Mitglied inaktiv
Vor jeder OP, zwecks der Narkose, gibt es ja ein Arztgespräch. Zu Lebensgewohnheiten ect.,so das die Narkose dosiert werden kann. Wie sieht es aber bei einer Entbindung aus? Ne PDA wird ja je nach Schmerzen verabreicht. Bei einem Not-KS kann man doch nicht noch lange Fragen beantworten. Oder wie läuft das Ganze ab? Oder wird die Narkose dann bei jedem in der gleichen Dosis verabreicht? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen! LG Kathrin
Hallo Kathrin, eine PDA wird nur nach Einwilligung gegeben. Bei einem Not-KS braucht es zwar keine Unterschrift, aber wenn die Frau schreit "NEIN, ich will nicht!" dürfte man sie eigentlich auch nicht operieren. Wie das mit der Narkose beim Not-KS ist, ist ne gute Frage... das weiss ich auch nicht. LG, Silke
moin :) also mir wurde bei der voranmeldung im kh angeraten einen termin mit dem dortigen narkosearzt auszumachen und dort schon die jeweiligen unterschriften zu leisten. haben die leutz in meinem kh lieber gehabt, da sie ungern einer im schmerzwahn kreischenden frau eine unterschrift für eine narkose abnehmen. da ich so also auch im vorraus schon meine unterschrift zu allen narkosearten, sprich pda, not-sektio ect. gegeben hab brauchte ich nach 22h wehen und folgendem not-ks nix mehr unterkritzeln. wär ich auch nicht mehr zu in der lage gewesen ^^ also mein tipp: frag in deinem wunsch-kh einfach mal nach und lass dich vor der geburt ausreichend zu den einzelnen methoden beraten, fand ich am besten.
Hallo - also sowohl die PDA als auch den Not-KS muß man unterschreiben wenn man dazu in der Lage ist. Bei der PDA ist das weniger "dramatisch" weil man ja Zeit hat. Als ich meinen Not-KS bekommen habe da wurde ich gleichzeitig rasiert, an den Tropf gelegt und mit der freien Hand mußte ich noch schnell unterschreiben. Da wird nicht groß geredet oder gelesen was da auf dem Zettel steht... Das Gewicht wird ja normalerweise bei der Anmeldung angegeben und wenn auch nicht dann wird das wahrscheinlich "geschätzt". Letztendlich ist ja für so ein KS eine eher kurze Narkose notwendig die nach Bedarf ja auch noch während der OP geregelt werden kann. lg, rebeca
Hallo, ich hatte bereits zwei Kaiserschnitte, einen Not-KS und einen geplanten. Also, bei Notkaiserschnitten kriegt man den ganzen Fragebogen nur kurz zum Unterschreiben hingehalten. Durchlesen kann ihn der Partner, wenn er möchte. Fragen muss man nicht beantworten, wenn wirklich Eile geboten ist, und das ist ja meist der Fall. Ärzte sind natürlich befugt, einen im Notfall sogar ganz ohne Unterschrift zu operieren, dies ist ja sehr oft nötig z.B. bei Unfallopfern oder schwerkranken Menschen etc. Hier steht die Verpflichtung zur Hilfe über der Wichtigkeit der Zustimmung, was ja auch sinnvoll ist. Not-Kaiserschnitte werden fast immer unter Vollnarkose gemacht, auch wenn man vorher bereits eine PDA gelegt bekommen hat. Grund ist, dass PDAs (im Gegensatz zu Spinal-Anästhesien) oft nicht so zuverlässig wirken, dass man damit wirklich eine große Bauchoperation durchführen könnte. Ich selbst hatte auch eine PDA und bekam trotzdem eine Vollnarkose, als der Kaiserschnitt nötig wurde. Es gibt sicher Ausnahmen, aber die sind eher selten. Wach bleibt man eigentlich nur bei geplanten Kaiserschnitten, weil hier von vornherein eine Spinal-Anästhesie gemacht wird. Diese wirkt sehr zuverlässig, eignet sich aber nicht für eine spontane Geburt, weil man damit rein gar nichts mehr spürt. Grüßle, Hexe