Elternforum Schwanger - wer noch?

Familienschlafzimmer

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Liebe Mitmamis, nun erwarten wir unser zweites Kind und möchten den ersten (bei Geburt 3 Jahre alt) weiter bei uns im Schlafzimmer schlafen lassen. Wer hat von euch auch ein Familienschlafzimmer und wie habt ihr das beim 2. Kind gehandhabt? Hat das kleine Kind das große gestört? Oder sich dran gewöhnt? Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps! Cathy


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Hallo, Bei uns war es das gleiche: Grosser bei Geburt des Kleinen 3 Jahre alt, schlief bei uns im Bett. Wir haben einen Babybalkon angebaut (Babybett mit einer abgenommenen Seite), das steht direkt neben mir, der Grosse liegt zwischen uns. Bei uns gab/gibt es null Probleme: Es wachen praktisch immer nur die auf, die "dran" sind: Mein Freund bei seinem Wecker, ich bei meinem und wenn der Kleine gestillt werden will (jetzt nur noch morgens um 6, er ist jetzt 2), wir beide wenn der Grosse mal Nachtschreck hat o.ae. Ansonsten kann Gebruell im Zimmer sein, oder Licht - damit jemand unnoetig geweckt wird, muss es wirklich extrem sein, kam in den 2 Jahren vielleicht 2x vor. Beste Gruesse, Sabine


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Ich möchte euch gerne mal eine Frage stellen. Nicht, weil ich euch kritisieren möchte, sondern weil es mich wirklich interessiert: Wieso möchtet ihr ein Familienbett, wo noch ein 3-jähriges Kind bei den Eltern schläft? Sollen die Kinder irgendwann alleine schlafen? Klappt die Umstellung dann? Und welche Einstellung habt ihr über Privatsphäre? Ist es psychologisch sinnvoll, ein Familienbett zu haben (also fördert das Entwicklung, Zusammenhalt...)? Wenn ihr die Fragen nicht beant. möchtet, ist das auch okay... Lieben Gruß Nina


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Hallo Ich finde das auch etwas seltsam und muss RunderBauch da recht geben. Ich bzw. mein Mann und ich könnten uns das nicht vorstellen. Aber muss ja jeder für sich entscheiden. Lg Mina


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Also ich muss meinen vorrednern recht geben. Verstehe dies nicht ganz, aber es ist ja jeden selbst überlassen. Unser Tochter hat die ersten 4,5 Monate im Stubenwagen mit im Schlafzimmer geschlafen, dann im Stubenwagen im eigenen Zimmer und dann in ihren Kinderbett. Und dies ist jetzt immer noch so. Bei unserem 2. werden wir es hoffentlich genauso handhaben können. Allerdings haben wir nur ein Kinderzimmer, also müssen die Beiden Kinder dann zusammen in einem Zimmer schlafen. Meine Tochter wird dann wohl so 2,5 sein und wir werden sehen wie dies klappt. Aber das Schlafzimmer bleibt unser. waddle


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Ich bin der Meinung ein Kind mit 3 Jahren sollte sein eigenes Zimmer haben, sonst werden sie nur noch verhätschelt und vertätschelt, haben kein Durchsetzungsvermögen in der KiGa, werden von den anderen Kindern aufgezogen und können sich einfach net wehren. Das erste Jahr finde ich wg. dem Kindstod ok, aber dann sollte ein Kind lernen alleine zu schlafen. Außerdem will ein Paar irgendwann ja auch mal wieder seine Privatsphäre und Sex im eigenen Bett haben. Ja ich weiß man kann auch woanders Sex haben, aber im Bett ist es immer noch am kuscheligsten. Auch ich kenne Waschmaschine, Küche und Konsorten. Hotsprings


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Mein erstes Kind war auch gerade 3 als das Zweite kam. Bis dahin hatte er nur den Mittagsschlaf in seinem Bett verbracht und blieb auch nach der Geburt weiterhin im Familienbett. Er hat sich gar nicht stören lassen. Mit knapp 4 Jahren ist er dann allerdings in sein Zimmer in sein eigenes Bett umgezogen, aus eigenem Antrieb. Und genau das ist das Schöne: die Kinder können und dürfen selber entscheiden, wann sie wo schlafen möchten. Einige brauchen länger die Nähe der Eltern, andere ziehen früher aus. Und wir Erwachsenen schlafen ja auch lieber gemeinsam in einem Zimmer/Bett und nicht alleine, warum sollte das bei Kindern anders sein. @RunderBauch und mina123, hier könnt ihr euch dazu noch so einiges durchlesen: http://www.rabeneltern.org/schlafen/schlafen.shtml


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unsere Tochter hat bis zu ihrem 4. geburtstag mit bei uns im schlafzimmer geschlafen. ihr Kinderbett stand direkt neben meinem Bett. Ab dann ist sie in ihr Hochbett umgezogen. Ich fand es schön sie so lange bei uns zu haben - zumal unser Schlafzimmer auch vom Kizi ziemlich getrennt ist.


