Mitglied inaktiv
Hallo! Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, vielleicht doch in einem Geburtshaus zu entbinden, weil ich eine tolle Hebamme habe, die in der Klinik dann halt nicht dabei wäre. Nun habe ich gelesen, daß man da aber eine Eigenbeteiligung von etwa 300 bis 500 Euro selbst zu zahlen hätte. Ist das richtig? Gibt es auch Krankenkassen, die diese Kosten übernehmen? Welche? Mir erscheint das als Selbstbeteiligung doch arg hoch; das Geld würde ich dann lieber in anderes investieren (Kinderwagen, Gitterbett, etc.). Vielen Dank für eure Antworten! LG, Pia
Hallo, rufe bitte Deine Krankenkasse an und erkundige Dich. Meine Krankenkasse übernimmt die Kosten bis 400€, die Kostenzusage ist schon bei den Hebammen angekommen. Sicher benötigt die Krankenkasse einen Kostenvoranschlag vom Geburtshaus und wird daraufhin bewilligen. Evtl. hat Deine Kasse sogar schon extra Formulare dafür. Also Klarheit schafft ein telefonat mit Deiner Kasse. LG heike
Kann sein, dass das von der KK abhängt. Meine KK (Securvita BKK) übernimmt die Kosten, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich habe mal gehört, dass man aber zusätzlich die Rufbereitschaft der Hebamme selber zahlen müsste, das waren wohl so zwischen 100 und 200 Euro.
Hallo Pia, ich werde auch im Geburtshaus entbinden. Die Kosten übernimmt komplett meine Krankenkasse (KKH)! Da gibt es aber wirklich große Unterschiede und ich denke auch am besten rufst du deine einfach mal an. LG Nicky
Soweit ich weiß, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Entbindung, egal wo. Im Geburtshaus rechnet die Hebamme dann halt nach Hebammengebührenverordnung ab. Zuzahlungen für die Entbindung sind mir nicht bekannt. Allerdings ist bei unserem Geburtshaus eine Wöchnerinnenstation angeschlossen und da zahlt jede Kasse anders. Wir müssen nur 100 EUR anzahlen für die Tage nach der Entbindung. Wenn die Kasse dann die Kosten voll übernimmt, bekomme ich den Betrag zurück. Schreibe doch einfach deine Krankenkasse an und bitte um eine Kostenübernahmebestätigung, die du dann im Geburtshaus bei der Anmeldung vorlegen kannst. Alles Gute
Hallo Pia, Die Selbstbeteiligungen bei Geburtshaeusern sind wohl unterschiedlich, und die meisten KK zahlen nicht, aber die eine oder andere schon - nachfragen kann sich lohnen. Ich weiss leider nicht, welche das sind. Macht Deine Hebamme auch Hausgeburten? Die sind normalerweise guenstiger, da muss man die Rufbereitschaft selbst zahlen, wo die Saetze auch (hauptsaechlich regional) unterschiedlich sind, aber eher so 150-230 Euro. Obwohl ich es von den KK die absolute Frechheit finde, diese Gebuehren nicht zu zahlen, aber dafuer ohne mit der Wimper zu zucken einen Wunschkaiserschnitt zu uebernhemen, war es mir persoenlich schon wichtig, meine Chance auf eine tolle Geburt zu maximieren (was fuer mich Hausgeburt bedeutet). Vielleicht waere es ja auch fuer Dich eine Alternative, lieber einen gebrauchten KiWa zu kaufen, und trotzdem ins GH zu gehen? Viel Glueck, besonders mit der KK, und eine schoene Geburt, Sabine (wo sich die Investition total gelohnt hat, die HG war einfach traumhaft)
da die AOK alle Kosten bis auf diese 150 euro übernommenm hatte. Allerdings hat meine Hebamme auch gemeint ich hätte es auf 2 mal zahlen können, bei wirklich nicht soo reichen Familien oder wenns eng ist drücken manche Hebammen auch mal ein Auge zu und berechnen weniger hab ich erlebt ;-) Ich war übrigens im Neustadt/Aisch VLG Kismet
Hallo, ich habe bei der 2. Geburt in einem Entbindungsheim entbunden. Die Hebamme hatte einen Vertrag mit den Krankenkassen und ich musste nichts bezahlen. Außerdem konnte man, wenn man wollte, auch 5 Tage dort bleiben. Das musst Du mal mit dem Geburtshaus und Deiner KK klären. Wenn alles gut geht, werde ich auch dieses Mal dort entbinden. LG Suse