Mitglied inaktiv
hallo ihr lieben, hat von euch schon jemand über einen wunschkaiserschnitt ernsthaft nachgedacht? ich kann mich nicht entscheiden... einerseits ist es mit einfacher ( find ich schon wegen der wehenzeit)andererseits sagt die hebi: daskind braucht den stress. in meiner klinik wäre ein wks kein problem weil da die schwangeren frauen so gut wie alles entscheiden dürfen. hm... also ich tendiere ja mehr dafür. mein mann meint, es ist meine entscheidung und der doc meint, es ist bei mir alles bestens ( grösse, lage). was meint ihr? liebe grüsse von dem schlaflosen ännchen und schon mal danke für eure meinung!!!!
ich habe meinen sohn spontan zur welt gebracht (erstes kind, 56 cm, 4220g, kopfumfang 38cm). es war kein spaziergang, aber ich möchte die erfahrung um nix in der welt missen. ich hoffe, das es dieses mal auch so klappt.ein kaiserschnitt wäre das schlimmste, was ich mir vorstellen kann. man hört ja ganz oft, dass die frauen hinterher probleme mit der wundheilung habe, die kinder die ersten tage nicht oder nur schlecht alleine versorgen können usw ein kaiserschnitt ist schliesslich ne richtige op, dass darf man nicht vergessen!! ich persönlich sage NEIN zum wunschkaiserschnitt!!
Hallo, GENAU SO hätte ich es auch formuliert. Ich hatte auch zwei Kinder über je 4 kg und es war natürlich weder ganz einfach noch schmerzfrei, aber ich habe mir vorher, während der Geburt oder danach nicht für eine Sekunde einen Kaiserschnitt gewünscht!! Bei unserem jetzigen Krümel hoffe ich sehr, dass es wieder mit einer spontanen Entbindung klappt. Die letzte war sooooo schön :-). Alles Liebe vom spängchen
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen zu einem Kaiserschnitt endschieden, hauptsächlich aber weil zu große Angst vor der Geburt an sich habe. Bei meiner Schwester und auch bei meiner Mutter hat es bei allen Geburten Probleme gegeben, was nicht heißt dass das immer so ist. Doch ich wollte kein Risiko eingehen. Meine FÄ hat mich dahingegen auch voll unterstüzt. Am besten sprichst du vorher in aller ruhe mit deiem Doc und hörst dir mal an was von dieser Seite zu sagen ist. Gruß von einer Nachteule. Steffi
Die letztendliche Entscheidung trägst du ganz alleine. Mir persönlich wäre das Risiko einer freiwillig eingegangenen Bauch-OP ( und ein Kaiserschnitt ist nix anderes) zu hoch. Häufig gibt es Probleme mit der Wundheilung, die ersten Tage bist du auf Hilfe angewiesen wenn es um die Versorgung deines Babys geht und die Schmerzen hast du dann halt hinterher. Immerhin muss sich auch bei Kaiserschnitt die Gebährmutter wieder zurückbilden.Die Nachwehen sind wohl schlimmer als bei Spontangeburt. Noch dazu würde mir das Gefühl fehlen es aus eigener Kraft geschafft zu haben, wie schon so viele Frauen vor mir.Und gegen den Wehenschmerz kann man heutzutage so viel machen ( der Körper hilft sich da auch ganz gut selber)so daß man da wirklich keine Panik vor zu haben braucht. Und am Ende steht daß du und dein Kind ein Superteam seid, was sich da durchgekämpft hat!!!Das bindet und macht auch unheimlich stolz. Wenn die Geburt zu lange dauert oder Mutter und Kind in Gefahr sind ist ein Kaiserschnitt unumgänglich,klar. Ich will den Wunschkaiserschnitt nicht verteufeln aber der Gedanke damit die Schmerzen zu umgehen ist eine Illusion. Wenn man mal drüber nachdenkt ist der Wehenschmerz sogar was positives. Im Vergleich zu Zahnschmerzen oder einem aufgeschlagenen Knie ergiebt der Wehenschmerz wenigstens einen Sinn!!! Und jede Wehe bringt dich deinem Bobberle näher... Silke P.S. Laut meiner Hebi schützt selbst ein Kaiserschnitt nicht vor der so gefürchteten " Beckenbodenschwäche". Nur so am Rande erwähnt....
