Mitglied inaktiv
dass Nabelschnurrblut der Kids nach der Geburt einfrieren zu lassen??? Hello ihr. Also nachdem bei uns ja nun "endlich" *g* nur noch 15 vorraussichtliche Wochen bis zur Geburt unseres Sohnemannes sind, macht man sich ja mehr und mehr Gedanken darüber... nun möchte ich diesmal Nabelschnurrblut einfrieren lassen, für die Stammzellen- "Verwertung" sollte er oder sein Bruder mal schlimmer *Gottbewahre!!* krank werden. Kostenpunkt in etwa 2000€. Aber was zahlen wie nicht alles für das Wohl unserer Schätze. ;-) Was haltet ihr eigentlich davon?? Lasst ihr das auch machen??? lg Mausal
Ich hatte auch schon darüber nachgedacht, aber im Moment fehlt mir das Geld dazu. Habe mir aber überlegt, sie trotzdem zu spenden. Auf der anderen Seite habe ich irgendwo gelesen, das es aber noch keine richtigen Langzeitstudien darüber gibt, also keiner weiß wohl richtig wie lang man sie aufbewahren bzw. gebrauchen kann. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Liebe Grüße Yvonne
Hallo, ich halte da ehrlich gesgat nichts von. Finde das ist reine Geldmacherei. Lies mal hier http://www.fgz.co.at/stammzelle.htm
Hallo, wir habe uns darüber auch informiert, aber man hat uns deutlich mitgeteilt, dass diese Stammzellen nicht für das Kind verwendet werden können, von dem es stammt. Denn wenn es krank werden sollte (z.B. Leukämie), dann sitzt der Ursprung der Krankheit schon in diesen Zellen. Und für den Bruder, ich weiß nicht, da kann man zur Not ja auch so noch Stammzellen aus dem Blut entnehmen. Finde das eine ziemliche Geldmacherei und noch lange nicht ausreichend ausgearbeitet. Viele Grüße Melanie
Wir waren da auch mal auf einem Infoabend von Vita34. Und danch auch recht überzeugt, daß das vielleicht eine wirklich sinnvolle Sache ist. Inzwischen sehe ich es aber eher so, daß es sich dabei wirklich um Geldmacherei handelt. Und zwar nicht nur von Deinem eingezahlten Geld (2000€), sondern besonders durch Deine gespendeten Stammzellen. Denn mit Sicherheit werden die nicht wirklich alle Zellen für Dein Baby einfrieren, sondern einige von jedem Spender auch für Forschung benutzen und verkaufen. Du kannst ja nicht nachvollziehen, wieviele die entnommen und wirklich eingefroren haben. Das größte Einsatzgebiet zur Zeit ist Leukämie, denke ich. Und da kann man sowieso nur fremde Stammzellen zur Therapie benutzen. Was man mit eigenen Stammzellen machen kann, ist noch längst nicht erforscht. Evtl. kann man Gewebe daraus nachbilden, z.B. Lebergewebe, Herzgewebe etc. Falls diese Organe mal störungen aufweisen sollten, hofft man, durch neues Gewebe diese Organe wieder regenerieren zu können. Aber ob das wirklich so gehen wird???? Es wird auch damit geworben, daß man evtl. Nervenkrankheiten wie M.Parkinson oder Schlaganfälle damit behandeln kann. Aber ob und wann das möglich sein wird... Und dann ist es immer noch die Frage: Möchtest Du wirklich, daß Dein Kind 120 Jahre alt wird? Ich würde Dir empfehlen, Dich mal nach einer Klinik zu erkundigen, in der man die Stammzellen spenden kann. Das ist zur Zeit nur in Süddeutschland möglich, sonst würde ich das auf jeden Fall machen. Denn das halte ich für wirklich SEHR sinnvoll. So kannst Du vielen anderen Menschen/Kindern helfen. Und Dein Kind wird bei einer Krankheit vielleicht auch die Hilfe von anderen Menschen brauchen. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr viel größer, als daß es mal seine eigenen Stammzellen brauchen wird, denke ich. Aber das ist ein wirklich weites Feld, da muß jeder seinen eigenen Weg finden. Leicht fiel uns die Entscheidung nicht, denn man will ja für sein Kind die besten Möglichkeiten. Alles Gute Katharina