Mitglied inaktiv
Ärzte raten werdenden Müttern auch vom "Gläschen in Ehren" ab. Sicher: Wer zu besonderen Anlässen mal ein Glas Wein oder die entsprechende Menge Bier trinkt, muss nicht gleich mit Schädigungen beim Baby rechnen. Aber eine Beeinträchtigung der Entwicklung (zum Beispiel der Intelligenz) kann auch bei mäßigem Alkoholgenuss nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden. Keine Sorgen müssen sich werdende Mütter machen, wenn sie ein paar Gläser zuviel getrunken haben, als sie von der Schwangerschaft noch nichts wussten: In den ersten vierzehn Tagen nach der Befruchtung ist der Embryo noch nicht an den Blutkreislauf der Mutter angeschlossen. Zu diesem frühen Zeitpunkt sind Schädigungen durch Alkohol deshalb auch noch nicht möglich. Heutzutage wird der Alkohol als einer der Hauptauslöser für Missbildungen und Entwicklungsstörungen angesehen. Die geistige Entwicklung von Kindern, die im Mutterleib durch Alkohol geschädigt wurden, ist sehr stark beeinträchtigt. Zudem werden häufiger Fehl- und Frühgeburten festgestellt. Auch wenn der Volksmund von einem gelegentlichen Glas Wein oder Sekt nicht abrät, sollten sie sich gut überlegen, ob es unbedingt nötig ist. Der Alkohol gelangt schließlich bei ihrem Baby direkt in den Blutkreißlauf, und wird nicht vorher, wie bei einem Erwachsenen, in der Leber verarbeitet. jedes glas alkohol kann während der schwangerschaft zu missbildungen und nachhaltigen störungen im gehirn führen!!! alkohol ist ein nervengift. während der schwangerschaft entwickeln sich jeden tag im hirn des kindes hunderttausende von nervenzellen. ihr könnt euch denken, wie gesund ein nervengift dabei ist. Nikotin, Alkohol und Drogen – das alles sollten (müssen) sie während der Schwangerschaft vermeiden!! Nikotin führt zu Verengungen und dadurch zu Schädigungen in der Plazenta. Ihr Baby wird nicht mehr richtig mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Das ungeborene Kind raucht praktisch jede Zigarette mit. Dadurch kann es in der Schwangerschaft zu Fehlgeburten und Blutungen kommen, Mangelentwicklungen sind nicht ausgeschlossen. Außerdem kann es auch später, wenn ihr Kind schon älter ist, noch zu Auswirkungen des Rauchens in der Schwangerschaft kommen: das Risiko für Atemwegserkrankungen und Asthma bronchiale ist stark erhöht. Die stark verbreitete Meinung, es würde ihrem Baby schaden, wenn sie abrupt mit dem Rauchen aufhören (Entzug) ist schon lange wissenschaftlich belegt und absoluter Schwachsinn. Je früher sie aufhören - desto besser für sie und ihr Kind! Übrigens: Auch das Passiv-Rauchen ist schädlich für ihr Kind! Am besten sollte der Zigarettenrauch aus einem Haushalt mit Kind komplett verschwinden. schreibe zwar nicht mehr hier, aber musste das nochmal loswerden, da ich der meinung bin das man es sich inzwischen viel zu leicht mit dem einen glas sekt oder den zigaretten macht... könnt euch gerne drüber aufregen, aber ich schreibe das nicht gegen euch sondern im sinne eures kleinen im bauch... liebe grüße
Alkohol (genauer gesagt: Äthanol bzw. Äthylalkohol) wird nach dem Trinken rasch aus Magen und Darm ins Blut aufgenommen. Maximale Konzentrationen werden im Blut 1-2 Stunden nach dem Trinken erreicht. Zu 90% wird Äthanol in der Leber verstoffwechselt, wobei als Stoffwechselprodukt unter anderem Acetaldehyd entsteht. Sowohl Äthanol als auch Acetaldehyd gelangen über den Mutterkuchen in das ungeborene Kind und führen zu einer Schädigung der kindlichen Zellen und Organe. Zwischen der täglich getrunkenen Menge Alkohol und dem Schweregrad der Schädigung des Kindes kann man jedoch keine feste Beziehung festlegen. Wenig trinkende Mütter haben zum Teil schwer geschädigte Kinder geboren, andererseits gab es viel und exzessiv trinkende Mütter, die kaum oder nur leicht geschädigte Kinder zur Welt brachten. Offensichtlich gibt es hier, wie auch für andere Folgen des Alkoholismus (z.B. die Leberzirrhose), unterschiedliche Empfindlichkeit für die Folgen des Alkohols. Tendenziell läßt sich aber natürlich schon sagen, daß exzessives Trinken gefährlicher ist als weniger starkes. Da man - wie gesagt - keinen Grenzwert festlegen kann, unter dem Alkohol sicher nicht schädigend wirkt, sollte man möglichst während der Schwangerschaft darauf verzichten. Besonders gefährlich ist jedoch das regelmäßige Trinken von Alkohol, dabei sollte man auch an alkoholhaltige "Stärkungsmittel" und Medikamente denken. Wirkung auf Gehirn und geistige Entwicklung: Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ist eine der häufigsten Ursachen für eine Verzögerung der geistigen Entwicklung bei Kindern. Kinder von alkoholkranken Müttern zeigen im Durchschnitt eine schwächere Leistung in Intelligenztests. Fast 90% der Kinder mit einem Alkoholschaden sind minderbegabt, die meisten von ihnen besuchen eine Schule für Lern- oder Geistigbehinderte. Sie sind im allgemeinen auch weniger aufmerksam und zappeliger als andere Kinder. Die letztere Beobachtung macht man auch bei Kindern von Müttern mit einem mittelgradigen, sozial noch nicht als Alkoholismus eingestuften Trinkverhalten. Schwer