Guten Morgen :-) ich habe bereits beides erlebt, spontane Entbindung und primäre Sectio! Ich muss ganz ehrlich sagen, lieber 20 normale Geburten, als nochmal einen KS! Bei mir ging es leider nicht anders, weil meine Tochter in BEL lag, außerdem die Beinchen angezogen hatte und so "krumm" im Bauch lag, dass eine spontane Geburt bei BEL leider nicht zu machen war, ansonsten hätte ich es wenigstens versucht. Der KS ist und bleibt eine OP, die Atmosphäre ist nüchtern und kalt, nix schönes warmes Licht im Kreißsaal, Duftlampen, sanfte Musik...nö, grüne Kacheln, grüne Männlein *g* und Du frierst wie blöd :-) Klar ist eine spontane Geburt kein Spaziergang, aber es ist auch nicht so schlimm, dass man das als Frau nicht schaffen könnte. Wenn Du die Schmerzen z.B. nicht mehr aushalten könntest, kannst Du Dir immer noch eine PDA setzen lassen, es gibt sooo viele Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern. Bei einem KS kommen die Schmerzen hinterher, wenn Dein Baby da ist. Bei mir war der KS völlig komplikationslos, sehr gut geschnitten, sehr sehr gut genäht und super geheilt. Und trotzdem fand ich die ersten 2 Wochen nach der Entbindung 100x schmerzvoller wie bei meiner ersten (muss erwähnen, bei meinem Sohn war bei mir ALLES gerissen, was nur reissen kann, dementsprechen lange ging das Flicken! *g*) und trotzdem habe ich eine ganze Zeit lang das Gefühl gehabt, ich hab´die Geburt meiner Tochter verpasst (hatte Spinalanästhesie) Also überleg Dir gut, ob Du nicht wenigstens versuchen willst, eine spontane Geburt zu machen, es gibt eigentlich nix schöneres auf der Welt!! vg kleiner-räuber mit Benedikt Rikus (04.02.03, spontan) und Melissa Despina (20.09.05, KS weil se ein Dickkopp ist *gg* )
Morgen! Ui, ui, ein heisses Thema, hoffentlich bleibts friedlich. Ich sage auch nein zum WKS. Wie die anderen schon schrieben, es ist und bleibt eine große OP mit allen damit verbundenen Risiken. Bekomme mein 3. Kind und wie Du siehst... ich lebe noch*gg* Eine Spontangeburt hat für mich einfach nur Vorteile: Ich bekomme mein Kind auf die Brust, kann von der ersten Sekunde an kuscheln, beim KS siehst Du das Kind zwar kurz, aber dann kommts erstmal zu den Kinderärzten während Du genäht wirst. Statt Mama hat der Zwerg erstmal nur fremde Leute um sich. Bei Spontan sind die Schmerzen sofort weg, beim KS fangen sie dann erst an und oft nicht nur für ein paar Stunden wie bei einer Spontangeburt, sondern über mehrere Tage. Ich kann mich von Anfang an selbst um mein Baby kümmern, aufstehen, rumlaufen... beim KS ist man da erstmal eingeschränkt. Und: Ich bin nicht dazu verdammt 5,6,7, Tage im KH zu verbringen, sondern kann, wenn ich es will nach 2-4 Std wieder nach Hause. Überleg doch mal, seit Millionen von Jahren werden Kinder spontan geboren, die Natur hat das schon ganz gut eingerichtet und wenn es wirklich soooo schlimm wäre, würde wohl kaum eine Frau mehr als 1 Kind bekommen :o) Die Angst gehört dazu, grade beim ersten Kind, aber auch beim 2.,3.,4. Kind hat man Bammel ( mich eingeschlossen), trotzdem würde ich mir nie freisillig