Mitglied inaktiv
hallo ihr lieben hatte heute die erste vu in dem geburtshaus, wo ich entbinden möchte. kenne jetzt 2 von 3 hebammen und ich werde mir noch die klinik, in der ich entbinde, falls es im geburtshaus nicht klappt ansehen. es ist meine zweite entbindung, vor 3 jahren wars ein kaiserschnitt. ich bin jetzt in der 35. woche und mir geht es eigentlich gut, ausser der alltagsstress mit 2 kids umzug und nem arbeitenden mann. ich freue mich auf die geburt und hoffe es klappt alles so wie wir es uns wünschen. ich vertraue ganz auf meinen körper und auf mein kind, dass wir es schaffen, auch ohne pda usw. und dass obwohl ich viele risiken kenne, da ich kinderkrankenschwestér bin. viele verstehen diese einstellung nicht. meine familie so wie auch freunde und andere mütter. wie ist es bei euch? hat jemand erfahrung mit einem geburtshaus? wie hat euer partner, familie usw reagiert? lg
Hallo, ich kann dich sehr gut verstehen! Als ich mit Jona schwanger war, habe ich einen Mittelweg gewählt, denn es gab in der nähe ein Geburtshaus in einer Klinik (Vinzenz Pallotti Hospital in Bensberg). Vor einer Hausgeburt oder Geburtshausgeburt ohne angeschlossene Klinik hatte ich damals noch zu viel Angst. Heute ist das anders und ich möchte mein nächstes Kind nach Möglichkeit zu Hause zur Welt bringen. Mein Freund überließ die Wahl des Geburtsortes weitestgehend mir und war dann direkt überzeugt. Mein jetziger Freund sagte zum Thema Hausgeburt nur: "Prima, dann muss ich dich nicht fahren." Meine Familie mischt sich in derartige Entscheidungen nicht ein, meine Eltern sind Hausgeburten gegenüber aber nicht abgeneigt, obwohl meine Brüder und ich in der Klinik geboren wurden. Was das sonstige Umfeld dazu sagt habe ich damals nicht beachtet und würde es auch in Zukunft nicht tun. Zumal man mir als dann examierte Hebamme hoffentlich die nötige Kompetenz zur Wahl des Geburtsortes zugestehen wird ;-) Nein, im Ernst: Ich würde es einfach nicht an die große Glocke hängen, wenn du weisst, dass es heftige Reaktionen auslösen könnte und du keine Diskussionen willst. Ich kenne Paare, die haben allen erst nach der Entbindung offenbart, dass sie eine Hausgeburt hatten, weil alle Angehörigen erstaunt waren, dass die frischgebackene Mutter nicht aus dem KH, sondern von zu Hause anrief *g* LG, Silke
Hallo, Mit GH habe ich zwar keine Erfahrung, aber ich habe meine Kinder zu Hause bekommen, und ich denke, die Kommentare, die man sich da teilweise anhoert, sind aehnlich. Bei mir war es allerdings nicht besonders schlimm. Es kam zwar oefters mal ein "ooooohhh, das ist ja gaaaaanz gefaehrlich, also wenn wir nicht im KH gewesen waeren, dann waeren ja Kind oder Mutter gestorben" etc. Da ich mich mit der Thematik aber ziemlich gut auskenne, konnte ich diejenigen, die sich dafuer interessiert haben, ziemlich schnell davon ueberzeugen, dass auch in ihrem Fall das Problem entweder hausgemacht war (durch zu fruehe Intervention im KH, schlechte Betreuung, etc.), oder aber das Problem sich langsam genug entwickelt hat, dass man darauf auch zu Hause laessig noch mit einer Verlegung haette reagieren koennen. Diejenigen, die mir nur ihre Vorurteile unter die Nase reiben wollten, ohne sich ueber die Fakten informieren lassen zu wollen, waren fuer mich keine ernstzunehmenden Gespraechspartner, deren Kommentare gingen mir also am A*** vorbei. Ich muss allerdings sagen, dass ich mir eh wenig doofes Zeug anhoeren musste, wahrscheinlich, weil sich die Leute, die mich kennen, eh dachten, dass ich schon weiss, was ich tue. Wenn Du ueberzeugt vom GH bist, dann lass' das einfach an Dir abprallen, und wenn Du Dir ein bisschen unsicher bist, dann verrat' es vielleicht einfach nicht jedem. Alles Gute und eine tolle Geburt wuensche ich Dir, Sabine
Also ich finfe es ganz toll, wenn Frauen den Mut haben im Geburtshaus oder zu Huase zu endbinden. Für zu Hause hab ich zuviel Angst und ein Geburtshaus wäre für mich eine Alternative, aber leider ist in meiner Nähe nicht wirklich ein Geburtshaus. Das nächste ist 35 min.Fahrt und da mein kleiner innerhalb von 1 Std. nach einsetzten der 1. Wehe kam ist mir das zu weit. Wenn du es so möchtest mach es und lass die anderen reden.Du bringst das Kind zur Welt und niemand anders. LG Britta
Huhu Silke! Du mußt in meiner Nähe wohnen, denn ich wollte bei der letzten Entbindung auch nach Bensberg ins Geburtshaus. Wo bist du denn genau? Allerdings bin ich nicht mehr hingekommen, denn meine Hebamme, die mich abholen sollte, damit mein Mann die anderen Kinder noch unterbringenen kann, hat mich als erstes untersucht und dann entschieden, daß sie keine Entbindung auf der Standspur im Ostkreuz machen will - es wurde eine Hausgeburt. Und die war so schön, daß ich es trotz der Bedenken meines Mannes diesmal wieder anstrebe. So weit ich bisher gefragt wurde, was ich diesmal tun werde, habe ich das sehr offen gelassen. Beim letzten Mal ging es so schnell, wer weiß ... Ich binde es auch keinem auf die Nase, daß es wieder eine Hausgeburt werden soll, aber bisher hat auch noch keiner massive Bedenken geäußert. Martina A.
