Mitglied inaktiv
Also wenn mich noch jemand kennt... Ich sollte mich vor einer Weile entscheiden, ob ich mir meine Gebärmutter verschließen lassen soll oder nicht (TMV: totaler Muttermundverschluß)weger der Gefahr einer Fehl-bzw.Frühgeburt. Ich habs letztendlich machen lassen und wollte euch von meinen letzten 4 Wochen berichten! Mitte März kam ich stationör ins Krankenhaus (auf die bekannte Station, wo ich mit meinem Sohn auch schon ewig lange lag). 1.Tag Aufnahme 2.Tag OP-Vorbereitung und Aufklärung 3.OP Tag Ansich war ich sehr erleichtert, als die Schwester mir antwortete, daß diese OP in etwa 5xpro Woche durchgeführt wird. Komisch, daß man davon kaum was hört oder liest. Viel erzählt wird ja immer von dieser Cerclage, aber das war damit nicht gemeint! Jedenfalls wurde ich durch ne supernette Anästhesistin durch die Spinalanästhesie betreut und vom Oberarzt persönlich operiert. Der Ganze Eingriff ansich hat ne halbe Stunde gedauert. Auch die Rückensprite der Narkose, wo ich solche Angst ahtte, war nichtmal so schmerzhaft, wie ne normale Blutabnehme! Komischen Gefühl wars allerdings! Die ganze Zeit kribbeln in den Beinen und das Gefühl, als ob ich Gefühl in den Beinen habe. Was allerdings nicht der Fall war, auch bewegen ging nicht. Zurück im Zimmer hab ich erstmal bitterlich gefrohren und jede Menge Decken bekommen. Nach 1 Stunde konnt ich mich schon selbst wieder drehen und nachmittag auf die Toilette gehen. 4 Tage lang hatte ich Kopfschmerzen, das war nicht so schön. Und 4 Tage Bettruhe (auf Toilette gehen durfte ich) superlangweilig. dann langsam laufen und 7 Tage später konnte ich nach Hause. Leider lösten sich zu Hause angekommen und wohl durchs Treppensteigen irgendwelche Verkrustungen. Mein Frauenarzt war im Urlaub und die Vertretung hatte keine Ahnung und wies mich postwendent wieder in die Klinik ein. Große Begeisterung! Aber wohl alles in Ordnung. Zur Beobachtung sollte ich noch bleiben, nach 1 Tag ohne Probleme durfe ich nur auf eigene Verantwortung gehen. Zu Hause macht mir mein liebevoller Mann (teielt es als Selbständiger so ein) Frühstück, Mittag und Abendbrot und mein Sohn genießt die viele Zeit, die ich in seinem Zimmer rumliege und spiele. Meine Bettruhe ist nach 3 Wochen nach OP gelockert und jetzt 4 Wochen nach OP beteilige ich mich schon wieder am halbwegs normalem Leben. Hole den Kleinen aus dem KiGa, mache essen, geh mal einkaufen (ohne Einkauf hochzutragen) usw. Arbeiten darf ich jetzt nicht mehr. Aber es wird. Die schlimmste Zeit ist jetzt wohl vorbei. Und ich hoffe es hat was gebracht und den rest der SS kann ich als normale Schwangere verbringen! Liebe Grüße, Karen
Hallo, meine Schwiegermutter hatte auch eine Cerclage bekommen, bei ihrem zweiten Kind. Sie musste die Ganze SS im Krankenhaus liegen. Allerdings hat sie sich dann ab und an heimlich aus dem Staub gemacht. In Angesicht Deiner Situation, scheint es ja besser zu gehen. Fortschritt eben! Ich drück Dir die Daumen für den Rest Deiner SS. Dein Familie, sprich Mann und Sohn scheinen Dich ja auch völlig zu unterstützen. Das finde ich toll. Liebe Grüße Jenny
Schön, daß Du alles so gut überstanden hast! Dann wünsche ich Dir, daß die weitere SS ohne Komplikationen verlaufen wird. Was mich noch interessiert: Wie ist es denn dann bei der Geburt? Ist der MuMu jetzt "zugenäht" und muß dann wieder aufgeschnitten werden oder wie läuft das? Bzw. was wurde jetzt eigentlich genau gemacht? Liebe Grüße Katharina