den Bauch aufschneiden lassen, wenn es auch noch andere Möglichkeiten gibt. Es gibt heute soviele Sachen um die Schmerzen zu lindern. Letztendlich ist es egal, wie ein Kind geboren wird, ´gute Mamas sind alle, ob nun KS oder spontan, aber mir persönlich würde ne ganze Menge fehlen. Vielleicht solltest Du Dich nochmal mit ner Hebi zusammensetzen und über Deine Ängste sprechen, eine gute Hebamme wird es verstehen, Dir die Angst zu nehmen. Mein Zwerg lag bis zur 36.SSW in BEL, meine FÄ tendierte zum KS, was ich aber nicht wollte, meine Hebamme hat mich darin unterstützt es spontan zu versuchen. Letztendlich hat er sich doch noch gedreht, aber selbst wenn nicht, KS wäre für mich das allerletzte Mittel gewesen. LG Susi
hallo anne! Interessante Frage, die du da hast. Ich muss z. B. aufgrund meiner anatomisch nicht ganz einwandfreien Gebärmutter per Kaiserschnitt gebären, was ich auch ganz gut finde. Aber ich glaube, wenn ich das nicht müßte, würde ich auf normalem Wege gebären. Es hängt ja ein bißchen was davon ab. Gebärt man ein Kind natürlich, finden die weiterführenden Prozesse, Milch einschießen etc., problemlos statt, wie die Natur sie eingerichtet hat. Per Kaiserschnitt ist das ein "Schock" für die Natur und der Körper ist irritiert, was bedeuten kann (nicht muss!!!), dass manche natürlichen Prozesse nicht mehr stattfinden oder nur noch eingeschränkt. Ich würde mich diesbezüglich genauestens beim Arzt beraten lassen. Wobei ich dennoch sagen muss, dass ich für mich den Kaiserschnitt ok finde. Weil ich dann nicht geschnitten werde und möglicherweise ellenlang im Kreissaal liege. Hat aber beides Vor- und Nachteile. Lieber Gruß von Gabriele
NEIN Ich bin ein Gegener der WKS. Warum tut hier ja nichts zur Sach und ich möchte auch niemanden damit angreifen ist schließlich jeder Frau's entscheideung.Trotzdem finde ich es nicht so toll wenn man sich sagt ich will die Schmerzen nciht haben.Wenn man sich ein Kind wünscht muß jeder Frau klar sein das es nicht so auskommt wie es rein gekommen ist. Und das Risiko ist bei einem KS viel viel höher.Das Baby wird nicht darauf vorbereitet und wird einfach aus dem Bauch der Mutter gerissen.KS kInder leiden häufiger an Allergienen und das Risiko ist höher das sie am Plötzlichen Kindstod sterben.EIn KS ist und bleibt eine OP und das ist nicht wie viele immer sagen Routine. Mein Mann und ich haben schon 2 Kinder die ich auf normalem Weg zur Welt gebarcht habe und soll ih dir was sagen ich bin sehr stolz das ich es geschafft habe.Ich habe die Stunden der Schmerzen ertragen und das macht mich stolz auf mich selber. lg die Maus
Hallo,also ich bin das 4.Mal schwanger und voll gegen einen Wunschkaiserschnitt. Bei Notfall finde ich das OK. Ich finde wenn man ein Kind möchte,dann mit allem,was dazu gehört. Und das sind nun mal auch die Wehen. ich habe bei meiner 1.Geburt auch Komplikationen gehabt,aber es hat geklappt-mit Dammschnitt. Aber ich hatte mein Kleine gleich im Arm und haeb sie nicht mehr losgelassen. Bei meiner 2.+3. Geburt habe ich ambulant entbunden und das möchte ich nun auch.
