Elternforum Schwanger - wer noch?

Problem mit Krankschreibung und Arbeit - Hilfe!!!

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Hallo, ich weiß nicht was ich machen soll? Ich bin momentan krank geschrieben (1 Woche) Ich soll mich ausruhen. Ich habe oft eine harten Bauch, bin sehr müde (könnte nur schlafen) und fühle mich erschöpft. (mein Hb-Wert ist nicht so toll, nehme aber Eisentabletten) Hatte Ende November schon mal eine Blutung, wegen einen kleinen Unfall. War im KH und da alles in Ordnung war, habe ich eine Krankschreibung (wurde mir angeboten)abgelehnt. Alles wegen meinem Job. Von meinen Kollegen + Chef hat keiner Verständnis für meine Schwangerschaft. Müsste auch zw. Weihnachten und Neujahr wieder arbeiten gehen. Und da wird es richtig stressig + Überstunden. (Jahresabschluss und Inventur) Hatte ursprünglich vorgehabt in dieser Zeit Urlaub zu nehmen, da ich ab 02.01.08 mit anteiligen Urlaub von 2008 + Mutterschutz dann sowieso zu Hause bin. Aber mein Chef hat den Urlaub (schon im Oktober) verweigert, ich musste den Anfang Dezember nehmen. Weiter krank schreiben ist schwierig. Müsste zur Vertretung gehen oder ins KH, da meine Ärztin Urlaub hat. Die Kollegen denken sowieso schon, das ich mich vor der Inventur drücken und mir paar schöne Tage machen will. Ist echt eine blöde Situation. Aber ich muss ja auch an mein Baby denken. Und bisher habe ich auf Arbeit auch immer volle Leistung gebracht (will ja in 1 1/2 Jahren da wieder anfangen) Ich weiß auch nicht so recht, was ich tun soll? Augen zu und durch die 5 Tage. Muss sowieso noch einige Dinge auf Arbeit zu Ende bringen, selbst wenn ich weiter krank geschrieben wäre, müsste ich für 2-3 Stunden nochmal hin. (Wäre ein schöner Spießrutenlauf) Ich hoffe das ist jetzt nicht zu lang und kompliziert geworden. Sorry, mache mir aber solche Gedanken. LG Hausmaus


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Hallo! Ich kenne das Problem, dass Kollegen nicht wirklich Rücksicht nehmen und man im Zwiespalt ist! Ich würde "Augen zu und durch" die 5 Tage durchziehen und nach der Arbeit absoluten Schongang einlegen! So überstehst Du auch diese Zeit und kannst ohne Bedenken nach der Mutterzeit wieder auf Arbeit! Manche Frauen wären da wahrscheinlich anderer Meinung, aber ich denke das dies die beste Lösung ist! LG Die Katja


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Hallo, oh man das hört sich ja echt mies an. Ich finde das immer total blöd wenn kein Verständniss gezeigt wird. Bei mir war das zum Glück ganz anders und alle hatten Verständniss auch beim 2. Kind, mein Chef meinte nur wenn man eine Frau im gebährfähigen Alter einstellt, muss man damit rechnen das sie Schwanger wird. Ich würde sagen wenn du dir wirklich sicher bist das du das mit der Arbeit schaffst dann geh ruhig, aber wenn nicht dann riskiere nicht deine Gesundheit und die deines Baby´s-das geht jetzt echt vor. Ich wünsche dir trotz allem noch einen schönen Abend. LG Mandy


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Hallo, kenne die Situation. Ich muss auch noch eine Woche arbeiten *freu*, dann hab ich endlich frei. Fühle mich auch nicht mehr so wirklich wohl im Moment (oft übel und harter Bauch). Ich würde auch noch die eine Woche "durchziehen", zumal du ja wieder da anfangen möchtest. ABER Überstunden darfst du laut Mutterschutz gar nicht mehr machen und darauf würde ich bestehen. Bei mir fällt nach 8 Stunden auch alles aus der Hand (und so bin ich sonst eigentlich nicht), kann die ÜS ja sowieso nicht mehr abbummeln. Allerdings hab ich nette Kollegen. Wenn es dir aber gesundheitlich wirklich Sch... geht, ja dann bist du halt krank, denn letzten Endes dankt es dir niemand, wenn du dich auf Arbeit schleppst. Dann bleib zu Hause, aber ohne schlechtes Gewissen! Alles Liebe für dich! Petra


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Hallo und Danke für die schnellen Antworten. Ich bin momentan auch eher für die Augen zu und durch - Variante und dafür zieh ich das dann ohne Überstunden durch. Egal was die Kollegen + Chef sagen oder denken. Soviel guter Wille reicht dann wirklich aus. Ich hoffe nur ich fühle mich auch fit genug, aber es sind ja noch 2 Tage zum Ausruhen. LG Hausmaus


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Hallo, Überstunden darfst du sowieso keine machen. Als Schwangere darft du maximal 8,5 Stunden arbeiten. Aber generell geht dein Baby vor ohne Rücksicht auf deine Kollegen!!! Das steht im Mutterschutzgesetz. Ggf. hast du die Möglichkeit bedingt durch psychische Belastung ein Beschäftigungsverbot bei der Ärztin durchzubekommen. Folgen für den Arbeitgeber, er muß dein Gehalt weiterzahlen, auch nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung. Denk immer an dein Baby, es zu verlieren ist viel schlimmer, als sich den Hass der Kollegen oder des Chefs zuzuziehen. Hotsprings