alkoholgeschädigte Kinder können bereits bei Geburt einen zu kleinen Kopf haben. Der Kopf bleibt aber häufig erst später in seiner Größenentwicklung zurück. Solche Kinder sind häufig in ihrer geistigen Entwicklung zurückgeblieben, auffällig übererregbar und -aktiv und zeigen Muskelschwäche und unkoordinierte Bewegungen. Nicht selten entwickeln sie ein Krampfleiden. Wirkung auf die übrigen Organe: Als sogenanntes fetales Alkoholsyndrom bezeichnet man eine spezifische Kombination von Fehlbildungen und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern alkoholkranker Mütter. Dazu werden zum einen die bereits oben erwähnten Auffälligkeiten des Kopfwachstums und der geistigen Entwicklung gezählt. Zum anderen können folgende Auffälligkeiten auftreten: Minderwuchs, niedriges Gewicht, wenig Unterhautfettgewebe. Auffälligkeiten im Gesichtsbereich, z.B. Falte am Augeninnenrand, hängende Augenlider, verkürzter Nasenrücken, schmales Lippenrot, Gaumenspalte, fliehendes Kinn. Auffälligkeiten an Armen und Beinen, z.B. Verkürzung des Kleinfingers, auffällige Handfurchen. Fehlbildungen innerer Organe, z.B. Herzfehler, Auffälligkeiten des Genitales und der Harnwege. Einzelne solcher Auffälligkeiten findet man jedoch auch bei nicht alkoholgeschädigten Kindern. Nicht alle genannten Auffälligkeiten kommen bei allen Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom gleichzeitig vor. Nur eine Kombination verschiedener dieser Auffälligkeiten zusammen mit dem Alkoholkonsum der Mutter lassen die Diagnose "fetales Alkoholsyndrom" zu. Je nach Menge der Auffälligkeiten unterscheidet man drei verschiedene Schweregrade, wobei Kinder mit dem Schweregrad I eventuell nur Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten zeigen können, während Kinder mit dem Schweregrad III schon äußerlich durch die typischen Gesichtsfehlbildungen auffallen und in ihrer Intelligenz in der Regel stark eingeschränkt sind.
Ich kann mich an die Diskussion letztens gut erinnern. Und ich bleibe bei dem, was ich letztens schon geschrieben habe: Es geht nicht darum, ob EIN Glas evtl. nicht schädlich ist. Hier geht es auch ums Prinzip. Alkohol in der SS ist absolut tabu - jedenfalls für mich. Und ich werde nie verstehen, warum man nicht auch zu Sylvester u.ä. Events einfach auf das eine Glas verzichten kann...
und da sind wir wieder beim alten thema. sicher ist es scheisse ...ob nun alk, oder andere genussmittel in der schwangerschaft. und es ist auch für mich nicht nachvollziehbar das einige es recht locker sehen. ABER die leute für die es unverzichtbar ist werden es aufgrund der beiträge hier nicht lassen ^^ leider ...aber es is nunmal so. mal davon ab denke ich das die zwei themen ausglutscht sind. wie auch wehencocktail, geplanter ks ect. immer wenn einer mit dem thema anfängt stürzen sich alle drauf ...muss doch nit sein ladys :) denken wir an unsere kleinen mäuse und das wir die verantwortung für sie haben, und handeln wir danach.
Hallo, das Thema ist wirklich ausgelutscht. Keine Frau kann mir ernsthaft erzählen, sie sei der festen Überzeugung, das bisschen Alkohol schade dem Ungeborenen nicht. Dass Alkohol in der Schwangerschaft schadet ist Fakt, genauso wie Fakt ist, dass Nikotin und andere Drogen schädigend wirken. Wer es trotzdem auch in der SS nicht sein lassen kann ist meiner Meinung nach süchtig. Und demnach in dem Punkt nicht zu rationell bedingtem Handeln fähig. Das ist traurig, aber leider auch nicht durch noch so viele wissenschaftliche Artikel zu unterbinden. Klar, jetzt werden viele sagen: "Aber wenn ich ein Glas Sekt oder Bier trinke, bin ich doch nicht süchtig nach Alkohol." Nun gut, wenn es nicht die Sucht ist, was hält einen dann davon ab, alkoholfreien Sekt oder alkoholfreies Bier zu trinken? Der Geschmack ist der gleiche... LG, Silke
Also ich finde trotzdem es ist jeder Frau selbst überlassen. Sie weiß was passieren KANN und muss es dann wenns passiert auch selbst verantworten. Ich halte mich aus der Alkoholdiskusion raus. denn erstens schmeckt mir Bier nicht und zweitens hab ich seit der ersten ss vor 6 Jahren nicht einen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Und kann dementsprechend nicht wirklich verstehen, wie die Lust auf Alkohol sooo stark sein kann, das es nicht auch das Alkoholfreie tut. Aber wie gesagt, alle die hier die Kinder bekommen sind alt genug und dann müssten sie auch alt genug sein um solche Entscheidungen für sich zu treffen. LG Britta
Tabea07 hat das Thema vor kurzem auch im Mai-Forum angerissen, und da wurde sie von ganz vielen angegriffen, sie solle sich nicht so anstellen. Leider wahr.
bin froh das ich hier dieses mal nicht so angegriffen werde wie das letzte mal... es ging mir dieses mal auch nur darum das viele sich über dieses eine glas gar nicht richtig informieren sondern einfach davon ausgehen ein glas würde wirklich nicht schaden... dazu kommt es ist natürlich schwierig da man überall was anderes hört aber find das mir dem alkohol halt irgendwo selbstverständlich und war überrascht wieviele dem dennnoch nicht abgeneigt sind... na ja liebe grüße