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unser sohn 19monate alt schläft auch bis auf kleine außnahmen mit in unserem bett. mein mann ist araber er kennt es garnet anders als das die kleinen mit im elternbett schlafen. wir beide genießen es, und unser privates schlafzimmerleben wird dadurch nicht gestört. wenn der kleine mal in seinem bettchen schläft, merken wir das uns etwas fehlt. jetzt bekommen wir in ein paar tagen wieder ein baby, der stubenwagen steht natürlich auch wieder mit im schlafzimmer, und wenn nötig ist, wird das baby ebenfalls mit bei uns schlafen. we are family... l.g. anja


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Hallo Nina und Mina, Bei uns hatte sich das mit dem Familienbett so ergeben, es war wegen des Stillens und des Kuschelns anfangs so ungemein praktisch und schoen. Und dann lief es so prima, dass wir nicht von uns aus forcieren, jemanden auszuquartieren. Direkt vor der Geburt des Kleinen war das sowieso kein Thema. Da reicht es ja sowieso, wenn der Grosse auf einmal nicht mehr die Nr. 1 ist - da muss er nicht auch noch gleichzeitig ausquartiert werden. Und jetzt haben wir eben ein 4er Familienbett und finden es gut so. Am Wochenende gemeinsam (so gegen 9 :-) - Schlafsynchronisation ist ein weiterer Vorteil des FB) aufzuwachen ist einfach schoen. Wir hatten eigentlich von Anfang an auch ein Alternativ-Bett parat (das, was jetzt Babybalkon ist), und jetzt ein wunderschoenes Hochbett. Wenn also der Grosse (oder auch beide) ausziehen wollen, koennen sie das jederzeit tun. Ich denke mal, spaetestens wenn das Freunde-zum-Uebernachten-dahaben anfaengt, wird das passieren (die kommen jedenfalls definitiv nicht mit zu uns ins Bett! ;-)) Auch wenn es sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten als normal etabliert hat, Kinder in einem extra Kinderzimmer schlafen zu lassen: Natuerlicher oder normaler als ein Familienbett ist das eigentlich nicht. Ist zwar sicherlich nicht fuer jeden was - wenn einer der Beteiligten nicht gut schlafen kann, passt es offenbar nicht - aber fuer diejenigen, wo das gut klappt, ist das eine Supersache, finde ich. Uebernaechtigung wegen Stillens kenne ich z.B. ueberhaupt nicht. Wie die Umstellung klappt, kann ich Euch noch nicht sagen, kommt ja erst noch. Aber wie oben beschrieben denke ich, dass das von selbst passiert. Bzgl. Privatsphaere: In unserem Haus haben wir noch mind. 7 weitere Zimmer, wo man (sinnvollerweise - Kueche ist da nicht mitgerechnet ;-)) der Privatsphaere froenen kann. Ich denke, normalerweise duerfte doch zumindest das KiZi frei sein, wenn die Kinder im Schlafzimmer schlafen, oder? Aber ich muss sagen, wenn das KiZi dafuer aus irgendeinem Grund nicht taugen wuerde, und Sex dann aus Familienbettgruenden flachfiele: Das waere fuer mich dann definitiv ein Grund, nach einer anderen Loesung zu suchen. Es gibt einige Studien zum Thema FB, die dessen Vorteile bestaetigen, die ich natuerlich auch gerne glaube. Aber sicherlich gibt es dann auch Gegenstudien, die zu anderen Schluessen kommen. Konkret auf Plausibilitaet etc. untersucht habe ich keine der Studien. Meine Kinder sind geistig gesund und fit, und ich finde persoenlich, abgesehen vom Wohlfuehlen (nachts mal angekuschelt werden, keine ungewohnte Schlafkonstellation, wenn die Kinder mal krank sind, immer beide da, wenn ich mal aufwache), dass alleine schon das nachts-nicht-aufstehen muessen und die Schlafsynchronisation (bei uns bei beiden Kindern praktisch vom ersten Tag an) dafuer sprechen, dass es fuer uns die optimale Loesung ist. Beste Gruesse, Sabine


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Danke für eure ausfrührlichen Antworten :-) Ist ja interessant, dass es bei vielen so gut klappt... Ich glaube, für uns ist das auch nix, aber sicherlich hat das FB auch sein Gutes!