Elternforum Schwanger - wer noch?

Umziehen

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Hallo Zusammen, wir müssen auf jeden Fall in eine neue Wohnung ziehen und wissen aber noch nicht genau wo hin. Wir haben das Glück, dass mein Mann berufliche freie Ortswahl hat. Jetzt steht im Raum, dass wir in den Wohnort seiner/unserer Eltern ziehen. Da wären dann Oma und Opa in der Nähe und könnten ab und zu auf unseren Schatz aufpassen. V.a., wenn ich nach der Geburt evtl. 2 x die Woche selber zum Arbeiten möchte (in 1 Jahr will ich dann wieder voll arbeiten). Insofern wäre das die ideale Variante. Nur, ich mag den Ort nicht besonders. Wir sind damals weggezogen und ich wollte nie mehr zurück (tja - die zeiten ändern sich) - ist eben Land und nicht Stadt. In die Stadt könnten wir auch ziehen, aber da ist dann niemand, der mich /uns mal unterstützen könnte. Aber irgendwie muss ich schon stark über meinen Schatten springen um dort hinzuziehen. Ist das jetzt egoistisch? Fürs Kind wäre es toll. Was meint ihr? Ist es tatsächlich so, dass man für jede Hilfe dankbar ist? Ich kann die Situtation überhaupt nicht einschätzen. Wir sollten uns so langsam entscheiden. Grüße, Maren


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Hallo! Ich denke da ist jeder unterschiedlich! DIe einen haben überhaupt keine Probleme ihre Kinder wegzugeben (meine Freundin läßt ihren zwei Jahre alten Sohn z.B. mit den Schwiegereltern eine Woche in Urlaub fahren) und andere können es gar nicht weggeben (meine Wenigkeit) Wir wohnen (noch) bei meinen Schwiegereltern im Haus und auch meine Mutter wohnt nur ein Katzensprung weg...und ich gebe Elias überhaupt nicht gerne in fremde Hände! Er ist mittlerweile 16 Monate und ich könnte gerne auf die "Hilfe" meiner Schwiegermutter verzichten. Deswegen ziehen wir jetzt auch 15km weg! :-)) Es hat alles seine Vor- und Nachteile! Vor allem wenn du wieder arbeiten willst....da musst du dein Kleines ja abgeben können! In der Hinsicht ist es im selben Dorf bestimmt einfacher. LG Janine


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Du sollst Dich mit Baby ja irgendwann auch wieder als Frau fühlen könne und nicht nur als "eingesperrte" Mutter. Daher solltest Du Dir die Frage stellen, ob Du in dem Dorf die Möglichkeiten hast, Dich zu entfalten. Also nette Sportgruppen, Cafés etc. vorhanden sind, wenn Du sowas brauchst, um Dich langfristig wohl zu fühlen. Was das Weggeben des Kindes angeht, sind wirklich alle Mütter unterschiedlich. ich hoffe, daß ich mein Kind nach einigen Monaten gut abgeben kann, weiß es jetzt aber natürlich noch nicht. Es gibt ja auch die Möglichkeit von Leihomas in Städten. Das sind ältere Frauen, die keine Enkel haben oder nur welche, die zu weit weg wohnen, und die sich durch das Babysitten nicht so allein fühlen. Sie können u.U. besser als eine richtige Oma sein, weil man zu ihr ein neutraleres Verhältnis hat. Richtige Omas reden ja gerne mal in Erziehungssachen rein oder setzen sich über Deine Erziehungswünsche hinweg. Fremde tun das eher nicht. Überleg, womit Du Dich am wohlsten fühlen würdest! Alles Gute Katharina


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Huhu, wir wohnen von meinen Eltern und Schwiegereltern 550 km entfernt und hier bricht nur sehr selten Chaos bei uns aus ;-) Ich arbeite wieder 50%, seit Jonathan 6 Monate alt ist. Mein Mann arbeitet 100%, naja eher 120%. Wir haben eine liebe Tagesmutter, aber keine Putzfrau oder sonstige Hilfe. Es ist eine Frage der Organisation und der Einstellung (z.B. wie odentlich muss die Wohnung wirklich sein). Ich persönlich hätte Bauchschmerzen dabei, meinen Sohn zuoft bei den Grosseltern abzugeben: obwohl ich mich gut mit allen verstehe, sind die Erziehungsansichten doch nicht die gleichen. Also: ich würde dahin ziehen, wo eine gute Infrastruktur ist und ich mich wohl fühle. LG, Vera


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Hallo, vor 5 Jahren standen wir vor der gleichen Entscheidung als Sohnemann Nr. 2 unterwegs war. Wir haben uns dann schweren Herzens von der Stadt getrennt, und haben in den Grund meiner Eltern auf dem Dorf in dem ich aufgewachsen bin ein Häusl gebaut. Auch wenn ich manchmal hier den Dorfkoller bekomme, und nur im Sommer ein Auto habe, ist es doch sehr praktisch die Eltern nebenan zu haben, die öfters mal ein Kind abnehmen, auch ist hier für uns alles überschaubarer. Und wenn wir Rummel haben wollen, dann fahren wir in die Stadt!! Ich bereue es nicht!! Lg Susi


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..ich bin völlig hin- und hergerissen. Mal denke ich, es ist doch besser "zurückzustecken" und wenn ich in die Stadt will, dann kann ich auch das Auto nehmen. Und dann frage ich mich, ob ich den Waldrand tatsächlich nutzen werde und ob es nicht besser ist, wenn ich das Gefühl habe mich dort nicht wohl zu fühlen, in eine neue Stadt zu ziehen. Freundeskreis muss ich überall neu aufbauen. Hilfe - ich bin völlig verzweifelt. Grüße, Maren


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Du Arme, ich verstehe, dass das schwierig ist für Dich, es hat eben alles seine Vor-und Nachteile. Verstehst Du Dich denn so gut mit Deinen Schwiegis/Eltern, dass Du sicher sein kannst, dass Dir zu viel Nähe und eventuell viel Einmischung in die Erziehung nicht irgendwann zu viel wird? Denn das ist auf dem Dorf natürlich erst recht problematisch. Wenn Du Dich einmal für diese Lösung entschieden hast, kannst Du so leicht nicht mehr zurück. Der große Vorteil auf dem Dorf ist sicher die Betreuung für das Kind und natürlich noch die frische Luft :-) Aber ob es Dir hier leichter fällt, einen neun Freundeskreis aufzubauen? Wie sieht es mit der Freizeitgestaltung sonst aus? Auch mit Kind? Also gibt es ein Schwimmbad, Spielplatz oder ähnliches, wo Ihr Eure Freizeit verbringen könnt? Ganz wichtig, hast Du ein Auto? Letztendlich kann Dir diese Entscheidung niemand abnehmen, vielleicht setzt Du Dich mal ganz in Ruhe hin und machst Dir eine Liste mit allen Vor- und Nachteilen, wenn man so etwas erst mal schriftlich hat, strukturiert es sich oft klarer. Mir wäre einfach die Nähe zu den Schwiegis zu viel, ich würde wahnsinnig werden, aber unser Verhältlis ist auch leicht angespannt, vielleicht ist es bei Dir ja ganz anders. Liebe Grüße Eva