Hallo, auch von mir bekommst Du klar ein "Nein" zur Antwort. Und zwar aus mehreren Gründen: bei einer Spontangeburt gelangen durch die ersten Wehen wichtige Hormone zum Kind, die diesem sonst fehlen. Desweiteren ist bewiesen, dass die starken Druckreize einer Spontangeburt für die körperliche Entwicklung des Kindes wichtig sind. Mal ganz abgesehen von den OP-Folgen für Dich. Soviel zu den rein medizinischen Gründen. Fast noch wichtiger finde ich aber die persönlichen/seelischen Gründe, die für eine Spontangeburt sprechen: überlege Dir gut, ob Du dieses erste, einmalige Erlebnis, dass nur Du und Dein Kind teilen wirklich verpassen möchtest! Manchmal denke ich auch, wenn man sich für ein Kind entscheidet, entscheidet man sich auch für ein Leben mit Unwägbarkeiten, Freuden, Ängsten und bestimmt auch großen Schwierigkeiten etc. Das ist nunmal so, und da will frau gleich bei der ersten Hürde "kneifen"? Ich weiß nicht... Denk nochmal in Ruhe drüber nach. Ich kenne auch ganz heftige Geburtsabläufe aus meinem Bekanntenkreis, aber trotzdem will ich Dir noch sagen: Kinder kriegen war für Mutter und Kind noch nie so ungefährlich, wie heute, aber dennoch habe ich das Gefühl, es gab noch nie soviel Angst davor, wie heute. Mich wundert das immer wieder. Liebe Grüße und viel Glück bei Deiner Geburt, egal, wie Du Dich entscheidest, wünscht Tatjana
Ich schließe mich bei NEIN an! Ich persönlich hätte mehr Angst vor dem OP, der Narkose, den Narbenschmerzen danach, usw... Ich habe mehrere Freundinnen, die per KS entbunden haben. Alle haben viel länger zur Erholung gebraucht, als Bekannte,die normal entbunden haben! Entweder es gab Wundheilungsstörungen und Schmerzen, was den Umgang mit dem Baby einschränkte, oder Stillprobleme, da nur im liegen gestillt werden konnte, und eine konnte ihr Baby zunächst garnicht annehmen. Es ging so plötzlich, daß sie gar keine Beziehung zu ihrem Baby aufbauen konnte! Ich bevorzuge Schmerzen bei der Geburt, dann weiß ich wofür und das ist schnell wieder vergessen und entschädigt. Und zur allergrößten Not gibt es ja auch noch die PDA, die vieles erleichtert! Ach, und aus Physiotherapeutischer Sicht kann ich auch bestätigen, daß für das Baby die extreme Wahrmehmung während der Geburt auch sehr wichtig ist! Zeige mir zwei Babys und ich sage dir welches normal geboren wurde. Aber letztendlich liegt die Entscheidung klar bei Dir. Ich denke, jeder der sich für einen WKS entscheidet hat schon seine Gründe. Aber es bedarf eben reichlicher Überlegung! LG, Nadine.
...ganz einfach deshalb, weil für mich ein KS eine Operation und keine Geburt ist... wenn unbedingt nötig, dann bin ich froh dass es die Möglichkeit eines KS gibt, aber freiwillig????? nie im Leben.... alles andere wurde eh schon geschrieben bei den "nein"-stimmen... am schlimmsten finde ich die wks-frauen (+ deren ärzte), die nicht mal die wehen abwarten wollen und sich das kind völlig unvorbereitet aus dem bauch schneiden lassen.... aber gsd kann das ja jeder für sich selber entscheiden... LG Ingrid
Hallo, ich sage ganz klar JA! Durch meine schwester (Notkaiserschnitt) hatte ich extreme angst das mir das auch passiert sie hatte es in vollnakose und hat ihr kind 2 tage NICHT gesehen! Und das war in meinen vorstellungen der Horror! Also bin ich damals wo ich wuste ich bin schwanger ganz klar zum FA gegangen und habe gesagt ich will Kaiserschnitt! Alle erklärten mich für verrückt und versuchten es mir auszureden das ich klar mein kind spontan bekommen könnte usw. Ende war gewesen das sie die ärzte NACH dem kaiserschnitt bei mir entschuldigten weil mein kind hätte nie per spontan entbunden werden können da mein becken nur 9,5 ist und für eine normale braucht man min. 12 Den Kaiserschnitt fand ich persönlich gar nicht schlimm mein sohn wurde um 10.38Uhr geboren und am nächsten morgen stand ich schon im Kinderzimmer beim wickeln. Am anfang bist du klar mehr auf die schwestern angewiesen als jemand der spontan entbunden hat aber das fand ich nicht schlimm. Habe geklingelt zum anlegen usw. und das hat auch dann geklappt das die schwestern rein kamen. Klar der kaiserschnitt ist kein zuckerschlecken die schmerzen sind danach grade beim aufstehen extrem. Aber ich denke mir andere hatten die bei der geburt! Mein 2. tes wird auch wieder Per Kaiserschnitt kommen.
