Mitglied inaktiv
Hallo ! Wie sieht es bei Euch aus mit Vorsorgeuntersuchungen (das mit der Nackenfalte des Babys etc.) ?? Unsere Ärztin vertritt die Meinung, dass man derartige Untersuchungen nicht machen sollte. Die Fruchtwasseruntersuchung wollen wir auch nicht machen, aber andere Vorsorgeuntersuchungen ohne Risiko fürs Baby sind doch sinnvoll oder ?? Wie würdet Ihr Euch verhalten, wenn der Arzt anderer Meinung ist ?? Bitte um einige Meinungen, DANKE !
Hi! Ich denke,das ist vom Arzt abhängig, seiner Einstellung zu diversen Untersuchungen und vom Alter der Mutter bzw. ob Vorerkrankungen in der Familie da sind. Meine FÄ z.B. schaut automatisch beim US nach der Nackenfalte und misst diese aus.Wenn da was auffällig wäre, würde sie weitere Untersuchungen veranlassen. Sie schickt auch jede SS um die 20.SSW rum zum Organ-US. In dieser SS hat sie mir auch Triple-Test und FW-Untersuchung angeboten ( bin 35), welche ich aber abgelehnt habe. Für sinnvoll halte ich den Toxoplasmose-Test, allerdings muss man den selbst zahlen. Eine unerkannt Infektion während der SS kann schlimme Folgen haben und von daher hab ich die 40 Euro gerne gezahlt. LG Susi
Wenn für Dich definitiv keine FU mit ihren möglichen Konsequenzen in Frage kommt, kannst Du Dir Nackenfaltenmessung, Triple Test und Co sparen, da sie lediglich Wahrscheinlichkeiten ermitteln, die dann nur per FU kontrolliert werden können. Steffi
Hallo, ich bin 33 Jahre und erwarte unser erstes Baby. Auch für uns kam eine FU nicht in Frage, da uns das Risiko einfach zu groß war. Außerdem wird das Baby einem riesigen Stress ausgesetzt, während man in Angst und Zeifeln auf das Ergebnis wartet..... Trotzdem wollten wir so gut wie möglich vorsorgen und haben uns für die Untersuchungen entschieden, die dem Baby nicht schaden: So haben wir die Nackenfalten-Untersuchung und den Triple-Test machen lassen. Auch wenn man nur Schätzwerte bzw. Wahrscheilichkeiten bekommt- so ist es doch sehr beruhigend, wenn man erfährt, daß keine Anzeichen für eine Fehlbildung vorliegen! So war es zumindest bei uns. In der 20.SSW haben wir dann noch die Doppler-Sonographie machen lassen. Da kann schon festgestellt werden, ob die Organe richtig entwickelt bzw. ausgebildet sind, und ob die Versorgung der Organe richtig funktioniert. Auch bei dieser Untersuchung war bei uns alles o.k. und das ist schon sehr beruhigend! Natürlich kann nie 100%-ig gesagt werden, ob das Kind auch tatsächlich gesund auf die Welt kommt. Aber man sollte auch ein bißchen auf sein inneres Gefühl hören- und wenn in der Familie keine genetischen Defekte vorliegen ist die Wahrscheinlichkeit auf ein krankes Kind doch sehr gering...Man sollte einfach auf die innere Stimme/ auf sein Gefühl vertrauen und sich nicht so viel Angst machen lassen. Mir ging das so als ich die Babybücher gelesen habe und überall die Beschwerden aufgezeigt werden, die man in der Schwangerschaft haben kann- da kann man echt verrückt werden vor Sorge und Ängsten. Daher mein Tip: Genieße die Schwangerschaft- für mich gehört sie zu der schönsten Zeit meines Lebens...und vertraue auf Dein Gefühl- dein Körper sagt Dir schon, was richtig ist! Alles Gute und liebe Grüße Carmen
Es kommt auch immer mit drauf an, was du selber mit den Untersuchungen erreichen möchtest. Ich z. B. habe keine Untersuchungen machen lassen, die zwar für das Kind unschädlich sind, aber auch keine Auswirkungen gehabt hätten, z. B. wenn man durch eine Untersuchung festgestellt hätte, dass das Kind behindert ist, man aber während der Schwangerschaft auch nichts dagegen tun kann. Eine Abtreibung kam/kommt für mich persönlich unter keinen Umständen in Frage. Sehr sinnvoll halte ich auch den Toxoplasmosetest, da im Falle einer Toxoplasmoseinfektion diese während der Schwangerschaft behandelt werden kann und sollte.