Mitglied inaktiv
Hallo, ich gehöre hier eigentlich gar nicht mehr hin, wollte aber an alle Noch-Schwangeren, die im Krankenhaus entbinden wollen und vorhaben zu stillen, einen Appell loswerden: Sucht Euch unbedingt ein stillfreundliches Krankenhaus aus und fragt, welche Hilfestellungen gegeben werden. Ich selbst hatte zum Glück ein stillfreundliches Krankenhaus vor fast sechs Jahren, so daß ich schon meine erste Tochter problemlos stillen konnte. Bei den beiden weiteren Kindern war das dann gar kein Hit mehr (bis auf kleine Anfangsprobleme, die ich bei allen dreien hatte). Wenn ich aber teilweise im Fläschenforum lese, wie man im Krankenhaus mit den jungen Mamis umgegangen ist, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Ich habe bei ganz vielen herausgelesen, daß sie gern gestillt hätten, nur leider schon einen verpatzten Start hatten, so dass alles nicht richtig hingehauen hat. Da hat man ihnen z. B. nicht gesagt, daß anfangs nicht länger als 10 min je Seite angelegt werden soll, und dann waren alle verwundert, daß nach 45 minütigen Stillen die ungeübten Brustwarzen blutig wurden! Unendlich viele Beispiele könnte man anführen.... Also nochmal: die meisten Probleme gibt es nun mal am Anfang, und da braucht man (als Erstillende auf jeden Fall) kompetente Hilfe!
hi, ich hatte zwar keine stationären aufenthalte nach der geburt, weil ich beim ersten ambulant im geburtshaus und beim zweiten ambulant in einer klinik entbunden habe - aber ich konnte auch da sofort stillen, bei mir hat es zum glück immer sofort reibungslos geklappt - und ich bin heilfroh, für zu hause eine nachsorgehebamme gehabt zu haben, die war/ist echt gold wert.... ganz liebe kugelgrüße maggy
Hallo, muss mal was dabei loswerden. Als ich meine Tochter entbunden habe, wurde sie mir nur auf den Bauch gelegt, man hat mir im Kreissaal leider nicht gezeigt wie das funktionier, obwohl es ein Stillfreundliches Krankenhaus ist. Die scheissen dort einen sogar an, wenn man nicht Stillen will oder es nicht klappt. Tja bin echt am überlegen, ob ich mir das alles beim 2. Kind nichmal an tue. Es war die reinste Hölle. Erstens hatte ich keine Milch, Leonie wollte meine Brust nicht, dann kamen die mit der Milchpumpe an. Die habe ich natürlich auch ausprobiert, wollte ja stillen, leider klappte das auch nur mit Mühe und Not. Zuhause musste ich dann trotzdem noch Flaschennahrung geben, weil 100ml Milch zu wenig war. Nach 3 Wochen mit schmerzenden Brüsten habe ich es aufgegeben. Fazit: Auch Stillfreundliche Krankenhäuser können einen das vermiesen. LG Jessic amit Würmchen Nr.2 inside
Vielen Dank für Deinen lieben Tip! Ich werde im geburtshaus entbinden, den Hebammen dort ist Stillen so wichtig, daß ich bestimmt richtig angeleitet werde. Aber KHs gegenüber habe ich auch schon einige Vorurteile, was solche Berichte ja immer noch verhärten. Liebe Grüße Katharina
Mein KH behauptet auch, stillfreundlich zu sein, was aber auch nur bedingt stimmt, nämlich dann, wenn von Anfang an alles von selbst klappt. Da aber weder ich noch meine neugeborene Tochter wussten, was sie machen sollten, waren die Kinderkrankenschwestern ganz schnell mit Aptamil zur Hand, denn das Kind hat ja schließlich Hunger! Der Oberhammer war dann Nachtschwester Ruth: "ich geb ihr mal ein bisschen Fencheltee. Ich tu auch ein bisschen Traubenzucker rein!". Auf meine Nachfrage, wozu ein Baby denn Traubenzucker bräuchte, sagte sie: " na, dass es ihnen besser schmeckt!" - Nix wie raus aus dem Krankenhaus und eine gute Nachsorgehebamme her! Ich hab dann letztendlich doch noch 8 Monate lang gestillt! LG, Lucca
.. muss aber sagen das es so denke ich am besten ist, einfach mit anderen personen zu sprechen die selber stillen/gestillt haben. am besten mehrere kinder.. obwohl ich mein erstes würmchen grieg hab ich ganz viel vertrauen das wir beide das schaffen und das die milch reicht usw. vieles ist ja wirklich von kind zu kind zu stark unterschiedlich, v.a. auch die benötigte nahrungsmenge. leider wird im krankenhaus viel zu sehr auf tabellen geachtet und schnell mal zugefüttert wenn da was nicht so ganz hin haut. es gehört sehr viel selbstbewusstsein dazu sich dagegen durchzusetzen aber denkt alle dran es sind doch eure kinder! ich hoffe auf jeden fall das ich eine ambulante entbindung machen kann und dann zu hause einfach schauen kann ob alles klappt. ich denke startschwierigkeiten haben viele nur aufgeben darf man nicht! :) wie gesagt ich hab aber selber keine erfahrung, kann mir nur ein urteil vom gvk und als vergleich meine mutter (4 kinder) und erfahrungsberichte anderer mütter sehen!!!!
Leider nennen sich inzwischen sehr viele Kliniken "stillfreundlich" - und sind es dann letztlich doch nicht. Ich empfehle VOR der Geburt schon eine Stillgruppe bei einer ausgebildeten (!) Stillberaterin zu besuchen. Adressen & Termine z.B. unter www.lalecheliga.de oder www.afs-stillen.de Da kann man sich dann meist auch gut über die tatsächliche "Stillfreundlichkeit" der örtlichen Kliniken informieren. Weiterhin würde ich in der SS schon ein vernünftiges Buch zum Thema besorgen, ich persönlich finde "Das handbuch für die stillende Mutter" von der LLL am besten. LG Kitte