Mitglied inaktiv
Hallo ihr lieben Mitschwangeren und Muttis, meine Eltern möchten ihrem zukünftigen Enkelkind die Möglichkeit geben, Nabelschnurblut in einer Blutbank zu lagern. Sie möchten uns das Geld dafür schenken, überlassen aber letztlich uns (dem Papa und mir) die Entscheidung, wie wir das Geld verwenden. Habt ihr schon über Stammzelleneinlagerung bei ner Blutbank nachgedacht und es vielleicht sogar gemacht? Wenn ja wo? Gibt es Listen von Krankenhäusern, die das machen (wohne Randberlin)? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Eure Erfahrungen darüber berichtet! Evi
Es ist ja leider immer noch umstritten, ob das wirklich so sinnvoll ist. Ich aber denke, das sollte man unbedingt machen. Bei unserer Tochter haben wir es schon ausprobiert - das war 2004 - bei "VITA 43, Leipzig" , kannst ja mal googlen. Und für diese Tochter ha´ben wir auch schon alles eingeleitet und positiven bescheid bekommen. Im ganzen kostet die Einlagerung ca. 1200 €. Bei uns bezahlen es auch die Großeltern. Das Blut wird eingelagert bis das Kind mind. 18 Jahre alt ist, und jetzt gehts wohl schon länger. Erkundige dich mal, das Info-Material ist kostenlos, dafür genügt ein Anruf. LG Katy
wir werden das N-blut der zwillinge spenden ! das einlagern ist uns zu teuer dafür das es bei den möglichkeiten von heute bei nur einigen krankheiten und dann nur bist zu einer bestimmten größe des kindes verwendet werden kann. aber durch unsere spende können wir vieleicht jetzt einem kidn helfen das in einer solchen situation ist. ihr solltet euch ganz genau informieren über die möglichkeiten und dann über die kosten ( gibt verschiedene anbieter ) wenn ihr es machen wollt ! wic
Ich hab da damals bei unserem 1. Kind auch in Erwägung gezogen. Ich finds auch immer noch 'ne gute Idee, nur leider noch nicht ausreichend was man für mein Kind dann tun könnte. und wenn es dann zu groß ist, ist's zu wenig. Da spende ich es auch lieber. Vielleicht kann es dann so einem anderen Kind helfen. LG Lilly
Hallo, haben uns auch über die Einlagerung informiert. Im Krankenhaus bei der Kreissaalführung hat man uns erklärt, dass dies eine ganz umstrittene Sache ist und wär nur Geldmacherei. Zum einen kostet es viel Geld und zum anderen ist es bei eventuellen Krankheiten, z.B. Leukämie kaum sinnvoll dem Kind sein eigenes Blut wieder zu verabreichen, dass ja schon erkrankt war. Zum anderen ist die Menge an diesem Nabelschnurblut viel zu gering um was anrichten zu können und dann hat der Arzt noch gesagt, dass es sowieso nur 20 Jahre eingelagert wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind in den ersten 20 Jahren erkrankt, ist gering. Das hat uns halt der Arzt dort gesagt, er meinte viel sinnvoller ist die Spende an eine allgemeine Datenbank. Wir haben uns für die Spende entschieden. LG
Welche Richtlinien gibt es, um das Blut zu spenden? Kann man das in jedem Krankenhaus, also wird es von jedem KH aus weitervermittelt? LG
Also, die Einlagerung finde ich zu teuer und kommt daher für uns nicht in Frage! Eine Spende finde ich eigentlich Okay, mache mir aber schon meine Gedanken wie damit verfahren wird und welcher Missbrauch damit getrieben werden kann! Immerhin "verschenkt" und offenbart man seinen kompletten genetischen Code! Steffi
liebe evi, einen guten artikel zum thema findest du hier: http://www.rabeneltern.org/geburt/wissen/geburt-stammzellen_nabelschnurblut.shtml ich persönlich stehe dem kritisch gegenüber, das sinnvollste wäre meiner meinung nach die spende an eine öffentliche stammzellenbank, aber das gibt es wohl nur selten ... lg astrid
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Liebe Astrid, danke für den Hinweis auf diesen Artikel - hilft bei den Überlegungen doch weiter! Einen schönen Abend Dir noch! Evi