanger, hatte mich Ende 2000 noch von meinem Mann getrennt und nun nach 6 gemeinsammen Jahren haben wir uns nun mit 31 Jahren beide für ein Baby entschieden. Wieder eine katastrophale Schwangerschaft. Seit der 8. Woche schreckliche Übelkeit den ganzen Tag und Erbrechen immer wieder. Das ist nun so gut wie weg, nur hin und wieder mal ein mieser Tag. Habe das Ersttrimester Screening gemacht, die Werte waren besser als bei einer 19 jährigen Frau, also gute Chancen das alles in Ordnung ist. 13. Woche KKH! Blutung! Ich bin glaub ich nicht für gemacht ein Kind "AUSZUBRÜHTEN", wie mein großer das so schön formuliert hat. Nach 4 Tagen konnte ich wieder heim - Gott sei Dank. Hatte nun noch 2 mal Schmierblutung, bin aber nicht zum Arzt weil ich wieder ins KKH gemußt hätte. Merke den "Matz" nun mitlerweile und da es jetzt immer altes Blut war und auch nicht maßig viel, hab ich das für mich so entschieden. Es kann mir auch niemand sagen woher es kommt, also was soll ich im KKH, die machen ja auch bloß nichts!? Nein, danke nicht freiwillig! Nach den 4 Tagen dort ging es mir körperlich so schlecht, ich mußte mich eine ganze Woche zu Hause aufpäppeln. Habe viel Ziehen und Stechen im Bauch, kann mir mein Arzt aber auch die Angst nicht nehmen. Die Plazenta liegt auch ganz tief am Muttermund - ich darf nichts mehr machen, nur ausruhen, viel liegen. Kein Fahrrad fahren, nicht viel stehen oder laufen, nicht putzen, keinen Sex, einfach gar nichts. Mein Mann ist geheilt, und noch so viele Wochen liegen vor uns. Ich zähle jeden Tag, bin happy immer wieder eine Woche geschafft zu haben. Ich bette jeden Tag das alles gut geht, ich dieses Baby bekomme und dann will ich nichts mehr vom Kinder kriegen wissen.In der 17. Woche beim Arzt war die Gebärmutter viel zu groß, Kind seit der 13. Woche schon zu groß. Jetzt wird wieder nur spekuliert das was mit dem Kind nicht stimmt, wird auf eine Behinderung getippt. Habe erst in 3 Wochen weiterführende Untersuchungen, aber ich denke das alles in Ordnung ist, das es meinem Matz gut geht! Viele liebe Grüße euch allen und eine schöne SORGLOSE Schwangerschaft! Matz-Mama


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moiners :) oooooh ja die ängste kenn ich. bei meinem kleinen (2 jahre) hab ich immer schiss gehabt es wär was nicht ok...ich denk das ist aber normal. als er dann da war, war ich einfach nur froh das wir alles hinter uns haben (not-sektio). den ersten tag nach seiner geburt hab ich ihn mir die ganze zeit angeschaut und erstmal realisiert das ich meinen körper nun wieder für mich hab und dieser kleine zwerg da vor mir, mir mein ganzes leben lang sorgen bereiten wird ^^. das erste jahr war die hölle...im bezug auf den kindstod. er hat in seinem stubenwagen neben meinem bett gelegen und die ersten monate bin ich immer um ihn rumgewuselt wenn er denn mal eine halbe stunde länger geschlafen hat als normal. paranoid ich weiss aber auch das ist normal ^^ man macht sich halt sorgn um seinen schatz :) nun bin ich wieder ss und im moment schieb ich panik es könnt noch was schief gehen weils noch so früh ist. grad letzte woche wars schlimm...am freitag hatte ich meinen ersten fa termin und ich war danach richtig high als ich das kleine herzchen hab blubbern sehen :) die ängste wechseln von termin zu termin...wenn die erste zeit rum ist kommt die angst es könnte fehlgebildet/krank sein...wenn das rum is kommt die angst wenn sich das würmchen sich mal eine zeitlang nicht bewegt im bauch...ect. ich sagte ja schonmal...die schöne sorgenfreie zeit ist vorbei...dafür bekommen wir aber die süssesten schätze die man sich wünschen kann. wie sagte hier ein mädel so schön---> wir sind "Guter Hoffnung" ich finde das trifft es total. lg jenny