Hallo, ich habe zu der Zeit in Köln gewöhnt (Höhenberg). Mittlerweile wohne ich in Düsseldorf. LG, Silke
Achja, wer war denn deine Hebamme?
Ich habe meine ersten beiden Kinder im GH zur Welt gebracht, und plane es jetzt mit Zwerg Nr. 3 genauso. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass je klarer die Ansagen sind, desto geringer sind die Widerworte. ;-) Bei mir wäre das in etwa "1. ich steh nicht auf Technik. 2. ich bin nicht krank, sondern kriege ein Kind. 3. Das Leben bleibt lebensgefährlich und die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby sich im Khs. einen resistenten Keim fängt, ist höher als die, dass im GH etwas schiefläuft. 4. Im Zweifel retten mich weder die Technik noch die minutiöse Überwachung vor Schicksalsschlägen." Ich würde mich dabei, wenn es nottut, nicht gegen die Gerätemedizin wehren -- ich möchte das nicht falsch verstanden wissen. Aber solange alles unkompliziert läuft, sehe ich nicht, was dagegen spricht, die Geburt seines Kindes selber zu gestalten. lg, yvonne
hallo Mama-Eliah, hatte auch einen KS beim ersten Kind vor 2 Jahren und denke gerade auch heftig über GH nach (war gestern zum 2. Mal dort). ich wünsche Euch alles Gute und hoffe sehr, dass Du nach der Geburt nochmal hier schreibst. Leider kenne ich hier in München niemanden, der nach KS im GH entbunden hat. Laut Hebamme spricht nichts dagegen, man würde nur nicht solange mit der Verlegung ins KH warten wie bei einer "normalen" Geburt, wenn nichts weitergeht. Ich glaube, ich werde auch nicht gross drüber reden, einfach weil es auch relativ kurzfristig noch sein kann, dass es doch nichts wird damit. Und Zweifel hat man selbst schon genug ;-) Jedenfalls nochmal alles Gute, wir denken an Euch! alice
Nochmal Hallo, Da Ihr beide von Unsicherheit bzgl. Eurer GH-Entscheidung schreibt: Vielleicht habt Ihr Lust, Euch Rueckendeckung bei Gleichgesinnten zu holen? Es gibt ein Yahoo-Forum "selbstbewusst-schwanger", wo sich lauter Frauen tummeln, die ueberwiegend ausserklinisch geboren haben. Man muss sich anmelden, aber es ist sehr nett dort. Alice, da gibt es auch jede Menge Frauen, die nach einem KS im GH oder zu Hause geboren haben. Beste Gruesse, Sabine
Meine Hebamme war Karin Stachowiak, und ich wohne in Köln-Flittard. Karin ist auch Hausgeburtshebamme, die hat das in aller Seelenruhe gemacht. Nur mein Mann wurde ein bißchen nervös - er sollte schnell ein großes Duschtuch organisieren, weil das Baby jeden Moment kommen konnte. Tja, aber wenn man nie im Haushalt mithilft, weiß man halt auch nicht, wo die Dinger sind. Das erste, das er erleichtert anbrachte, war schneeweiß, da hat Karin nur gegrinst und ihn zum Weitersuchen geschickt. Ich habe mich trotz der Übergangs-/Preßwehen sehr amusiert, aber zum Tipgeben war ich leider zu beschäftigt - fies, gell? Martina A.
Hallo! Ich habe meine Tochter (1tes Kind) im Geburtshaus bekommen. Es war sehr schön! Kein rein und rausgerenne nur mein Mann und meine Hebi. Super ruhig und entspannt. Den ein oder anderen panischen Komentar hab ich mir vorher schon anhören müssen aber ich war fest davon überzeugt das richtige zu tun. Geburtshäuser suchen sich die Mütter schon so aus, dass die Risiken sehr gering sind. Viele "Probleme" während der Geburt sind hausgemacht oder lange im Vorraus zu erkennen (sagt auch der Leiter der Geburtshilfe Uni FFM) Ich kann jedem der seinem Körper vertraut nur raten sich mal mit dem Gedanken Geburtshaus zu befassen. Es war so schöööön *schwärm* :o) LG Birgit mit der schlafenden Amy auf dem Schoß
Ich habe meinen ersten Sohn auch im Geburtshaus zur Welt gebracht und werde auch mit dem zweiten jetzt bald dort entbinden!!! KH ist nichts für mich, hab ich auch gar net drüber nachgedacht gehabt!!! Ich wollte von vorne rein ins GH!!! Kann ich nur empfehlen!!! Ist echt superschön gewesen! Vorallem schätz ich es dass ich EINE feste Hebi hab und keinen Schichtwechsel, oder ne Hebi die ich net kenn etc.. so fühlt man sich dann richtig wohl! Und kann nach 2 std wieder nach Haus!!! ;-) LG nanny (anhören musste ich mir auch erst: oh ne, biste sicher... hauptsächlich von meinem Freund und seiner Family!!! Meine Mum und meine Schwester waren auch in dem GH, also da gabs keine blöden Kommentare *lol*)