Wenn nichts dagegen spricht, würde ich in jedem Fall eine normale Geburt probieren. Ausschlaggebend ist jedoch die Sicherheit des Babys. Im Gegensatz zur ersten Entbindung lasse ich dieses Mal sicherlich nicht mehr an mir herumexperimentieren, geht es dem Kind während der Geburt schlecht, möchte ich sofort einen Kaiserschnitt. Alles Gute!
nochmal Hallo, weil ich gerade gelesen habe, von wegem Baby nicht selbst versorgen und so: also das kommt ganz alleine auf Dich drauf an! Meine Kleine wurde um 12:26 Uhr geboren, um 18:00 Uhr bin ich das erste mal aufgestanden, hab´mir Wasser in´s Gesicht geschüttet und war fit! Die Kleine habe ich zwar nur 20 sek. gesehen, das hatte aber andere Gründe (hatte starke Probleme mit der Atmung) Auch habe ich meine Kleine von Anfang an selbst versorgt, hab sie gewickelt, gefüttert und so. Man muss ja nicht an der Wickelkommode stehen, meine Bettnachbarin (auch KS) hat ihren Kleinen einfach im Bett gewickelt :-) Also selbst versorgen ist trotzdem drin!! Auch musste ich nicht weiß ich wie lange in der Klinik bleiben, ich bin am 4. Tag nach Hause gegangen, was für die Ärzte völlig in Ordnung war (obwohl ich nicht einmal eine Nachsorgehebamme hatte!) Letztendlich musst Du Dich entscheiden. Bedenke Deine Entscheidung gut und triff sie dann mit vollem Mama-Herz :-)) vg kleiner-räuber
Hallo Wenn ich noch mal mein erstes Kind bekommen würde, keinen Kaiserschnitt mehr wählen. Natürlich hat man während der Wehenzeit schmerzen und auch die Preßwehen sind nicht ohne, aber dafür hat man beim Kaiserschnitt die Schmerzen hinterher. Man kann auch hinterher nicht gleich daheim so seine Sachen machen, wie nach einer normalen Entbindung. Leider bekam ich beim Ersten einen geplanten wegen BEL, beim Zweiten habe ich es bis einschließlich den Preßwehen geschafft, insgesamt 1 1/2 Tage lang mit EInleitung, aber dann mußte doch wegen der alten Narbe, Blutverlust und das absenken der Herztätigkeit von meinem Sohn eine Not-Sectio gemacht werden. Dieses Gefühl, auch wenn es schmerzhaft war, hätte ich gerne ohne KS zu Ende geführt. Und jetzt muß ich wieder einen KS machen lassen, wegen Gefahr einer Uterus Ruptur. Auch wenn ich schon zwei Kaiserschnitte hinter mir habe, würde ich nie mehr einen freiwillig machen lassen, nur wenn es wirklich aus gesundheitlichen Gründen sein muß. Aber das muß jeder selber entscheiden. Liebe Grüße Tanja
Liebe Ännchen, ich würde als Alternative eher die PDA empfehlen. Ich habe eine bekommen, weil während der spontanen Geburt Probleme auftraten (die Kleine war eine Sternenguckerin und steckte im Geburtskanal fest). Davor waren die Wehen wirklich höllisch, sie waren eingeleitet worden und es gab quasi keine Pausen, aber nach der PDA war sogar eine "schöne" Stimmung im Kreißsaal, man spürt (nach einer Weile) keine Schmerzen mehr und kann durchschnaufen, sich konzentrieren. Beinahe wäre es bei mir dann doch zum Kaiserschnitt gekommen, weil Madame auch noch die Nabelschnur um den Hals hatte und irgendwann Sauerstoffmangel. Und obwohl ich vor der Geburt offen für alles war, von Akkupunktur bis Kaiserschnitt habe ich dann nur noch geheult und hatte tierische Angst vor dem KS. Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass ich schon 6 Stunden Wehen hinter mit hatte, aber auch mit diesem "Aufschneiden". Lola wurde dann per Sauggklocke geholt und darüber war ich erleichtert. Weil alles so schwierig war hätte ich, falls wir ein 2. Kind wollen doch Angst vor der Geburt (hatte ich beim ersten eig. gar nicht). Aber der Gedanke an die PDA (die mir übrigens auch für den Not-KS, der schon vorbereitet wurde, gegeben wurde) würde mir dabei helfen. Schwierig daran finde ich eher die verbreitete Haltung, frau müsse das aushalten. Ich habe mich davon verunsichern lassen und habe mich fast geschämt, eine PDA zu verlangen. Dabei finde ich das rational betrachtet blöd, schließlich lässt sich jeder auch beim Zahnarzt eine Spritze geben und nimmt eine Kopfschmerztablette, etc... Aber rigendwie steckt das wohl in uns drin. Ich weiß nicht... Viele andere Aspekte die hier genannt wurden, finde ich schwer einzuschätzen, weil es eben doch bei jeder Frau anders ist. So konnten wir wegen der Nabelschnur und dem Sauerstoffmangel unser Baby auch nicht gleich haben, sondern sie wurde auch zu den Kinderärzten in ein anderes Zimmer gebracht. Viel Glück jedenfalls für Dich und Dein Baby.
Ich kann Dir nur abraten. Mein erst kam mit Kaiserschnitt, hat durch den Geburtsschock nicht allein geatmet und wurde deshalb sofort in die Kinderintensiv abtransportiert. Ich hab lange unter dieser Trennung gelitten und mir immer wieder Vorwürfe gemacht, ob ich uns das nicht hätte ersparen können. Schmerzhaft ist der Kaiserschnitt außerdem und nicht zu knapp. Auch heute (nach über 3 Jahren) spüre ich die Narbe häufig (bei Wetterumschwüngen). LG, nina
Es sollten nur Fachleute selbst entscheiden dürfen ob ein KS gemacht wird oder nicht... LG Regina!
Hallo Aennchen, Meine beiden Geburten waren das Schoenste, das ich je erlebt habe. Wenn ich mir vorstelle, ich haette mich mit einem WKS darum gebracht... oh nein! Obwohl ich dann natuerlich nicht wuesste, was mir entgangen ist. Ich persoenlich finde, eine schoene Geburt, bei der man schon vorher die Chancen maximiert hat, dass es schoen wird (ich z.B. habe beide Kinder zu Hause bekommen, aber sonst vielleicht Beleghebamme, GH, oder das KH aussuchen, das einem am besten gefaellt, und dort schon mal besprechen, was einem fuer die Geburt wichtig ist, oder einen Zettel schreiben mit Punkten, die man unter der Geburt beachtet haben moechte, etc.) ist das Beste. Andererseits finde ich es auch gut, dass die Entscheidung bei der Frau selbst liegt. Aber auch meinem Kind zuliebe wuerde ich eigentlich nicht aus Bequemlichkeit einen WKS machen, denn ein KS bringt doch oft Anpassungsprobleme fuer das Kind mit sich. Dir wuensche ich eine schoene Geburt, auf welche Weise auch immer, Sabine
Teile uns doch mal Deine entscheidung mit, wenn Du soweit bist. NAch soviel Meinungen würde es mich interessieren! LG
hätte ich keinen Kaiserschnitt gehabt hätten wir vieleicht ein engel mehr unter uns! Also hört au zu reden wovon ihr keine ahnung habt! Mich macht so was nur noch sauer! Lasst es doch jeden selber entscheiden ich bin extrem glücklich über meine entscheidung ärzte sagen mir heute noch das es klasse ist das ich mich durchgesetzt habe. bei mir wurde auch immer wieder gesagt alles ok usw. ende war 2 mal nabelschnur um den hals und das kind hätte nie durchs becken gepasst es währe für meinen sohn lebensgeährlich gewesen zu versuche ihn so zu bekommen!
