WunderBaby2027
Hallo liebe Community, ich Versuche mich so kurz wie möglich zu fassen... Ich bin zum ersten Mal schwanger und nun in der 20. Woche! Leider habe ich seit Anfang an mit starker Übelkeit und erbrechen zu kämpfen. Ich lag am Anfang auch schon 9 Tage stationär zur Infusionstherapie. In der Zeit war ich dann auch 4 Wochen krank geschrieben. Zusatz Info: ich arbeite als MFA im MVZ und meine Chefin ist gleichzeitig auch meine Gynäkologin... (Hat bisher auch alles wunderbar funktioniert + mein Hausarzt ist auch in diesem MVZ) Nachdem ich dann wieder arbeiten war, habe ich ein eingeschränktes Beschäftigungsverbot bekommen in Form von 5h täglich. Am Anfang hat das ganz gut funktioniert, aber dann wurde es wieder schlimmer... Ich hab mich nur noch hingequält. Jeder sieht wie schlecht es mir geht, ich springe quasi zwischen Anmeldung und Toilette hin und her. Nun hatte ich gestern wieder einen Kontrolltermin. Ergebnis: insgesamt seit Anfang an 8kg Gewichtsabnahme und viel Keton im Urin ---> erneut stationär Aufenthalt. Baby geht es super! 🙏🏻 Bin für diese Woche wieder krank geschrieben (also nun die 5. Woche und nur noch 1 Woche bis zum Krankengeld). Ich habe meine Ärztin offen wegen einem kompletten Beschäftigungsverbot angesprochen und ihr dazu gesagt, dass es mir langsam wirklich an die Psyche geht. Ich schlafe nicht mehr, Weine jeden Tag und weiß nicht wie ich noch 20 Wochen schwanger bzw. 13 Wochen arbeiten schaffen soll und das mein Bauch ständig hart wird auf der Arbeit. Sie sagt aber, das Hyperemesis Gravidarum keine Indikation für ein Beschäftigungsverbot ist.... Warum ging dann aber das eingeschränkte? Ich denke ich werde nicht um das Krankengeld herum kommen - was natürlich zusätzlichen Stress und Sorgen macht! 😞 Habt ihr noch andere Ideen/Vorschläge/Erfahrungen? Bin komplett am verzweifeln und liege weinend im Krankenhausbett 😞
Huhu, da hat es dich aber heftig erwischt, sei erstmal fest gedrückt! 🩵 Ich hatte selbst keine H.E., aber eine enge Freundin von mir, bei der ich diese Zeit hautnah miterlebthabe. Die H.E. hält ja in 90 Prozent der Fälle nur bis zur Hälfte der Schwangerschaft an, selten bis zur 22. oder 24. SSW. Es gibt auch extreme Fälle, wo sie gar nicht weggeht, aber davon würde ich jetzt überhaupt nicht ausgehen. Bei meiner Freundin wurde es ab der 23. SSW deutlich besser und hörte schließlich ganz auf. Ich denke, dass es auch bei dir jetzt sehr bald besser werden wird, du solltest daher jetzt nicht schon die nächsten 20 Wochen panisch vorwegnehmen, sondern versuchen, etwas gelassener und zuversichtlicher zu bleiben. Das Schlimmste hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dir. Hast du es schon mit medizinischer Hypnose oder einer anderen Methode zur Entspannung (Meditation) versucht? Diese senken oft sehr erfolgreich die Schwelle zum Brechreiz, weil sie das vegetative Nervenzentrum tief beruhigen und harmonisieren. Das kann dabei helfen, dass die H.E. früher aufhört. Meditation konnte in Studien schon nach wenigen Wochen positive Effekte entwickeln, 20 bis 40 Minuten täglich sind ideal. Einfache Anleitungen gibt's im Netz. Auch die Klassische Homöopathie kann helfen, natürlich nur als Ergänzung zur medizinischen Behandlung. Hier kommen infrage: Ipecacuanha – starke, anhaltende Übelkeit, teils mit viel Speichel, Erbrechen bringt kaum Erleichterung. Nux vomica – Übelkeit mit häufigem Würgereiz und dem Gefühl, erbrechen zu müssen, ohne ausreichende Erleichterung. Sepia – Übelkeit insbesondere morgens oder bei bestimmten Gerüchen, häufig in Verbindung mit ausgeprägter Erschöpfung. Pulsatilla – Übelkeit nach bestimmten Speisen, wechselnde Beschwerden und oft wenig Durst. Colchicum – starke Geruchsempfindlichkeit, insbesondere gegenüber Lebensmitteln. Arsenicum album – Erbrechen mit ausgeprägter Schwäche und Unruhe; häufig wird auch eine starke Empfindlichkeit gegenüber verdorbenen Lebensmitteln beschrieben. Gute und vor allem schnelle Besserung für dich! LG
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