Hallo Ännchen, ein Kaiserschnitt ist nicht die einfachere Geburt. Vor Schmerzen ist man nicht sicher. Folgende Argumente sprechen gegen einen WKS: - Das Sterblichkeits-Risiko für die Mutter ist bei einem Kaiserschnitt viel höher als bei einer normalen Geburt. Insgesamt ist es immer noch sehr niedrig, aber es bleibt ein unnötiges erhöhtes Risiko. - Es ist eine große Bauch-OP. Du hast zwar bei der Geburt keine Schmerzen, dafür aber danach. Ist natürlich bei jeder Frau unterschiedlich, aber ich habe schon von einigen gehört, dass sie Probleme hatten, ihre Babies zu versorgen. Teilweise konnten sie sie nichtmal hochheben. - Es bleibt eine Narbe. Wenn Du Glück hast, sieht man sie nachher kaum. Wenn Du Pech hast, wird es ein hässlicher Wulst. - Es ist ein Risiko für spätere Schwangerschaften. Frauen, die einen KS hatten, haben später öfter Totgeburten und Fehlgeburten. - Bei einem WKS wird das Kind einige Tage vor dem Termin geholt. Man will sicherstellen, dass noch keine Wehen eingesetzt haben. Das macht die OP einfacher. Es führt aber zu Anpassungsschwierigkeiten des Kindes, da erst durch die Wehen Hormone ausgeschüttet werden, die es auf die Geburt vorbereiten. Einige KS-Kinder müssen nach der Geburt deswegen noch einige Tage in die Kinderklinik. Bei einigen Müttern klappt es mit dem Stillen auch deutlich schlechter, weil Wehen den Milcheinschuss fördern. Ein Kaiserschnitt hat (solange kein medizinischer Grund besteht) keine Vorteile für das Kind. Wenn es während der Geburt zu Problemen kommen sollte, kann man immer noch innerhalb weniger Minuten einen Not-KS machen. Ich denke, es ist sinnvoller, sich gut auf die Geburt vorzubereiten (Wehenveratmung üben, Geburtsvorbereitungs-Gymnastik, Damm-Massage, Akkupunktur, Himbeerblätter-Tee, etc.). Dann steht man das im Normalfall gut durch. Einen Wunsch-KS sollte nur in Erwägung ziehen, wer tatsächlich panische Angst vor der Geburt hat (denn diese führt dazu, dass die Geburt nicht voran geht, weil die Mutter verkrampft). Aber auch eine solche Angst sollte man vorher mit einem speziell geschulten Psychologen besprechen (Geburtskliniken können Adressen nennen). Leider ist die Beratung durch Ärzte und Hebammen zum Thema KS nicht immer neutral. Viele Hebammen nennen nur die negativen Aspekte, während Ärzte die Risiken verharmlosen. Es gibt wohl ein Buch, dass sich sehr informativ und neutral mit Wunsch-Kaiserschnitten beschäftigt. Leider kenne ich den Titel nicht, da für mich ein WKS nicht in Frage kommt (habe davor viel größere Angst als vor einer normalen Geburt). Viele Grüße Linda
Hallo, habe meine große Tochter zwar spontan entbunden, würde es aber nie mehr tun wollen. Die Kleine hätte die GEburt fast nciht geschafft, da es aber für einen KS laut Hebamme zu spät war musste sie durch den Geburtskanal und sah anschließend furchtbar aus. sie wurde vom KH auf 3300g geschätzt und hatte 4500gr. Dies hatte unser FA vorausgesagt, aber das KH wollte es nicht glauben. Erst als sie geboren war, hat man endlich eingesehen, dass die Entscheidung falsch war. Deshalb beim nächsten Mal KS um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen.
Ich hatte einen prim. KS wegen Leistenbruch und eine spontane Geburt. Die spontane Geburt fand ich trotz allem viel besser. @ Pummelchen: Sorry, aber hier muß ich auch was sagen. Die Ärzte hätten dann sicherlich unter der Geburt trotzdem noch festgestellt, daß dein Becken zu eng ist und einen KS gemacht. Und dein Kind wäre sicherlich nicht daran gestorben. Für mich sind WKS einfach nur reine Bequemlichkeit der Leute. Die Geburt ist doch das Schönste auf der Welt und man sollte sich darüber Gedanken machen, bevor man Kinder macht. ;-) LG Ines